…nennt man sowas. Der Metronaut findet hierzu deftige Worte, denen ich mich voll anschließen möchte, Anlaß sind die immer weiter fortschreitenden Verbote in unserer Gesellschaft, als neueste Sau wird das Alkoholverbot durchs Dorf getrieben:
Ich will in so einer Gesellschaft nicht leben. Denn diese Ideologie ist paradox. Einerseits sollen wir für uns vollkommen selbst verantwortlich sein – und auf der anderen Seite werden uns zunehmend Dinge verboten. Das hat mit Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wenig zu tun. Während wir unsern eigenen Körper betreffend eine angebliche Verantwortung gegenüber Wirtschaft und Gesellschaft haben sollen, nämlich Produktivität und Leistungsfähigkeit durch Gesundheit, sehen sich eben jene uns gegenüber gar nicht in der Pflicht. Das zeigt nicht nur der Abbau des Sozialstaates der letzten Jahre, sondern auch eine stets geförderte Unkultur des Gegeneinanders und der Konkurrenz.
Schöne neue Welt: In Zukunft mache ich mich strafbar, wenn ich innerhalb von Kneipen rauche und außerhalb von ihnen Alkohol trinke.
Aber, wenn ich krank bin, dann soll ich Kombipräparate schlucken, die meine Krankheit übertünchen und meine Arbeitsfähigkeit vorrübergehend wiederherstellen. Kein Bier mehr also beim Sonnenuntergang im Park, aber zugepumpt und leistungsfähig auf der Arbeit. Und am Wochenende die verschleppte Krankheit auskurieren.Mir fällt dazu nicht mehr ein als: Verfleißigte Vollkaskogesellschaft. Kapitalistische Kackscheisse.