Die Aufregung verstehe ich auch nicht. Ich finde die Idee wirklich witzig und wenn die Wähler da auf solche Argumente besser “reagieren”, meine Güte. Leider bestätigt sich aber, dass es wohl nur um den Effekt geht:
“Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Bei der Anzahl der Besucher relativiert sich die Anzahl der gehässigen Kommentare. Sie bewegen sich im untersten Promille– Bereich. Es gibt ein Wort vom alten Sozialdemokraten August Bebel, das heißt: „Wenn dich deine Feinde loben, hast du etwas falsch gemacht.“ Umgekehrt kann man also sagen, wenn der politische Gegner im Quadrat springt und Schaum vor dem Mund hat, dann hast du es richtig gemacht. Wie sehr wir mit unserer Idee eingeschlagen haben, zeigt die Hektik, mit der versucht wird, mittels immer wieder recycelter besonders gehässiger Kommentare doch noch einen Skandal zu provozieren.”
Zumindest beweist die Frau, dass sie eine gewisse Nähe zum Wähler hat. Vielleicht würde sie ja auch in Ihrer Meinung zu den Zensurgesetzen und zur Verfassungsfeindlichkeit der CDU was Netz-kompatibles mitteilen. Aber das nutzt ja alles nichts, denn die Bundespartei macht die Politik.
Allerdings hat dieses Blog hier irgendwo auch Recht.
