beschrieben. Auszüge aus einem Artikel im Cicero (der wohl öfter gute Artikel bringt — recht ambivalent teilweise, ich kann nicht jeden gutheissen, diesen hier aber schon):
Das Gute hat Renate Künast sozusagen gepachtet. Denn sie ist ja Grüne.
…
Heute, mit dem Auto, wenn es sich flüssig fährt und ohne Übertretung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, in 45 Minuten. Mit dem öffentlichen Verkehr sind es bis zu 120 Minuten. Zwei Stunden: Geht doch, oder?
…
So sieht sie also aus, die konkrete Welt gemäß der abstrakten Moral von Renate Künast. So sieht das Schlechte vom Guten aus, das sie verkörpert, das die Grünen überhaupt und derzeit mit großem Erfolg verkörpern. In Berlin hat die grüne Laissez-faire-Ideologie ganze Städte für deutsche Normalbürger zum Sperrgebiet gemacht. Read the rest of this entry »
Oha, es ist eine Wohltat, wenn sich jemand mal ein wenig reflektierter mit dem Thema Stuttgart 21, ach was sag’ ich, mit dem Thema “Diskussionskultur im Internet” auseinandersetzt. Hier im Sockenblog steht folgendes geschrieben:
Es geht mir auf den Keks. In all diesen großen Streitfragen, von Stuttgart 21 über die Kernenergie bis hin zur Konfliktlösung in Israel oder der hiesigen Integrationsdebatte: Über alles reden die Leute, aber die wenigsten von ihnen beschäftigen sich wirklich damit. Die Menschen bilden sich ihre Meinung nicht, in dem sie viele verschiedenen Medien zu Rate ziehen, sondern sie beschränken sich in den meisten Fällen auf ein Medium, oder sogar auf gar keines. Hintergrundwissen bleibt ungefragt, die Beschäftigung mit den Themen ist tabu. Read the rest of this entry »
“Der Baron zu Guttenberg ist der Held eines Bürgertums, das die Erbschaftssteuer abschaffen und die private Krankenversicherung retten will und es für einen Skandal hält, wenn die Kinder keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen. Applaus in Kronberg für Elterngeld und Herdprämie – Subventionen für den bürgerlichen Lebensstil. Eine der Blasen, die in der Finanzkrise geplatzt sind, ist die meritokratische Legitimation der Lebenschancenverteilung. Wo bürgerliche Privilegien kaum noch durch Verdienste zu rechtfertigen sind, wird der Adel zum Vorbild, der seine naturgegebenen Vorrechte in ästhetisches Kapital umgemünzt hat.
Wie definiert Guttenberg den Stil, den er nicht verändern will? Er ist „unbequem“. Der einzige Beleg dafür ist die Sage, er habe mit Rücktritt gedroht, als Staatsgeld an Opel fließen sollte. Das kolportierte Wort ersetzt die Tat. Auch faule Bürgersöhne sollten das Gymnasium besuchen dürfen, schön reden können sie hinterher bestimmt. Haltung muss sich wieder lohnen.”
Ein Beispiel von Presselobbyismus. Diesmal geht es um das Schweigen des Berliner Tagesspiegels. Der Mutter des behinderten Kindes ist dabei nicht geholfen. Vielleicht hilft etwas Öffentlichkeit den Verantwortlichen aktiv zu werden.
Die Seite gedankentraeger.de ist übrigens was die Themen Gesundheit und Soziale Pflege angeht, sehr empfehlenswert.
“Monika Scheele-Knight schreibt seit vielen Jahren das Weblog «Gedankenträger». Ein Schwerpunkt des Blogs ist der Autismus ihres inzwischen neunjährigen Sohnes John — von pädagogischen Theorien bis zu praktischen Hilfen im Alltag.
Dein Sohn ist schwer behindert. Du musst immer wieder dafür kämpfen, dass er zur Schule gehen darf. Worum geht es diesmal? Monika Scheele-Knight: Es gibt Kinder mit Behinderungen, die nur mit Hilfe einer Schulassistenz lernen können. Zum neuen Schuljahr wurden für ganz Berlin 1177 Schulhelferanträge gestellt. Es geht also um eine vergleichweise kleine Gruppe von Kindern, für deren Beschulung das Land Berlin nun aber angeblich nicht mehr genügend Geld hat. Wir Eltern der schwerst beeinträchtigten Kinder sehen nicht ein, dass ausgerechnet an den Schwächsten nun gespart wird. Auch unsere Kinder haben ein Recht auf Bildung, wie jedes andere Kind.
Deine Bitte, für eine Anzeige in der taz zu spenden, wurde in vielen Blogs und auf Twitter verlinkt. Kannst du einschätzen, wie erfolgreich das war? Spenden die Verlinker auch selbst oder ist das Verlinken eher eine moralische Ersatzhandlung?
Scheele-Knight: Viele der Verlinker haben selbst gespendet, und dann kamen auch Spenden von Unbekannten mit dem Hinweis, über wen sie auf uns gestoßen sind. Uns hat auch erstaunt, dass so viele Leute über Paypal gespendet haben, eigentlich war das nur so eine Zusatzidee, von der wir dachten, dass es ganz schick aussieht, aber wahrscheinlich wenig genutzt wird. Etwa die Hälfte aller Spenden kamen dann aber tatsächlich über das PayPal-Konto.
Die Anzeige ist inzwischen erschienen. Ihr ruft weiter zu Spenden auf. Wofür?
Scheele-Knight: Wir wollen eine weitere Anzeige im Tagesspiegel schalten. Der Tagesspiegel hat als einzige Berliner Zeitung seit Schulbeginn noch nicht berichtet. Wir haben ca. 600 Euro Überschuss nach Bezahlen der taz-Anzeige. Es gibt eine große Resonanz auf unsere Online-Aktion, wie auch auf die daraus folgende Veröffentlichung der Anzeige in der taz.
Dass das alles über das Programmieren einer Spenden-Website und Verbreiten in Weblogs und auf Twitter so funktioniert, das ist schon ermutigend für uns: wo uns die traditionellen Medien zu großen Teilen im Stich lassen, haben wir unseren eigenen Weg gefunden, und jetzt springen plötzlich doch auch mehr und mehr traditionelle Medien ein. Montag Abend gab es z.B. einen ersten Fernsehbeitrag in der rbb-Abendschau. ”
“Der Tagesspiegel schweigt sich beharrlich aus. Ich habe das Gefühl, die Journalisten Lobbyisten dort sind im SPD-Wahlkampf und wollen gerade auf keinen Fall etwas Negatives über die SPD schreiben. Das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen ist wie auch in den Vorjahren eine sehr zähe Angelegenheit. Ich habe schon ein Feedback bekommen, in dem es hieß, das Thema sei wohl leider nicht von breitem Interesse. Überall wird “überlegt”, überall “muss das noch entschieden werden.” Egal, wem wir von unseren Problemen erzählen, alle fragen uns, warum denn darüber nicht großräumig berichtet wird. Irgendwie besteht eine sehr große Diskrepanz zwischem dem tatsächlichen Interesse der Menschen und dem Desinteresse, das die Journalobbyisten unterstellen. ”
Irgendein “Experte” hat ausgerechnet China zum Gastland der Buchmesse gemacht. Das sowas Ärger bereitet könnte, sollte wohl auch einem Leyen klar sein. Und den Ärger gibt es jetzt: damit die Sache nicht komplett den Bach runtergeht, wurden tatsächlich ein paar “unerwünschte” Autoren von denen ausgeladen.
“Der Skandal um die Ausladung zweier chinesischer Autoren im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse mit China als Gastland hat nun auch eine innenpolitische Debatte ausgelöst.
Der Vorsitzende des Bundestagskulturausschusses, Hans-Joachim Otto (FDP), sprach am Donnerstag von einem «Armutszeugnis für die Verantwortlichen der Messe». Schon am Vortag hatte Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, eine klare Haltung von der Buchmesse angemahnt.”
Nee, bei uns ist grad Wahlkampf. Da poltert die Opposition schön laut über “wir lassen uns doch nicht zensieren!” Bin gespannt, ob einer von den Regierungsparteien dazu was sagt. Dürften die eigentlich nicht, denn China ist da ja großes Vorbild.
Aber so bigott und heuchlerisch wie die alle sind, werden die sicher auch — vor den Wahlen — ins gleiche Horn blasen. Wenn man sich den Satz von Otto mal genau anschaut, könnte er ja auch meinen: “Armutszeugnis für die Verantwortlichen der Messe, warum habt Ihr Deppen ausgerechnet China ausgewählt?” und Nooke meint wohl eher “eine klare Haltung von der Buchmesse hinsichtlich wahlkampfkritischer Themen vor den Wahlen. Jetzt zwingt uns die Buchmesse dazu, die Wähler vor den Wahlen nochmals belügen zu müssen.”
“Meinungsfreiheit an erster Stelle: Er wies Vorwürfe zurück, die Buchmesse unterwerfe sich beim Symposium der chinesischen Zensur. Die Meinungsfreiheit stehe für die Buchmesse an erster Stelle. Auf der Messe im Oktober könnten alle Autoren zu Wort kommen. «Die Frankfurter Buchmesse ist inhaltlich nicht kontrollierbar», sagte Boos. ”
Stimmt: die Buchmesse ist inhaltlich nicht kontrollierbar und außerdem ein rechtsfreier Raum. Stellt die Stoppschilder auf!
“Die Einladung an Chinas als Gastland war nach Ansicht von Pen-Genersekretär Wiesner «vielleicht etwas voreilig». «Möglicherweise ist China als Ehrengast der Buchmesse noch nicht reif für die Weltöffentlichkeit», sagte er der dpa. Wichtig sei es, sich von China nicht «erpressen» zu lassen.”
Nun, wenn die Entwicklung auf unserer Welt so weitergeht, werden wir in 20 Jahren sowieso Chinesisch als Hauptsprache lernen und alle in blauen Overalls rumlaufen. Die Kultur haben uns die Ossis in der Regierung ja stückchenweise draufgeschafft. Viel fehlt ja dazu nicht mehr. Ihr parlamentarischen Demokraten: was denkt Ihr eigentlich: wenn 70% der Weltöffentlichkeit China ist, wer ist dann die Weltöffentlichkeit?
Das muss man sich mal reinziehen. Hat die CDU tatsächlich völlig verblödete Wahlkampffilmchen (mittlerweile wieder offline , nee, da isser ja wieder:
)
ins Netz gestellt. Zwar gibts schon den einen oder anderen Remix, aber hey CDU, so gehts nicht!
Was soll ich mir unter einem unrasierten Altvolkswagen fahrenden bei Shell Kraftstoff tankenden (und dann wohl ohne zu zahlen), wegfahrenden
Endzwanziger vorstellen? Einem der unmotiviert hohle Phrasen in seinen Zottelbart quasselt, von wegen “Gehaltserhöhung gut, zuwenig übrig schlecht” und “wenns mich erwischt gibts zum Glück ja Stütze”? Was soll ich mir bei dem anderen Spot denken, wo ein (schon wieder ?) blondiertes Maderl
spät morgens mit der U-Bahn anne Uni fährt und gesteht, dass sich die Schickse “Sorgen um die Zukunft macht”…“wegen der Krise”?
Ja, spinn ich eigentlich? Wer ist da Zielgruppe? Die Netzgemeinde? Haltet Ihr die immer noch für solche Vollspacken? Wollt Ihr mich — nachdem ich Euch sicher nicht mehr wählen werde, weil Ihr korrumpierte, machtgeile Verhinderer, Verzögerer und Vertuscher seid — auch noch beleidigen? Ist nicht Euer Tagwerk Beleidigung genug für einen wie mich? Einen aus der Netzgemeinde?
Hier mein alternativer Wahlspot:
Nachdem die Kamera über den Toyota Prius geschwenkt ist und sich der mit dunklen Augenringen behaftete, gute 40 Lenze zählende Ingenieur in die
morgendliche 5 Uhr 30 S-Bahn gesetzt hat und einen matten Gähner von sich gibt, sieht man selbigen müde und desillusioniert aus dem Fenster
in das herbstliche Dunkel schauen:
“Ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf und schleppe meine müden Knochen mit dem Zug zwei Stunden in einen hundert Kilometer entfernten Ort, wo
meine neue Arbeitsstelle ist.
Dort beackere ich — mittlerweile auf Sacharbeiterebene, denn die Unbill des Schicksal wollte es nicht, dass ich meinen guten Job, den ich zuvor im Stuttgarter Raum jahrelang vollziehen konnte, auch heimatnah machen durfte — den lieben langen Tag Infrastrukturprojekte der eher minderwichtigen Art und schlage mich hauptsächlich mit den Gegebenheiten der bestehenden Netzwerke und Traditionen rum.
Leider ist es mir mit meinen 40 Jahren nicht gelungen als Jungspund entweder von Vattern oder über Vattern in irgendein Protege-Netzwerk gepusht geworden zu sein um unter diesen Bedingungen auf Leitungs– und Führungsebene, barrierefrei von Karrieretreppchen zu Karrieretreppchen zu hüpfen und dann mit 40 stabiler und unkaputtbarer Bestandteil des hegemonistischen Systems zu sein.
Wenn ich abends nach Hause komme, kümmere ich mich zeitnah zu allererst um meine Frau und meinen Sohn, dessen Elterngeld auch schon eine Weile
aufgebraucht ist. Das Elterngeld bekamen wir, nein und meine Frau blieb daheim, denn zu der Zeit war Elternzeit für Kerle außerhalb des regulären Urlaubs ein klares Kickoff-Argument bei unseren Geschäftsführern. Abgesehen davon hat es sowieso ein Diplom zum Ausfüllen gebraucht. Aber das hatte ich ja.
Wenn ich also um zehn Uhr abends irgendwie wieder aufgewacht bin, nachdem ich Sohnemann zu Bett gebracht habe und es mich gleich mit erledigt hat, erlebe ich tagtäglich, wie sich korrupte und verblödete Politiker von asozialen Bankern und Wirtschaftslobbiiesten auf meine Kosten einen netten Lenz machen.
Ich sehe, wie kriminelle Staatssekretäre und Minister pseudo-Ausschüsse verscheissern und die gekauften Medien mir irgendeinen Sulz als Erfolg unterschieben wollen. Ich sehe wie in Ländern mit meinem Geld Krieg auf Kosten der Armen geführt wird und höre hohle und verlogene Entschuldigungen, die mit der Realität nichts zu tun haben.
Ich sehe wieviel ich jeden Monat privat zurücklegen muss, damit ich vielleicht auch noch eine Rente habe und ich erlebe, wie besagte Politik es den Zockerbankern ermöglicht meine mühsam angeschaffte Kohle so zu verzocken, dass ich am Ende leer ausgehe.
Ich sehe, wie meinem Sohn Schulden in finanzieller Hinsicht, Schuld in humanistischer Hinsicht und Schuld in ökologischer Hinsicht aufgebrummt wird. Dinge für die er nichts kann, für ja ich nicht mal was kann.
Ich sehe wie die Gesundheit meines Kindes von den Politikern aufs Spiel gesetzt wird, wie Atommüll manipuliert gelagert wird, wie Gentechnik ins Essen gelangt, wie Umweltgifte und Schadstoffe verdeckt und versteckt werden, auf dass er die auch ja gefressen hat.
Und wenn er älter ist, darf er sicher für diese Politiker ein Bürgeropfer sein, in einem arabischen Land Krieg führen, früh an Krebs oder irgendwelchen Seuchen erkranken und früh sterben, damit er keine Rente bekommen muss.”
Man sieht den frustrierten Nicht-CDU-Netzbürger am Zielort aus dem Zug steigen. Am Arbeitsplatz angekommen schaltet er seinen Büro-PC an. Aus dem Schirm erscheint im Hintergrund das Logo der Piratenpartei.
Hier bei Netzpolitik wird nochmal auf kommenden Samstag aufmerksam gemacht:
“Unterstützer: Es haben mittlerweile 163 Unterstützerorganisationen, –verbände, –bands, Firmen und Initiativen den Demo-Aufruf unterzeichnet. Das ist das breiteste Bündnis für Bürgerrechte und ein freies Internet und gegen Überwachung, das Deutschland je gesehen hat. Nach vorsichtigen Schätzungen repräsentieren diese Unterstützer mehr als drei Millionen Mitglieder (Doppelmitgliedschaften schon statistisch rausgerechnet), das ist mehr als die Summe aller Parteimitglieder der Großen Koalition und aller Mittel– und Kleinparteien zusammen. ”
“Diese ökonomische Lehre, weist letztlich den Weg zurück in die Steinzeit. Sie unterstellt nämlich die sog. Substitutionsthese. Will sagen: je billiger der Faktor Arbeit im Verhältnis zum eingesetzten Faktor Kapitel (Investitionen) wird, desto mehr Arbeit wird eingesetzt und desto weniger Anreiz besteht für den Unternehmer Kapital zu investieren, will heißen, kapitalintensiver zu produzieren. Denkt man diesen Weg zu Ende, dann gelangt man ins vorindustrielle Zeitalter, denn billige Arbeit lohnt die Investitionen in Maschinen ja nicht mehr. D.h. es besteht kein Anreiz mehr zu Steigerung der Produktivität.
Dementsprechend lautet ja auch das neoklassische Rezept zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Reallohnsteigerungen möglichst gering zu halten. Nach dem Motto, wenn die Produktivität langsamer zunimmt, werden auch weniger Arbeitsplätze wegrationalisiert. Wettbewerb findet nicht über innovative Produkte und über die Steigerung der Produktivität statt, sondern vor allem über die Angleichung der Löhne an die Wettbewerber in Asien.”
und
“Die Rheinische Post schreibt nun: „Nach Berechnungen der Bundesregierung würde eine Beibehaltung der Rente mit 65 und eine Abschaffung aller Dämpfungsfaktoren im Jahr 2030 Mehrkosten von über 60 Milliarden Euro verursachen. Das entspricht sechs bis sieben Beitragspunkten…Zahlen müssen die Arbeitnehmer.“
Solche Rentenberechnungen bis ins Jahr 2030 sind kompletter Unsinn. Die Bundesregierung weiß noch nicht einmal, wie viel Arbeitslose und wie viel Wachstum wir im nächsten Jahr haben werden, geschweige denn wie hoch die Werte in zwanzig Jahren sein werden.”
Fazit: trauer keiner Statistik, die Du zur Begründung Deiner Ideen heranziehst, die Du nicht selbst erstellt hast. Insbesondere wenn die Rheinische Post sich drauf bezieht.
„Rüttgers hatte mit Blick auf die Verlagerung der Nokia-Produktion ins Ausland auf einer Wahlkampfkundgebung in Duisburg unter anderem gesagt: «Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun.»“
Nachdem der diesen Mist immer wieder und schon über Jahre verzapft, sollte er mal nach Hause geschickt werden. Aber auch die CDU arbeitet fleissig an ihrem Verschwinden.
“Wie in der realen Welt gehe es bei “Star Wars” darum, gesellschaftliche Verhältnisse zum Besseren zu verändern. Dabei gäbe es, ähnlich wie bei “Star Wars”, dunkle und helle Seiten der Macht. Die dunklen Seiten wären nach Binding: in die Atomenergie wieder einzusteigen, die Bundeswehr in Kriegsgebiete zu entsenden, die Kopfpauschale bei der gesetzlichen Krankenversicherung einzuführen und die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Zu den hellen Seiten der Macht gehöre die Förderung alternativer Energien, wie Sonnenenergie, Wasser– und Windkraft, die Friedenssicherung, die Bürgerversicherung und keine Steuererhöhungen, die das Kaufklima und damit die Wirtschaft belasten würden. ”
Ach so…ja, die SPD hat in der letzten Legislaturperiode ja ne echte Rebellenpolitik durchgezogen…*schenkelklopfer*
In mir wächst der Eindruck, Herr Binding hat eine problematische Realitätsschwäche. Wirkt schon fast besessen, oder nicht?