Und es geht wieder los: diesmal ist der mediale Druck deutlich höher, der panikaktivierende Anteil größer.
In der ersten Januarwoche gab es 39 Infektionen mit dem H1N1-Virus — der höchste Wert seit Oktober.
Also hatten wir keine höheren Zahlen in den Wintermonaten dazwischen. Klingt für mich erstmal beruhigend.
Insgesamt seien in der laufenden Grippesaison 204 Infektionen mit dem H1N1-Virus gemeldet worden
Heidernei, und jetzt kommt das “aber unsere Kinder!”-Argument:
Diesen Verdacht bestätigte auch Lothar Maurer vom Landesverband der Kinder– und Jugendärzte (Frankenthal). Nach Angaben der Gesundheitsämter gibt es bisher 13 Grippefälle bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren. Maurer hat seit der vergangenen Woche bereits 20 Grippefälle gemeldet, von denen sich 80 Prozent als H1N1– Infektionen bestätigt haben.
„Es sind nur etwa zehn Prozent, die es richtig schwer erwischt“, sagt Maurer. „Das ist nur die Spitze des Eisbergs“. Viele Kinder zeigten lediglich leichte Symptome wie Schnupfen und würden von ihren Eltern in die Schule oder den Kindergarten geschickt. Deswegen verbreite sich die Schweinegrippe auch so schnell.
Dieses Jahr kriegen die uns! Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung: Panikmache! Diese Argumente hier gelten weiterhin.