alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘propaganda’ tag

kleine Erinnerung: da war doch mal was?

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Ja, Ihr seid alle abge­lenkt genug. Es gibt ja auch viel zu tun. Nein, nicht Stutt­gart 21, bitte, lasst uns end­lich mal wie­der wei­ter­ar­bei­ten, der Job ist so schon anspruchs­voll genug. Gor­le­ben ist ein gutes Thema, Atom­kraft nein danke…da gehe ich ja mit, aber ich wäre dank­bar, wenn auch die­ses Thema mal offen und sach­lich vor­ge­stellt würde. Nur soviel: Laut mei­ner Kennt­nis haben Gut­ach­ter damals unter Vat­tern von der Leyen Gor­le­ben aus­ge­schlos­sen und “irgend­wie” kam es wie­der auf die Liste. Atom­müll in Bib­lis oder Phi­lips­burg (also in mei­ner Nach­bar­schaft). Na, wer a. sagt, muss auch b. sagen. Das Thema muss trans­pa­rent wer­den und blei­ben das ist klar.

aber zurück zum Thema hier: Finanzkrise..Bankenabgabe oder bes­ser Tobin­steuer a la Attac? Hört man nix mehr von, stimmts? Schade eigentlich…deswegen hier (abge­guckt bei Jens Ber­ger, dem ollen Volkswirt):

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November 12th, 2010 at 11:33 pm

Das ZDF und die Propaganda

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Die FAZ ana­ly­siert auf unty­pi­sche Weise eine Sen­dung des ZDF mit der Frau Gut­ten­berg und Peter Hahne (“dem per­so­ni­fi­zier­ten Miß­brauch der GEZ Gebüh­ren; wit­zi­ger­weise fand ich den Typen sym­pha­tisch *lol*).

Die ganze Sen­dung zum Thema Kin­des­miss­brauch, die er am heu­ti­gen Sonn­tag aus­strahlte, war geprägt von dem Ver­such, jede auf Argu­mente oder Tat­sa­chen gestützte Aus­ein­an­der­set­zung zu ver­mei­den und allein an das Gefühl der Zuschauer zu appel­lie­ren, dass da Kin­der miss­braucht wer­den, und kei­ner tut was.

Von der ers­ten Sekunde an sprach er die Zuschauer allein auf die­ser Ebene an. Müh­sam unter­drückte er sein übli­ches Grin­sen, wäh­rend er in die Kamera fragte:

Geht es Ihnen auch so, dass Sie erschüt­tert sind, wenn Kin­der tot auf­ge­fun­den und miss­braucht wor­den sind?

Nein, rufen wir da natür­lich alle im Chor, uns lässt das völ­lig kalt.

Der Satz ist schein­bar sinn­los und unnö­tig, in Wahr­heit aber setzte Hahne mit ihm schon die Grund­lage für die Logik der gan­zen Sen­dung: Wer auch erschüt­tert ist, muss seine bild­li­che Mist­ga­bel aus dem Schup­pen holen und fäus­te­schüt­telnd die Poli­tik auf­for­dern, irgend­et­was, nein: alles Mög­li­che, nein: alles zu tun.

und wie es in den Kom­men­ta­ren des Arti­kels wei­ter steht: “meine Mut­ter sieht sich sowas an und glaubt das dann!”

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September 22nd, 2010 at 8:01 am

Thilo Sarrazin: sein Werk, seine Prognosen und der eigentliche Skandal

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So wie man hier in der FAZ nach­le­sen kann, hat der gute Herr Sar­ra­zin selbst dafür gesorgt, dass seine Pro­gno­sen wahr werden:

” Statt­des­sen hat die vor­ge­zo­gene Ein­schu­lung allem Anschein nach einen hohen Tri­but gefor­dert. Allein im Schul­jahr 2008/2009 muss­ten in Ber­lin 4300 Kin­der die zweite Klasse wie­der­ho­len, das ist fast jeder sechste Schü­ler eines Jahrgangs.”

Ich hab über Sar­ra­zin ja schon­mal was geschrie­ben und ihn in einen Topf mit unse­rer Fami­li­en­mi­nis­te­rin Schröder/Köhler gewor­fen, das mag der Dame nicht gerecht zu wer­den, aber ist ja auch wurscht.

Ich geh jetzt auch nicht auf wei­te­ren Schrott an, den die­ser Faschist in sei­nem Pam­phlet ver­fasst hat, wie z.B /Zitat aus der FAZ).:

Sar­ra­zin schwebt dabei auch eine weit­ge­hende Ver­staat­li­chung des elter­li­chen Erzie­hungs­auf­trags vor: „Letzt­lich muss jedes Kind in jedem Alter wäh­rend der nor­ma­len Arbeits­zeit an Werk­ta­gen betreut wer­den“, schreibt er. „Wenn diese Zeit für eine ver­nünf­tige Erzie­hung, Bil­dungs­an­ge­bote und kon­krete Anfor­de­run­gen an die Kin­der genützt wird, ist dies der beste Bei­trag zur Chan­cen­gleich­heit für die Kin­der aus den unte­ren Schichten.“

Über Sar­ra­zin gibt es ja die unter­schied­lichs­ten Infor­ma­tio­nen; lus­tig bei Fefe, der sich mal mit sei­ner Frau beschäf­tigt hat. Ein beson­ders guter Arti­kel bei der Zeit ver­deut­licht aber das eigent­li­che Problem:

ZEIT ONLINE: In Deutsch­land tei­len einige Ihre Hal­tung. Aller­dings hieß es über Sar­ra­zin auch: End­lich sagt das mal jemand.



Wel­zer: Dass man Applaus bekommt, wenn man eine sol­che Mei­nung arti­ku­liert, ist bedenk­lich, und man muss sich damit beschäf­ti­gen. Der Fall Sar­ra­zin aber ist kein harm­lo­ser “Tabu­bruch”. Spä­tes­tens als das jüdi­sche Gen ins Spiel kam, war das Buch für mich nicht mehr dis­ku­ta­bel.  Man kann gerne über Migra­tion oder fehl­ge­lei­tete Inte­gra­ti­ons­po­li­tik dis­ku­tie­ren, sollte man auch, aber nicht anhand die­ses Akteurs und die­ses Buches. Das ist so, als dis­ku­tiere man plötz­lich mit Holo­caust­leug­nern oder Klimaskeptikern.


Genau das ist es! Lest den Arti­kel ganz durch. Ich meine, nächs­tes Jahr kommt die nächste unbe­zahl­bare Finanz­krise und damit der Pöbel sich nicht gegen die Ban­ken und Poli­ti­ker erhebt, wer­den jetzt schon ent­spre­chende Sün­den­bö­cke für das dumme Volk aus­ge­macht. Ich ver­su­che da mit ande­ren Leu­ten zu dis­ku­tie­ren, aber das wan­dert immer in eine Migra­ti­ons­de­batte ab und “das end­lich mal jemand dar­über spricht”. Ganz ehr­lich: das Thema emp­finde ich als “bespro­chen” seit vie­len Jah­ren und Jahr­zehn­ten. Ich weiss gar nicht, warum das sonst kei­ner mit­be­kom­men hat. Das ist doch nix Neues. Und da wird mei­ner Ansicht nach auch nichts ver­heim­licht oder nicht dis­ku­tiert. War immer Thema, ist immer Thema. Scheint aber eher so zu sein, dass — ähnlich den Bashings bei der Bahn — da auf einen Zug auf­ge­sprun­gen wird, die Leute kein Ver­trauen mehr in die Poli­tik haben und ihren Zorn an “Stell­ver­tre­tern” ablassen.

Ich befürchte, dass der Mob sich bald auch gewalt­sam gegen die Mus­lime erhebt. Der Sün­den­bock ist aus­ge­macht und wird nun wei­ter­kon­stru­iert. Gabs frü­her schon. Das klappt ja schon seit Jahrhunderten.

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September 14th, 2010 at 5:49 pm

#Googlebashing, #Street View: Hexenjagd und die Politik freut sich

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Oooh, jetzt regen sich wie­der alle mög­li­chen und unmög­li­chen Spackos auf. Wie in die­sem Bei­trag damals schon­mal zum Thema Goog­le­ba­shing beschrieben, ufert dies­mal die som­mer­loch­schwan­gere Medi­en­hetze gegen ein völ­lig unin­ter­es­san­tes und unver­hält­nis­mäs­si­ges Thema aus: da wer­den dann in “gut­bür­ger­li­chen” Stadt­vier­teln auch mal eben die Fah­rer der Google­wa­gen aus dem­sel­ben gezerrt und mit Alko­hol “beru­higt”, die Autos mit Mol­lies bewor­fen und angezündet:

Der PKW wurde ein­ge­kreist und ver­ein­zelt mit Stei­nen bewor­fen. Fah­rer und Kame­ra­mann wur­den her­aus­ge­zerrt und in einem nahe­ge­le­ge­nen Lokal mit Alko­ho­lika betäubt. Anschlie­ßend brannte das Auto aus. Unklar ist bis zur Stunde, warum das Fahr­zeug sich in unmit­tel­ba­rer Nähe der Pro­teste auf­ge­hal­ten hat. Der Säch­si­sche Daten­schutz­be­auf­tragte Andreas Schu­rig äußerte die Ver­mu­tung, dass das US-Unternehmen die Pro­tes­tie­ren­den hatte fil­men wol­len, um eine Störer-Datei anzu­le­gen. „Das ist schlim­mer als bei der Stasi“, sagte Schu­rig pro­vo­kant. Von der „Volks­in­itia­tive“, einer der Auf­ru­fer der Google-Proteste, wurde in einer Pres­se­er­klä­rung spe­ku­liert, dass Google „durch pro­vo­kan­tes Her­um­fah­ren Kra­walle pro­vo­zie­ren“ wolle.

Äh, wie bitte? Eine “Stö­rer Datei”? Ich könnte mich auf­re­gen. Da het­zen die Medien über ein Thema, was eigent­lich keine Sau inter­es­siert und die däm­li­chen Poli­ti­ker­büt­tel sal­ba­dern und freuen sich das Feind­bild “böses Inter­net” bis zu einer _hier wohl sehr ein­deu­tig damit vergleichbar_ Hexen­jagd zu pro­vo­zie­ren. Da wer­den wie­der dum­merte Infor­ma­tio­nen wie nutz­lose Wlan-Daten und der Begriff “Daten­krake” her­vor­ge­holt und

stän­dig,

stän­dig,

stän­dig

wie­der­holt, solange bis es auch der dümmste Voll­pfos­ten in sein tro­cke­nes Bröt­chen­hirn ver­pflanzt hat:

Google=Internet=mächtig Böse.

Zwi­schen­zeit­lich wer­den hin­ge­rich­tete schwan­gere afgha­ni­sche Frauen und arme umge­brachte afgha­ni­sche Kin­der durch die Medien gehetzt und die Som­mer­pause mit wei­te­ren Volks­ver­dum­mungs­pa­ro­len voll­ges­ab­belt, nur damit unsere Herr­scher­klasse mit ihrem Mist unver­hoh­len wei­ter­ma­chen darf und das däm­li­che Volk stürzt sich auf den zur Zeit pro­pa­gier­ten Volks­feind Google. Leute, seid ihr selbst­den­kende mün­dige Bür­ger oder was seid Ihr? Ein Glück, das die Kli­ma­an­la­gen bei der Bahn grade noch funktionieren.

Ach ja, in den Kom­men­ta­ren zum Elsäs­ser Blog hat jemand eine Begrün­dung gegen die Street­view Sache, Achtung:

Mir hat jemand gezwit­schert, dass Rating­agen­tu­ren Street­view nut­zen, um Daten­ban­ken über Wohn­ge­gen­den anzu­le­gen und diese an Dar­le­hens­ge­ber zu ver­kau­fen.
Da muss man nicht mal das Gerede über die vie­len leer ste­hen­den Grund­stü­cke in Ber­lin und woan­ders bemü­hen, oder, anders gesagt, das bekommt so neuen Auf­wind, kommt aus der Schmud­del­ecke raus.

Ach, das ist ja mal inter­es­sant: Natür­lich, ich kann mir den­ken, dass der Tou­rist Hei­del­berg nicht mehr besucht, wenn ihm klar wird, dass 95% die­ser Stadt stink­lang­wei­lig und genauso dröge aus­se­hen, wie der Rest in unse­rem Land. Aber mal ehr­lich: Dar­le­hens­ge­ber? Hallo? Wer sich mit sol­chen The­men befasst (also Kre­dite oder Immo­bi­li­en­werte), der braucht kein Google Street­view um zu ahnen, was sein Gegen­über für “Sol­ven­zen” besitzt. Meine Fresse ist das weit her­ge­holt. Und natür­lich hat dem jemand etwas “gezwit­schert”. Klar. Unser Insi­der hier kennt sich mit Twit­ter aus, also kennt er Web 2.0, aja, das ist doch das Ding, wo sich eine Rot­haarb­lo­gnase aus Ber­lin per Kauf­ver­trag mal eine Netz­ab­fuhr geholt hat. Dann muss das ja stim­men! Wobei ich dazu sagen muss, dass Lobos Widerspruch-Widerspruch ne lus­tige Sache ist. Dem werd ich mal grund­sätz­lich voll­kom­men zustimmen.

Trotz­dem: das ist ne miese Hexen­jagd und so lang­sam wird es pein­lich. Habt Ihr nix bes­se­res zu tun, woge­gen sich zu kämp­fen lohnt? Rente mit 70? Hartz IV Wohn­flä­chen redu­zie­ren? Koran­schrif­ten ver­bren­nen? Mit­tel­stand ver­nich­ten? Freie Mei­nungs­äu­ße­rung demon­tie­ren? Grund­rechte ein­schrän­ken? Oder sich über CDU Eich­be­amte die Bröt­chen klauen, erbösen?

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August 11th, 2010 at 2:12 pm

#CDU Merkel: das Internet macht Politik schwerer

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Mer­kel gefällt es nicht, wenn sich Bür­ger infor­mie­ren ohne die vor­ge­fer­tigte Mei­nung der Mas­sen­me­dien fres­sen zu müs­sen. Hier ein Arti­kel bei Heise.

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Juli 21st, 2010 at 6:23 pm

#Schweinegrippe: Deutsche Mannschaft betroffen?

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In der deut­schen Fuß­bal­lelf gras­siert die Grippe. Bevor diese Chance durch die Phar­ma­in­dus­trie auf­ge­grif­fen wird, hier mal mein Kra­kenora­kel: Na, hof­fen wir mal, dass das nicht die böse Schwei­ne­grippe ist!

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Juli 9th, 2010 at 3:15 pm

#Blizzard goes #Facebook: Epic Fail und ach ja…die Killerspiele

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Soo…na, Bliz­zard, das Unter­neh­men das mit World of War­craft seit Jah­ren Mil­lio­nen von Spie­lern in sei­nen Bann zieht (mich selbst­ver­ständ­lich nicht, ich bin gänz­lich ohne jeg­li­che Spiel­er­fah­rung “groß geworden”…BWAHA!)  hat ja schon immer eine eher läs­sige Phi­lo­so­phie mit dem Daten­schutz gehabt. Da wurde zum Bei­spiel mal die Ein­seh­bar­keit des hei­mi­schen Com­pu­ters in Frage gestellt.

Nun aktu­ell will Bliz­zard es den Spie­lern ermög­li­chen, die öffent­li­chen Foren nicht nur mit den Chars der Spie­ler frei­zu­schal­ten, son­dern auch mit den Real­na­mes, also den ech­ten Namen der Spie­ler dahin­ter. Lus­tig wird das dann, wenn man sich der rela­tiv neuen Funk­tion des Arse­nals bedient, einem RSS-Feed-fähigen Aktivitätslog.

Dann ist´s aus mit dem Kran­ken­stand am blauen Mon­tag, wenn der Chef mit einem Klick sehen kann, dass sein Mit­ar­bei­ter bis mor­gens um vier gedad­delt hat. Inter­es­sant ist die Funk­tion natür­lich um, ähnlich wie gute Lis­ten bei Twit­ter, her­aus­zu­fin­den wel­ches Mit­glied des Bun­des­ta­ges grade wel­che Sit­zung in Ber­lin the­men­spe­zi­fisch sau­sen lässt und statt des­sen gegen den Lich­kö­nig zu Felde zieht.

Na gut..zurück zum Thema Real­na­mes bei Bliz­zard: ein ganz schlauer Mit­ar­bei­ter von denen hat sich im Forum hier der Ein­fach­heit hal­ber mit sei­nem Real­na­men gemel­det. Wär ja alles nix dabei, meinte Mr. Whipple. Nach­dem dann schnell klar war, dass er noch bei Mama wohnt, sollte es den Machern des erfolg­reichs­ten Multiplayer-Online-Roleplaying-Games klar sein: echte Namen sind ne Scheiss-Idee!

In den deut­schen Foren kam es durch Bliz­zard zu meh­re­ren Zen­sur­ver­su­chen von zah­len­den Mit­glie­dern, die sich über die­sen Plan empört haben. In einem die­ser Thre­ads beginnt eine Dis­kus­sion dar­über, was pas­sierte wenn echte Namen mit den wei­te­ren Daten von Blizz frei ver­füg­bar würden.

“Naja, “Rosi­lein” ;-) , weisst Du ich glaube nicht, dass Email­adresse, Geburts­tage (alles Gute nach­träg­lich, auch wenns ein paar Wochen her ist ;-) ebenso wie die pro­fi­lierte Spiel­zeit unter ande­rem der Chars Solean Yoran Kyrethil so pro­ble­ma­tisch für Dich wären. Immer­hin stu­dierst Du ja noch und arbei­test nur neben­her an der Tank­stelle ;-) . Das glei­che gilt für Inter­es­sen­ge­biete wie “f…isttoll” und Deine Katze *lacht*

Aller­dings zählst Du ja auch zu den “moder­nen” Social Net­work Nut­zern, des­we­gen ist das Web voll von Daten über Dich. Das liegt eben daran, dass Du Dei­ner­seits ne Menge preis­gibst. Auf­fäl­lig ist auch, dass Du noch nicht allzu lange “so aktiv” inter­netaf­fin bist. Naja, für eine per­sön­li­che Ein­ord­nung in Sachen Bezie­hung und Arbeits­platz reicht es aus ;-)

Immer­hin rauchst Du nicht, da freut sich die Lebens­ver­si­che­rung ;-)

Durch die Real­na­men­frei­gabe wird aller­dings der “Öffent­lich­keits­raum” der Wow-Spieler expo­nen­ti­ell erwei­tert. Blitz­schnell hat man die Leute kate­go­ri­siert und kann diese Pro­file ent­spre­chend wei­ter­ver­mark­ten: Social User, Ein­same Wow-Daddler mit Hang zum @@%uellen RP, Rück­kopp­lun­gen über Web­ser­vices wie Steam inkl. dem Schwer­punkt der Nut­zer zu sog. Kil­ler­spie­len und auch da der Nutzungszeitraum.

Es lässt sich so — ohne Ein­fluss des Spie­lers — _AUTOMATISIERT (und darum geht es!) ein ziem­lich aus­führ­li­ches psy­cho­lo­gi­sches Pro­fil erstel­len (z.B. Aggres­si­ons­ka­te­go­ri­sie­rung) und somit ein Sys­tem, dass Nut­zer des Inter­nets (an sich) sowohl im poli­ti­schen, im gesell­schaft­li­chen, gesund­heit­li­chen, arbeits­tech­ni­schen und im bezie­hungs­tech­ni­schen Ver­hal­ten einstuft.

Inter­esse daran haben: der Staat, das BKA, im Falle von “Ärger” den man mal haben kann, die geg­ne­ri­schen Anwälte, die Ver­si­che­run­gen und Kran­ken­kas­sen (die für mich “zum Staat” gehö­ren), Per­so­nal­por­tale die diese Infor­ma­tio­nen zusam­men­füh­ren und Arbeit­ge­bern wei­ter­lei­ten, der Ein­zel­han­del, die Wer­be­in­dus­trie, deine Dir nicht wohl­wol­lend ein­ge­stell­ten Bekannten.”

Das Aus­maß ist rie­sig und sicher sehr wert­voll für eine Viel­zahl von nur dar­auf war­ten­den Infor­ma­ti­ons­samm­lern. Tat­säch­lich konnte ein Spie­ler den bis­her noch nicht bekann­ten Real­na­men durch ent­spre­chende Recher­che — wohl noch manu­ell — wei­test­ge­hend zusam­men­su­chen. Aber er bewies, dass eine Ver­bin­dung mit einer rea­len Per­son end­gül­tig nicht mög­lich war. Die neue Funk­tion der Real­na­men von Bliz­zard würde viele Puz­zle­teile ins Infor­ma­ti­ons­spiel brin­gen die zu einer weit­rei­chen­den Pro­fi­ler­stel­lung einer rea­len Per­son nutz­bar wären.

Dazu kommt noch die offene Daten­lei­tung zu den Blizzard-Servern, etwaige Schnüf­fel­bots auf dem haus­ei­ge­nen Rech­ner und der Deal mit dem Innen­mi­nis­ter kann los­ge­hen. Ach, und wäh­rend ich mich mit dem Thema befasse, fällt mir in die­sem Blog einer bekann­ten Rol­len­spie­le­rin ein Link zu dem typi­schen Blöd­sinn der Medien in Sachen Kil­ler­spie­len auf.

Es ist gut der Masse der Bevöl­ke­rung diese Spie­ler als gefähr­li­che Men­schen dar­zu­stel­len, umso weni­ger Pro­bleme wer­den die dann haben, wenn sich die Mel­dun­gen über Fest­nah­men von poten­ti­el­len Amok­läu­fern häu­fen wer­den. Mag weit her­ge­holt sein, ich weiss. Aber wer glaubt da mitt­ler­weile nicht mehr dran, mal ehrlich?

edit: es ist erschre­ckend, wie undeut­lich zwei­deu­tig ich den letz­ten Absatz for­mu­liert habe.

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Juli 8th, 2010 at 11:22 pm

#Zeit pusht #Schweinegrippe für Pharmalobby erneut

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Oje…ach ja, die Som­mer­pause würd ja ohne die WM und den Song Con­test auch noch da sein. Letz­tes Jahr hatte es die kon­ta­mi­nierte WHO mit ihren kor­rup­ten Medi­en­pro­pa­gan­dis­ten ja schon­mal ver­sucht, natür­lich ist die Zeit jetzt für die Zeit erneut gekom­men. Wie ich schon damals sagte: die machen so lange Druck auf uns, bis wir jede Scheisse in uns rein fressen.

Update: ah, wie man hier lesen kann, sind die sich nicht zu schade, eben jene WM als Auf­hän­ger für die nächste Mas­sen­hyp­nose zu ver­wen­den. Mal sehen, wie dage­gen die Fifa-Lobby anstin­ken wird. Ach, und “Eine schwan­gere Frau aus dem Groß­raum Johan­nes­burg habe sich mit dem H1N1-Virus infi­ziert”, na falls die arme Frau durch­kommt, wer­den wir es sicher nicht zu lesen bekom­men und falls sie ster­ben sollte, lesen wir viel­leicht in ein paar Mona­ten woran es wirk­lich lag so wie bei dem Fall hier. (180 Kilo Kör­per­ge­wicht ist viel­leicht ein Aspekt der “meh­re­ren Fak­to­ren die nichts mit Grip­pe­vi­ren zu tun haben) und die dann dazu füh­ren, dass Medien und Phar­ma­lobby Sta­tis­ti­ken zusam­men­lü­gen, in denen wirk­lich nur noch Bull­s­hit steht.

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Juni 30th, 2010 at 12:36 pm

#BP vor der Haustür: #Methan #Gasleck seit 1990

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Ach ja, BP. Nun die Dis­kus­sio­nen zum Boy­kott von BP sind viel­fäl­tig und das BP-Problem ist ja zur Zeit noch Thema in den Medien.

Viele Argu­mente gehen dahin, was wäre, wenn das in der Nord­see pas­sie­ren würde?

Nun: es ist pas­siert. Bereits 1990:

“Als er seine Ergeb­nisse vor vier Jah­ren ver­öf­fent­lichte, lud ihn der Ölkon­zern nach Lon­don ein: »Sie haben sich alles mit Erstau­nen ange­hört, fühl­ten sich aber nicht ver­pflich­tet, etwas zu tun.« Bereits 1998 hat­ten Exxon Mobil und die bri­ti­sche Regie­rung die Unter­su­chung des Gas­lecks ein­ge­stellt. Es habe keine Gefahr für die Umwelt bestan­den, so ein Spre­cher des bri­ti­schen Minis­te­ri­ums für Ener­gie und Klimaschutz.”

Methan, ein Kli­ma­kil­ler, bläst dort seit 1990 unge­hin­dert aus. 2/3 gehen direkt in die Atmo­sphäre. Wenn man mal von einem Thema gehört hat, kann man sich auch gut ein Bild über wei­tere Infor­ma­tio­nen dazu machen. Aber in unse­ren Medien ist es mei­nes Wis­sens noch nicht auf­ge­taucht. Wird lang­sam Zeit!

Also, neh­men wir uns ein Bei­spiel und las­sen uns die Kos­ten für die Kli­ma­er­wär­mung von Exxon bezah­len. Gibt sicher cle­vere Anwälte dafür.

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Juni 30th, 2010 at 9:44 am

zum Thema #Deutschlandfeindliche Ausländer, #CDU-Blogs und #Kristinaköhler, #Lol-des-Tages

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Manch­mal lohnt es sich doch, rechts­ge­rich­tete Blogs im Auge zu behal­ten. Bei einem Arti­kel der Mor­gen­post ist fol­gen­des zu lesen:

“für Bas­sal und Moham­med ist die ableh­nende Reak­tion voll­kom­men unver­ständ­lich. Fast belus­tigt stel­len sie fest, dass die ara­bisch­stäm­mi­gen Neu­köll­ner aus der Son­nen­al­lee die Deutsch­land­fahne gegen die Deutsch­stäm­mi­gen ver­tei­di­gen. Ver­drehte Welt, fin­den sie. Nach dem Ghan­a­spiel am ver­gan­ge­nen Mitt­woch harrte Yus­sef Bas­sal sogar bis vier Uhr am Mor­gen vor sei­nem Laden aus, um einen nächt­li­chen Überg­riff auf die Fahne zu verhindern.”

Noch vor eini­gen Tagen bloggte ich über unsere neue Fami­li­en­mi­nis­te­rin und deren Öffent­lich­keits­ar­beit über eine “wach­sende Deut­schen­feind­lich­keit” (natür­lich nahm sie dafür Berlin-Neukölln). Lus­ti­ger­weise bezieht sich der Arti­kel der Mor­gen­post auf den sel­ben Stadtteil.

Und daran erkennt man, wie sehr die Medien Mei­nun­gen machen kön­nen. Umso ver­werf­li­cher sind Brand­stif­ter wie Fami­li­en­mi­nis­te­rin Köhler/Schröder, die  dafür quo­ten­träch­tige Het­ze­rei betreiben.

Aber der Lol-des-Tages ist dabei für mich: ein CDU-seitiges Blog ver­wen­det einen Arti­kel, in dem Ara­ber die Deutsch­land­fahne gegen Deut­sche Linke ver­tei­di­gen als War­nung gegen die böse Linke, obwohl ihre Minis­te­rin die sel­ben Ara­ber als Machoarsch­lö­cher und des­in­te­grierte Gefahr bezeichnet.

Sehr cle­ver.