Im Stern (ausgerechnet) gibt ein ehemaliger Mitstreiter von Julian Assange ein vernichtendes Interview zu Wikileaks.
Als großen Bluff schildert Domscheit-Berg frühere Erfolge von Wikileaks: “Hätte die gegnerische Seite gewusst, dass wir nur zwei extrem großmäulige junge Männer mit einer einzigen Uralt-Maschine waren, hätte sie eine Chance gehabt, den Aufstieg zu stoppen.” Durch den Weggang des “Architekten” sei die Enthüllungs-Plattform wieder auf den alten technischen Stand zurückgesetzt. Domscheit-Berg bezeichnet sie als ein “Chaos”, “stümperhaft zusammengebasteltes Zeug”, mit “wild wuchernden Programmeilen” und “viel zu angreifbar”.
Nun, ich hab von dem Thema dieser Strukturen hinter Wikileaks keine Ahnung, aber ich habe ja schon ein paarmal was zu Wikileaks geschrieben. Nun glaube ich dem Stern schonmal gar nichts, immerhin wurde dort genügend Blödsinn zu Stuttgart 21 verzapft. Warum sollte also nun dieses Käseblatt nicht als Plattform für einen persönlichen Rachefeldzug eines enttäuschten Narzissen verwendet werden?
Ist mir eigentlich auch egal.