alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘korruption’ tag

#pdn, #Netzpolitik und #Innenminister einfach Unglaublich!

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Hier mein Senf zum Thema “gemein­same Netz­po­li­tik” und Inter­net wie es der Innen­mi­nis­ter meint und wie es auch hier dis­ku­tiert wird. Mich wun­dert es, dass es die Netz­ge­meinde (?) so über­rascht und wohl­wol­lend auf­nimmt. Die­ses Schäuble-Abziehbild argu­men­tiert da unver­hoh­len über Zen­sur, Regu­la­tion, Staats­mo­no­pole, Markt­ein­schrän­kun­gen, Steu­er­hin­ter­zie­hung und Wahl­fäl­schun­gen. Mas­sen­ent­las­sun­gen nicht zu ver­ges­sen. Aber wir sind ja schon froh, wenn man sich, zumin­dest dem Ein­druck nach, mit uns beschäf­tigt. Ich kann dazu nur sagen:

Seid ihr alle besof­fen, oder glotzt ihr zuviel WM?”

Ich streich ein­fach mal die Sätze, die ich für über­flüs­si­ges Geplän­kel halte, unter­strei­che die guten und fasse dann die Sub­stanz zusammen:

14 The­sen zu den Grund­la­gen einer gemein­sa­men Netz­po­li­tik der Zukunft

These 1 – Bewusst­sein für gemein­same Werte schär­fen
Gemein­same Werte sind das Fun­da­ment unse­res Zusam­men­le­bens – je stär­ker sie
unser Bewusst­sein und Han­deln bestim­men, desto weni­ger brau­chen wir staat­li­che Ein­fluss­nahme und Regle­men­tie­rung.
Unser Men­schen­bild und unsere Werte prä­gen auch die Ein­stel­lung zum Inter­net. Wir soll­ten uns an den Wer­ten der Frei­heit, Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung, dem Gebot des gegen­sei­ti­gen Respekts und der Rück­sicht­nahme sowie der Chan­cen­gleich­heit und Soli­da­ri­tät orientieren.

Ja. Genau. Also schon­mal eine eigent­lich unnö­tige These. (Da waren es nur noch 13)

These 2 – Rechts­ord­nung mit Augen­maß wei­ter­ent­wi­ckeln
Bei der Gestal­tung und Wei­ter­ent­wick­lung der Ord­nung im Netz sind fol­gende Prin­zi­pien zu beach­ten:

Wir soll­ten – soweit als mög­lich – auf das beste­hende Recht zurück­grei­fen und
Selbst­re­gu­lie­rungs­kräfte stärken.

D..h.: wir brau­chen mehr Gesetze für das Netz.

Bei der dar­über hin­aus not­wen­di­gen Wei­ter­ent­wick­lung des Rechts ist dar­auf zu achten,dass die Rechts­ord­nung ent­wick­lungs­of­fen für Inno­va­tion und Fort­schritt bleibt, tech­nik­neu­tral aus­ge­stal­tet wird und Gesetze auf­grund von Ein­zel­fäl­len ver­mie­den wer­den. Die Ent­wick­lung von natio­na­lem, supra­na­tio­na­lem und inter­na­tio­na­lem Recht muss Hand in Hand gehen.

D.h. z.B. die inter­na­tio­nale Firma Apple darf kein Geld für die Apps des iPad ver­die­nen, denn dann ver­die­nen unsere Freunde vom Ber­tels­mann und Sprin­ger nix mehr. Google darf nicht alles dar­stel­len, son­dern nur das, was wir wol­len. Das Netz war immer tech­nik­neu­tral. Erin­nert Euch an Net­scape? Einst Qua­si­mo­no­pol, heute Geschichte. Weil das Netz selbst für Offen­heit gesorgt hat. Dazu braucht es kei­nen Staat.

These 3 – Freie Ent­fal­tung im Netz und Aus­gleich zwi­schen kol­li­die­ren­den
Frei­heits­rech­ten Pri­va­ter ermög­li­chen
Jeder hat das Recht auf freie Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit im Inter­net. Es ist auf
Wis­sens­ver­meh­rung und soziale Teil­habe gerich­tet
. Durch die freie Ent­fal­tung im
Inter­net ist das Phä­no­men „per­sön­li­cher“ Daten­macht ent­stan­den. Sie muss daher stär­ker mit den Per­sön­lich­keits­rech­ten ande­rer zum Aus­gleich gebracht wer­den. Die freie Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit im
Inter­net lässt sich jedoch nicht durch das klas­si­sche Daten­schutz­recht im Sinne eines Ver­bots mit Erlaub­nis­vor­be­halt begren­zen. Für den gebo­te­nen Aus­gleich müs­sen wir zuvör­derst soziale Regeln ent­wi­ckeln. Der Staat sollte zur Ergän­zung in ers­ter Linie sein zivil­recht­li­ches Instru­men­ta­rium zur Ver­fü­gung stellen.

D.h.: wir brau­chen mehr Gesetze zur Regu­lie­rung des Inter­nets, da sein zivil­recht­li­ches Instru­men­ta­rium ja (s.o.) nicht aus­reicht. Eine über­flüs­sige These mehr (nun sinds noch 11).

These 4 –Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung stär­ken
Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung der Nut­zer müs­sen gestärkt wer­den. Die Kon­trolle des Ein­zel­nen über sein Han­deln in der digi­ta­len Welt muss gewahrt blei­ben. Wir brau­chen hierzu mehr Auf­klä­rung über die Abläufe im Inter­net, Mög­lich­kei­ten der eigen­ver­ant­wort­li­chen Selbst­kon­trolle und die daten­schüt­zende Qua­li­tät von Diens­ten. Dies gilt etwa beim Cloud-Computing, dem Umgang mit elek­tro­ni­schen Iden­ti­tä­ten und bei der Steue­rung eige­ner IT-Systeme sowie ver­netz­ter Alltagsgegenstände.

D.h. Wir müs­sen staat­li­che tech­ni­sche Struk­tu­ren ent­wi­ckeln, die Teile des Inter­nets in unse­rem Inter­esse regu­lie­ren und ggf. zen­sie­ren kön­nen. Außer­dem haben wir das Thema Tech­nik über­haupt nicht ver­stan­den und wol­len es mal erklärt bekommen.

Mehr Wett­be­werb im Netz stärkt Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung der Nutzer.

das ist ein völ­lig sinn­freier Satz. Der Mann oder seine Bera­ter haben echt über­haupt keine Ahnung wovon sie da reden.

Dafür brau­chen wir mehr Ver­fü­gungs­ge­walt über unse­ren vir­tu­el­len Hausrat.

Ah! Die Erklä­rung: “wir wol­len alles/Geschichte/Fakten/Entscheidungen/Prozesse/Wahrheiten was wir im Netz haben selbst löschen kön­nen, damit ihr es spä­ter nicht dum­mer­weise wie­der fin­det und es gegen uns ver­wen­den könnt. Oder bes­ser: unsere Such­ma­schine CD-GUgle.de zeigt nur das, was Ihr sehen sollt. Wel­come back to TV.

Dies ist gegen­wär­tig in vie­len Berei­chen nicht gege­ben, etwa weil Dienste von einer bestimm­ten Platt­form abhän­gig sind oder weil es beim Umzug zwi­schen sozia­len Netz­wer­ken keine Mög­lich­keit gibt, „sei­nen Daten­be­stand mitzunehmen“.

Ich schreib auf “Wer kennt wen” nur dass rein, was ich dort rein­schrei­ben will. Ich schreib bei “Xing” nur das rein, was dort ste­hen soll und ins Blog ebenso. Wovon reden die hier zum Kuckuck eigent­lich schon wie­der. Das ist so ein Pseudo-ich weiss Bescheid-Geschreibsel was den Ein­druck von Wis­sen ver­mit­teln soll,  um dem dum­men Inter­net­aus­dru­cker die Sicher­heit vor­zu­täu­schen, die hät­ten diese böse Sache Inter­net auch wirk­lich ver­stan­den. Wäh­ler­stim­men, Quote, nix anderes.

Wir soll­ten die Aus­übung der beste­hen­den Betrof­fe­nen­rechte, wie z. B. das Recht auf Aus­kunft oder das Recht auf Wider­spruch, ins­ge­samt ver­ein­fa­chen, indem wir hier­für bes­sere Online-Möglichkeiten schaffen.

bes­sere Online-Möglichkeiten”? Was ist das denn? Ne Home­page wo man sich beschwe­ren kann, oder was?

These 5 – Anony­mi­tät und Iden­ti­fi­zier­bar­keit abwä­gen
Der freie Bür­ger zeigt sein Gesicht, nennt sei­nen Namen, hat eine Adresse.

Also zum einen ist das Netz ja nicht anonym. Zum ande­ren kann das Netz anonym sein. Der Stan­dar­du­ser ist aber nicht anonym, selbst wen er es meint. Die Frei­heit anonym zu blei­ben ist eine der her­aus­ra­gen­den Grund­ei­gen­schaf­ten des Net­zes und damit etwas was es bei­zu­be­hal­ten gilt. Das will unser Minis­ter aber nicht.

Gleich­zei­tig sind wir es gewohnt, im All­tag grund­sätz­lich unbe­ob­ach­tet zu han­deln. Bei­des muss auch im Inter­net nor­mal blei­ben. Eine schran­ken­lose Anony­mi­tät kann es jedoch im Inter­net nicht geben.
Es muss sicher­ge­stellt sein, dass die Anfor­de­run­gen an die Iden­ti­fi­zie­rung unter
Wah­rung des
Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­grund­sat­zes danach aus­ge­stal­tet sind, wel­chem Zweck sie dient, wel­che Grund­rechte betrof­fen sind, ob der Betrof­fene sich im pri­va­ten, sozia­len oder öffent­li­chen Berei­chen des Inter­nets bewegt und ob er einen Anlass für die Iden­ti­fi­zie­rung gege­ben hat. Wich­tige Rechts­ge­schäfte brau­chen immer bekannte Gläu­bi­ger und Schuld­ner.

D.h. Böse Jungs müs­sen zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den. Wir bestim­men, wer die bösen Jungs sind.

These 6 – Ver­ant­wor­tung zwi­schen Anbie­tern und Nut­zern gerecht auf­tei­len
Neben den Nut­zern haben auch Anbie­ter eine eigene Ver­ant­wor­tung, zur Sicher­heit des Net­zes. Die jewei­lige Ver­ant­wor­tung rich­tet sich nach den jewei­li­gen Risi­ken und der Zumut­bar­keit für den Ein­zel­nen und die Anbie­ter.
Für gefahr­ge­neigte Ange­bote und Dienste sollte nicht in Bezug auf Inhalte, aber in Bezug auf die „Ver­kehrs­si­cher­heit“ eine Gefähr­dungshaf­tung mit
Exkul­pa­ti­ons­mög­lich­keit oder Beweis­last­um­kehr in Betracht gezo­gen wer­den. Bei
Berück­sich­ti­gung aner­kann­ter Sicher­heits­stan­dards oder zer­ti­fi­zier­ter Ver­fah­ren, etwa bei elek­tro­ni­schen Iden­ti­tä­ten, könnte diese Haf­tung redu­ziert werden.

Gut, gut. Also das ist mal eine These, die ganz cle­ver gemacht ist. Sie täuscht “Befrei­ung” vor und meint “Über­wa­chung”. Denn hier will der Staat sicher “nach Augen­maß exkul­pie­ren”. Außer­dem ent­schei­det der Staat über “Zumut­bar­keit” und “Ver­kehrs­si­cher­heit”, was auch nix ande­res als Zen­sur­struk­tu­ren bedeutet.

Ver­bo­tene Sei­ten sind inhalt­lich nicht “ent­haft­bar”, wohl aber deren Ver­kehrs­si­cher­heit. Bedeu­tet das kon­kret: Pro­vi­der sind nicht haft­bar für die Inhalte der User? Nutzt ein User ver­bo­tene Sei­ten, bei denen er sich iden­ti­fi­ziert hat, haf­tet der Pro­vi­der nicht? Das bedeu­tet: das Inter­net braucht einen Iden­ti­fi­zie­rungs­zu­gang (der vom Staat — natür­lich — über­wacht wird. Hm, klingt für mich nicht sehr Netzpolitisch).

These 7 – Staat­li­che Grund­ver­sor­gung sicher­stel­len
Das Inter­net ist eine Basis­in­fra­struk­tur unse­res Zusam­men­le­bens gewor­den. Der Staat hat eine Ver­ant­wor­tung dafür, dass das Inter­net flä­chen­de­ckend zur Ver­fü­gung steht und sichere Basisdienste bereit­ge­stellt wer­den. Daten­si­cher­heit ist eine zen­trale Her­aus­for­de­rung für die Zukunft. Bei der Wahl der regu­la­to­ri­schen Mit­tel und der Fest­le­gung der kon­kre­ten Anfor­de­run­gen sollte der Staat aller­dings mit Augen­maß agie­ren, um die Inno­va­tion und Ent­wick­lungs­of­fen­heit des Inter­nets nicht zu gefährden.

da fällt mir nur ein ech­tes *lol* ein: Zugang zum Inter­net ist ein “Grund­recht”. Soweit in Ord­nung. “Augen­maß” heisst immer “wir schrän­ken Frei­hei­ten ein, denn wir ent­schei­den was gut für Euch ist”. Gleich­zei­tig haben wir Schiss, dass die Mega-Kohle, die man mit dem Netz ver­die­nen kann, unse­ren Wirt­schafts­lob­by­is­ten, für die wir es jetzt gerade regu­lie­ren müs­sen, flö­ten geht. Geh wei­ter, Minister!

These 8 – Die gesamte Band­breite des Ord­nungs­rechts nut­zen
Der Staat hat das Recht und in man­chen Fäl­len auch die Pflicht, in Inter­net­dienste und Inter­net­nut­zun­gen, wie auch außer­halb des Inter­nets steu­ernd ein­zu­grei­fen. Klas­si­sche ord­nungs­recht­li­che Maß­nah­men kön­nen durch neue, „wei­che“ Steue­rungs­in­stru­mente ergänzt wer­den. Bei­spiele sind behörd­li­che War­nun­gen oder Ver­öf­fent­li­chun­gen von Ergeb­nis­sen ord­nungs­be­hörd­li­cher Kon­trol­len. Diese dür­fen jedoch nicht einem
mit­tel­al­ter­li­chen Pran­ger gleich­kom­men. Auch Trans­pa­renz unter­liegt dem Gebot der Verhältnismäßigkeit.

Was soll diese These? Staat=mehr Ein­griff ins Netz. Nix Neues zum Rest, These ent­fällt. (10). Inklu­sive die­ser These hebt der Minis­ter jetzt rich­tig ab, wahr­schein­lich hat er sich zuviel und zu lange mit lee­ren Geblö­del abge­ben müssen:

These 9 – Auf bewährte Ein­griffs­be­fug­nisse zurück­grei­fen
Die Ein­griffs­rechte des Staa­tes zur Abwehr von Gefah­ren und Bekämp­fung der
Kri­mi­na­li­tät im Inter­net bestim­men sich nach den her­kömm­li­chen Maß­stä­ben – wir dür­fen das Inter­net weder als rechts­freien noch in ers­ter Linie als „kri­mi­nel­len“ Raum betrach­ten. Der Staat muss sich dabei am mil­de­ren Mit­tel und den Ein­griffs­be­fug­nis­sen der rea­len Welt orientieren.

Der Staat zen­siert. Der Staat schaut — nur so neben­bei — auch noch Deine Fest­platte an. Du gehst in den Knast!

These 10 – Rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen an die Sicher­heits­be­hör­den for­mu­lie­ren und ihre IT-Kompetenz verbessern

Wo der Staat im Inter­net hoheit­lich han­deln will, muss er den damit ver­bun­de­nen Anspruch tat­säch­lich erfül­len kön­nen. Er sollte sich daher auf Maß­nah­men kon­zen­trie­ren, die in der digi­ta­len Welt wirk­lich umge­setzt wer­den kön­nen. Hierzu ist die Qua­li­fi­ka­tion und Aus­stat­tung von Ord­nungs– und Sicher­heits­be­hör­den zu über­prü­fen und zu ergän­zen.

Was ist das für ne These? Sollte eher eine Mit­tei­lung an den Haus­halt sein: kauft uns Com­pu­ter und lie­fert uns Fach­leute die das wis­sen, was wir nicht wis­sen. (ver­blei­ben noch 9).

These 11 – Tech­no­lo­gi­sche Sou­ve­rä­ni­tät wah­ren
Für die Wah­rung der tech­no­lo­gi­schen Sou­ve­rä­ni­tät des Staa­tes ist es erfor­der­lich, dass er natio­nale Kern
kom­pe­ten­zen erhält und för­dert. Hierzu braucht unser Land For­scher und Unter­neh­mer, die stra­te­gi­sche IT– und Inter­net­kom­pe­ten­zen erhal­ten und aus­bauen.
Ohne eine starke eigene IT-Industrie gera­ten wir in Abhän­gig­kei­ten, die unsere
Frei­hei­ten und unsere Ver­fas­sungs­iden­ti­tät gefähr­den kön­nen.

Die Frei­heit wird am Hin­du­kusch aus­län­di­schen Com­pu­ter­ex­per­ten ver­tei­digt. Das Weiß­buch der Bun­des­wehr des Jah­res 2011 wird um die “Wah­rung der Han­dels­rechte auch im Inter­net” ergänzt. Bun­des­prä­si­dent Wes­ter­welle wird es in einem Anfall von Men­schen­güte einem ARD-Reporter im Jahre 2018 auf dem Weg von Sili­con Val­ley nach St. Peters­burg erwäh­nen und tritt aus Empö­rung über die Reak­tio­nen der Poli­tik und der Medien zurück. Was für Spacken!

These 12 – Online-Angebote nut­zer­ori­en­tiert und kos­ten­ge­recht aus­bauen
Staat­li­che Ange­bote und Inno­va­tio­nen im Netz müs­sen unse­rem all­ge­mei­nen
Staats­ver­ständ­nis
folgen.

Wenn wir mal das Netz regu­liert haben, kriegt ihr das was wir wollen.

Bei der Frage, ob eine staat­li­che Auf­gabe im Inter­net erfüllt wer­den soll, müs­sen wir uns am Nut­zen für Bür­ger und Wirt­schaft ori­en­tie­ren.

Gesund­heits– und Bil­dungs­sys­tem kos­tet nur unnö­tig Geld. Unsere Lobby will, dass Ihr euch selbst ver­arz­tet und sel­ber schult. Auf Eure Kosten!

Der Nut­zen kann auch in der Teil­habe an der poli­ti­schen Wil­lens­bil­dung beste­hen. Online-Konsultationen kön­nen Betei­li­gun­gen von Ver­bän­den und Inter­es­sen­grup­pen im kom­mu­na­len und staat­li­chen Rechts­set­zungs­ver­fah­ren durch eine zusätz­li­che Form der Bür­ger­be­tei­li­gung ergänzen.

Unsere Wahl­au­to­ma­ten machen für Euch das rich­tige Kreuz. Peti­tio­nen macht ihr bei uns. Ihr inter­es­siert uns immer noch nicht.

Die klas­si­schen Staats­auf­ga­ben, wie der Kul­tur– und Bil­dungs­auf­trag müs­sen beim Aus­bau der Ange­bote gebüh­rend berück­sich­tigt werden.

Bildungsauftrag…hab ich doch gesagt…Gesundheit fehlt noch…

Wir müs­sen bei allen staat­li­chen Ange­bo­ten auf eine gerechte Kos­tentei­lung ach­ten und von Fall zu Fall ent­schei­den, ob und in wel­chem Maße die Kos­ten für ein Online-Angebot vom Nut­zer oder von der All­ge­mein­heit getra­gen wer­den soll.

Also ent­we­der zahl ich, oder…moment…ich?

These 13 – Elek­tro­ni­sche Behör­den­dienste am Nut­zen aus­rich­ten
Elek­tro­ni­sche Behör­den­dienste sind aus­zu­bauen – sie die­nen einer effi­zi­en­ten,
wirt­schaft­li­chen und bür­ger­na­hen Ver­wal­tung. Bür­ger und Unter­neh­men erwar­ten von der öffent­li­chen Ver­wal­tung eine rasche, ein­fa­che und effek­tive Abwick­lung ihrer Behör­den­an­ge­le­gen­hei­ten. In Zei­ten knap­per öffent­li­cher Kas­sen muss die Ver­wal­tung noch wirt­schaft­li­cher arbei­ten. Der wei­tere
Aus­bau elek­tro­ni­scher Behör­den­dienste muss genutzt wer­den, um Ein­spar– und
Opti­mie­rungs­po­ten­ziale aus­zu­schöp­fen. Der elek­tro­ni­sche Zugang des Bür­gers zur Ver­wal­tung muss als zusätz­li­ches Ange­bot aus­ge­stal­tet wer­den.
Der her­kömm­li­che Zugang zur Ver­wal­tung muss dane­ben beste­hen blei­ben. Für Unter­neh­men kann eine Pflicht zum elek­tro­ni­schen Daten­aus­tausch mit der Ver­wal­tung begrün­det wer­den, soweit die elek­tro­ni­sche Abwick­lung sinn­voll und vor­teil­haft ist

Heisst: solange uns noch die Inter­net­aus­dru­cker­ge­ne­ra­tion — haupt­säch­lich — wählt, behal­ten wir ein paar Ange­stellte in den Bür­ger­äm­tern. Ansons­ten läuft alles über unser Netz. Unter­neh­men von denen wir Spen­den erhal­ten, oder in deren Auf­sichts­rä­ten wir sit­zen dür­fen ihre Steu­ern über unsere Spe­zi­al­ka­näle völ­lig unbe­ob­ach­tet abwickeln.

These 14 – Staat­li­che IT-Systeme attrak­tiv und sicher aus­ge­stal­ten
Staat­li­che IT-Systeme und Internet-Dienste müs­sen ange­sichts der
Abhän­gig­keit der Bür­ger und der Ver­wal­tung von ihnen sicher und unge­stört funk­tio­nie­ren, auf offe­nen Stan­dards basie­ren, von allen Men­schen platt­for­mu­n­ab­hän­gig genutzt wer­den kön­nen und größt­mög­li­che Trans­pa­renz bieten.

Genau: Ihr müsst unsere Com­pu­ter und unser Netz ver­wen­den. Eure Abhän­gig­keit muss gewahrt wer­den. Nur wir bli­cken dann noch durch. Kein anderer!

Staatliche IT-Systeme müs­sen so aus­ge­stal­tet sein, dass die Inte­gri­tät und
Geset­zes­bin­dung der Ver­wal­tung ebenso gewahrt bleibt wie das Ver­trauen des in das staat­li­che Ange­bot. Bürgers

Wir wer­den Euch nach­dem wir das Netz regu­lie­ren wie­der so lange gequirlte Pro­pa­gan­da­scheisse in Eure Hirne quet­schen, dass Ihr uns alles glau­ben wer­det. so wie Eure Väter und Groß­vä­ter auch schon!

Die Infor­ma­ti­ons­tech­nik muss den Anfor­de­run­gen der Ver­wal­tung und der Bür­ger fol­gen und nicht umge­kehrt. Es darf z.B. nicht sein, dass bei einer Ermes­sens­ent­schei­dung ein bestimm­tes Kri­te­rium nur des­halb nicht berück­sich­tigt wird, weil das IT-System dies nicht anbietet.

Wir wer­den _alle_ Eure Bür­ger­rechte in Fet­zen reissen!

Ber­lin, den 22. Juni 1933 2010
Dr.
Tho­mas de Mai­zière
Bun­des­mi­nis­ter des Innern”

Zusam­men­fas­sung im L33tspeech:

14 The­sen:

4 The­sen: blabla

10 The­sen: Zen­sur, Regu­la­tion, Staats­mo­no­pol Internet

3 The­sen: Wir ent­las­sen die Ver­wal­tung, Schule über PC, Thea­ter kann man auch als Spiel bei uns runterladen.

Ein kata­stro­pha­les Armuts­zeug­nis unse­rer momen­ta­nen demo­kra­ti­schen Situa­tion. Der Text vom Minis­ter ist eine Kriegs­er­klä­rung an die Frei­heit aller Bür­ger, denn es geht nicht nur um die Regu­lie­rung des beste­hen­den Inter­nets, es geht auch um die Ein­schrän­kung des Bür­gers in Rich­tung Staat. Hier ver­deut­licht eine poli­ti­sche Klasse, dass sie mit dem Bür­ger nichts mehr zu tun haben will, außer des­sen Arbeits– und Finanz­kraft. Es ist un..glaub…lich!

Was ist eigentlich aus den verschärften Waffengesetzen geworden?

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Ein­hun­dert­tau­send Unter­schrif­ten für die Ver­schär­fung der Waf­fen­ge­setze, aber die Poli­ti­ker machen nix? Auch Chris­tian Wulff, ein Evan­ge­li­ka­ler und mög­li­cher nächs­ter Bun­des­prä­si­dent betei­ligte sich am Auf­wei­chen der ursprüng­li­chen Regelungen?

“Dabei ist die Gefähr­lich­keit des Waf­fen­be­sit­zes von Sport­schüt­zen leicht nach­weis­bar. Seit 1994 töte­ten Mit­glie­der von Schüt­zen­ver­ei­nen 63 Men­schen. Und wozu benö­ti­gen Sport­schüt­zen groß­ka­lib­rige und schnell feu­ernde Gewehre oder Pis­to­len? Mit ihnen wurde der Win­nen­der Amok­läu­fer Tim K. auf Treff­ge­nau­ig­keit trai­niert. Ziel­ge­nau brachte er spä­ter Schü­ler und Leh­rer ums Leben – vor­wie­gend durch Kopf­schüsse mit einer Beretta 92-Pistole. Deren Pro­jek­tile haben eine Reich­weite von zwei Kilo­me­tern und durch­schla­gen Zie­gel­wände, oder, wie man es etwa im Waf­fen­sach­kun­de­buch nach­le­sen kann, Auto­tü­ren und Felgen.

Dafür, dass Schüt­zen­ver­bände Schieß­werk­zeuge sol­chen For­mats benut­zen, gebe es kei­ner­lei ratio­nale Begrün­dung, meint Scho­ber. Um auf Ziel­schei­ben in Sicht­weite zu schie­ßen, benö­tige man schließ­lich kein kriegstaug­li­ches Gerät. Außer­dem ist der frü­here Finanz­be­ra­ter davon über­zeugt, dass viele der Schüt­zen neben ihren legal zuge­las­se­nen Waf­fen auch noch über unan­ge­mel­de­tes Schieß­ge­rät ver­fü­gen. Es wäre kein Wun­der: Der Spre­cher des Forums Waf­fen­recht, Joa­chim Streit­ber­ger, nimmt an, dass hier­zu­lande 20 bis 40 Mil­lio­nen ille­gale Waf­fen im Umlauf sind.”

Gerade bei dem Thema ist die Heuch­le­rei­quote fast unübertroffen:

“Auch viele Jugend­li­che sind unter den Besu­chern. Auf einem gro­ßen Pla­kat wirbt eine Firma mit einem jun­gen Mäd­chen, das ein Gewehr im Anschlag hält. Dar­un­ter steht: „Licht­schie­ßen – ein varia­ti­ons­rei­ches Schie­ßen für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­sene. So macht Schie­ßen Spaß.“ Wenige Schritte wei­ter steht ein Junge von etwa 15 Jah­ren vor einem Übungs­stand und feu­ert am „Air Shoot Simu­la­tor“ auf vier Ziel­schei­ben. Drei­mal trifft er ins Schwarze. Auf ein ähnli­ches Gerät soll Tim K. im Kel­ler sei­nes Hau­ses geschos­sen haben.

Waf­fen sind genauso Schwanz­län­gen­er­satz für gehirn­am­pu­tierte Voll­honks wie Hum­mers, andere Sprit­schlu­cker oder kaputt gemachte Hunde.

Ich hab kein Pro­blem mit Jägern und Leu­ten die Waf­fen aus “pro­fes­sio­nel­len Grün­den” benut­zen müs­sen. Aber es ist nun­mal Fakt, dass die Com­pu­ter­spiele­in­dus­trie noch keine Lobby wie die Waf­fen­in­dus­trie auf­ge­baut hat. In der Waf­fen­in­dus­trie ste­cken keine Arbeits­plätze drin, das ist ganz ein­fach ein Busi­ness, dass immer gute Nach­frage hat.

Das die Com­pu­ter­in­dus­trie noch keine Lobby hat finde ich eigent­lich auch gut so. Denn ich habe auch kei­nen Bock drauf in Zukunft kei­nen Ein­fluß mehr auf die Soft­ware­aus­wahl für mein Kind zu haben, wenn die Bliz­zard Bon­zen mal kapiert haben, die Schmier­geld­köf­fer­chen bei den Poli­ti­kern abzu­ge­ben und Scheisse wie “Ame­ri­cas Army” zu pro­du­zie­ren und zu pus­hen, einem kos­ten­lo­sen Ego­shoo­ter der US Regie­rung, wo der däm­li­che Prekariats-US-Bürger per Video­spiel auf die Army geil gemacht wer­den und dann für die Kohle der Eli­ten sei­nen dum­men Arsch hin­hal­ten soll.

Written by admin

Juni 20th, 2010 at 9:19 pm

#Streetview, #Googlebashing und #CDU #Internetexperten

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Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Arti­kel kon­struk­tiv ver­linkt wer­den. Durch den Blo­g­ar­ti­kel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das all­ge­meine Google-Bashing auf­merk­sam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad sei­nen Sie­ges­zug ange­tre­ten hat, und da lie­gen die Gründe ja auch klar und deut­lich offen:

Die eta­blier­ten Medien, die sich aus den Net­zen der alten Wirt­schaft­ler und deren Phi­lo­so­phie “Wege­la­ge­rei”, bzw. Schma­rot­zer­tum ent­wi­ckelt haben, sind nicht in der Lage zu ver­ste­hen, dass ihre Zeit vor­bei ist. Des­we­gen ver­su­chen sie und die von ihnen finan­zier­ten Poli­ti­ker-Büt­tel mit sagen­haf­ten Metho­den ihren ver­erb­ten Sta­tus Quo beizubehalten.

So. Nun aber wie­der zurück zum Thema: Wer ist denn eigent­lich der “Inter­net­ex­perte” Herr “Michael von Abercron”?

abercron.jpg

Auf sei­ner eige­nen Seite lässt sich was von Che­mie und Land­wirt­schaft her­aus­le­sen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigent­lich in Frank­furt lebte und einen Bohei dar­über hatte, ob er nun Elms­hor­ner Stadt­rat bliebe, oder nicht. Aus einer aktu­el­len Mel­dung kann man erken­nen, dass er noch Stadt­rat dort ist und er sich nicht zur Bür­ger­meis­ter­wahl stel­len will (das wird er auch sicher­lich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Ein­fluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier fin­det sich auch eine etwas inter­es­san­tere Infor­ma­tion über den Herrn Dr.

Er ist:

  • “Lan­des­ge­schäfts­füh­rer des Wirt­schafts­rats der CDU in Schleswig-Holstein
  • Per­sön­li­cher Refe­rent im Wahl­kampf­team von Vol­ker Rühe (!Eins11)
  • Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der CDU Schleswig-Holstein
  • Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der med logis­tik Ser­vice GmbH Elmshorn
  • Lei­ter Minis­ter­büro im Minis­te­rium für Land­wirt­schaft, Umwelt und Länd­li­che Räume Schleswig-Holstein”

Tat­säch­lich kann ich hier nicht erken­nen, wie er der in den Lübe­cker Nach­rich­ten dar­ge­stellte “Inter­net­ex­perte” sein soll. Das wird umso deut­li­cher, wenn man sich einen Absatz aus dem genann­ten Arti­kel mal ansieht:

“Spe­zi­ell in länd­li­chen Regio­nen sei die Ver­schlüs­se­lung von Funk­net­zen kaum ver­brei­tet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Pass­wort codiert habe, müsse die recht­li­che Sicher­heit bekom­men, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wis­sen regis­triert und im Inter­net ver­zeich­net werde (2) . „Wir wol­len, dass jedes gewerbs­mä­ßige (3) Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mä­ßige Erfas­sen pri­va­ter Funk­netz­da­ten ohne die vor­he­rige Zustim­mung der Betrof­fe­nen ver­bo­ten wird“, for­dert der CDU-Politiker.”

(1) Wer heut­zu­tage noch unver­schlüs­selte WLAN Netze lau­fen lässt (also ganz ein­fach vom Thema Null Ahnung hat), ist ange­sichts der lan­gen Dis­kus­sion und der aktu­el­len Recht­spre­chung nicht nur unfä­hig, son­dern fahr­läs­sig. Und das gilt auch für die urei­gene Wäh­ler­schaft des Herrn Aber­cron auf dem Lande.

(2) Wofür brau­che ich eine recht­li­che Sicher­heit für mein ver­schlüs­sel­tes WLAN Netz­werk? Bei uns im Haus lau­fen alleine fünf Netz­werke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Infor­ma­tion? Wozu brau­che ich das Wis­sen, dass meine Nach­barn ihren Fern­se­her mit einem Adhoc-Netz per Funk ver­bun­den haben? Das ich mich mit die­ser For­de­rung bei der unwis­sen­den Wäh­ler­schaft wich­tig machen kann, ist die ein­zige Begrün­dung die plau­si­bel ist.

Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbs­mä­ßi­ges Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mäs­si­ges Erfas­sen”. Es geht nicht um anonyme pri­vate Autos in denen einer mit ´nem Net­book und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar ver­schwur­belt der Poli­ti­ker in dem Arti­kel ein “wei­ter­ge­hen­des Inter­esse” an den Daten von Googles Street­view, aber sollte dies nicht gewerb­li­cher Natur sein, bleibt ja nur die kri­mi­nelle Absicht einer Pri­vat­per­son dahin­ter. Aber er ist nur gegen “gewerbs­mä­ßi­ges Erfas­sen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.

Zusam­men­ge­fasst “labert” da nur wie­der ein­mal einer wahl­pro­pa­gan­dis­ti­sche Unwahr­hei­ten sei­nen ahnungs­lo­sen Bau­ern­wäh­lern ent­ge­gen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hah­ne­bü­che­ne­nen und zusam­men­ge­lo­ge­nen Argu­men­ten über­schlug, was aber die urei­gene Inter­net­aus­dru­cker­wäh­ler­schaft über­haupt nicht inter­es­sierte.

Da gehe ich also mit dem Ver­fas­ser die­ses Arti­kels überein.

Bei sei­ner Nähe zu den Kas­sen sei­ner CDU (siehe Auf­zäh­lung oben) soll­ten wir uns den Namen mer­ken und ihn dann wie­der aus der Ver­sen­kung holen, wenn mal wie­der einer von der schwar­zen Pest wegen unsau­be­rer Geld­wä­sche und Spen­den­geld­skan­da­len ver­ur­teilt wird.

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Juni 5th, 2010 at 8:32 pm

#Streetview von Google im Auftrag des Staates?

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Ich erin­nere mich noch gut an die Volks­zäh­lung in den 80er Jah­ren. Was haben sich die Leute aufgeregt.

Heute ist das alles ganz anders: Eine Firma wie Google fährt mona­te­lang durch die Stra­ßen Deutsch­lands, nimmt dabei tat­säch­lich die WLAN-Daten auf, einige Leute fin­den das nicht so gut und am Ende über­gibt Google die Daten an den Deut­schen Staat. Lus­ti­ger­weise nen­nen Berichte das “Deut­sche Daten­schüt­zer”. Nuja.

Das ist doch fein, dass die dem Steu­er­zah­ler Geld für diese Arbeit spa­ren (inso­fern es kei­nen ver­steck­ten Deal mit Google gibt).

Aber Auf­re­gung gibt´s, bis auf ein paar Blogs nirgends?

Was ist bloß los mit uns?

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Juni 4th, 2010 at 8:34 pm

#BP und das #Öl: Die Welt hat die Menschen-Pest

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Ver­dammt sol­len wir sein.

Written by admin

Juni 4th, 2010 at 8:15 pm

#Zensursula 4 #Berlusconi+#Lissaboner Vertrag=adieu Demokratie

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Bes­ser als bei Tele­po­lis kann man es nicht erklä­ren: Herr­scher hütet Euch!

Bank­rott­er­klä­rung

Wenn Ursula von der Leyen wirk­lich Kan­di­da­tin für das höchste Amt des Lan­des wer­den sollte, wäre dies die ulti­ma­tive Bank­rott­er­klä­rung der poli­ti­schen Klasse. Sie wäre nicht nur eine Not­lö­sung, son­dern eine glatte Fehlbesetzung.

Nie­mand käme auf die Idee, die aparte Blon­dine auch nur in die Nähe einer wie auch immer gear­te­ten intel­lek­tu­el­len Prä­dis­po­si­tion zu rücken. Ursula von der Leyen wäre eine Socken­puppe der Kanz­le­rin in Schloss Bel­le­vue. Das hat das Land nicht ver­dient, das hat das Volk nicht ver­dient, das hat aber auch das ehren­werte Amt des Prä­si­den­ten nicht verdient.

Wie will die Poli­tik gegen Politik(er)verdrossenheit vor­ge­hen, wenn sie alles in ihrer Macht ste­hende tut, sie zu för­dern? Horst Köh­ler ist zurück­ge­tre­ten, weil er sein Amt durch fre­che Schmäh­kri­tik der Medien ver­letzt sah. Eine Prä­si­den­tin von der Leyen wäre fre­che Schmäh­kri­tik für das Amt des Prä­si­den­ten. Kann man eigent­lich auch als Staats­bür­ger zurück­tre­ten, wenn man sich ver­schau­kelt fühlt?

Wie gut, dass die Regie­rung die Lis­sa­bo­ner Ver­träge akti­viert hat! Der Unmut auf den Stra­ßen darf dann regu­lär mit Waf­fen­ge­walt nie­der­ge­schla­gen werden.

Written by admin

Juni 2nd, 2010 at 3:04 pm

#Zensursula 4 #Berlusconi: die meinen es ernst!

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Nein, nein, nein, nein! Das könnt Ihr wirk­lich nicht ernst mei­nen?!

Wer sich erin­nert: das Töch­ter­lein des Albrecht‘schen Eli­te­prä­si­den­ten hat einen schnel­len vor­be­stimm­ten, schmut­zi­gen Auf­stieg hin­ter sich. Und die­ser Mensch als Reprä­sen­tant des Vol­kes, oh my fuckin‘ god!?! Die hält gar nix von uns! Für die sind wir Abschaum! Der Dreck­rand der Bade­wanne! Gezücht! Geschmeiss! Sol­len wir doch Kuchen essen! Wir sind dumm, unrein, ekelerregend!

Obwohl: Bru­der dreht Por­nos in Schwe­den und hat ein Medi­en­un­ter­neh­men? Sie macht Gesetze für sich und ihres­glei­chen? Dann hät­ten wir ja unse­ren eige­nen Berlusconi?

Zen­sur­sula is not my President

© by the Netzpolitik.org–Thread

Update:

Tele­po­lis beschreibt, warum Rös­chen für den Pos­ten für Angela Mer­kel ideal wäre:

“Ursula von der Leyen ist eine gebo­rene Reprä­sen­tan­tin. Sie ist bei der Yel­low Press, die sich ins­ge­heim immer noch den Kai­ser zurück­wünscht, außer­or­dent­lich beliebt. Wer die Namen der schwe­di­schen Königs­kin­der aus­wen­dig kennt, liebt auch die edle Über­mut­ter mit dem char­man­ten Lächeln und dem Adelsprädikat.

Mehr will Angela Mer­kel auch gar nicht, denn Ursula von der Leyen hat eine wei­tere Eigen­schaft, die sie zur Wunsch­kan­di­da­tin macht — sie ist bedin­gungs­los loyal. Zum Wider­stand fehlt ihr nicht nur das eigene Netz­werk, son­dern auch der fach­li­che Hin­ter­grund. Wie soll eine Poli­ti­ker­dar­stel­le­rin auch Poli­ti­kern die Levi­ten lesen? Wie soll eine Nutz­nie­ße­rin unde­mo­kra­ti­scher “Old-Boys-Networks” etwas Sub­stan­zi­el­les zur Restau­ra­tion der Demo­kra­tie bei­tra­gen? Sie kann es nicht — und das ist es, was Mer­kel an ihr schätzt.”

Written by admin

Juni 2nd, 2010 at 9:36 am

Präsident #Köhler tritt ab

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Über Fefe bin ich auf die­sen Arti­kel bei Tele­po­lis gestoßen:

Aus­zug:

“Bereits 1975/76 benennt das mili­tär­po­li­ti­sche “Weiß­buch” die Ver­knap­pung von Erdöl und ande­ren Roh­stof­fen als “sicher­heits­po­li­ti­sche Bedro­hung” der Bun­des­re­pu­blik. CDU-Minister Vol­ker Rühe for­mu­liert in sei­nen Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­schen Richt­li­nien (26.11.1992) als Auf­trag der Bun­des­wehr: “Auf­recht­er­hal­tung des freien Welt­han­dels und des unge­hin­der­ten Zugangs zu Märk­ten und Roh­stof­fen”. Deutsch­land gilt als “kon­ti­nen­tale Mit­tel­macht mit welt­wei­ten Interessen”.

Ein­schrän­kend wird als Rah­men der Inter­es­sens­si­che­rung noch eine “gerechte Welt­wirt­schaft” ange­ge­ben – was immer das beim wirtschaftlich-militärischen Gefälle auf dem Glo­bus auch hei­ßen mag. Andere spre­chen sehr bald schon davon, dass bei knap­per wer­den­den Res­sour­cen die einen mehr Recht auf natio­nale Ver­sor­gung haben müs­sen als andere. Oberst­leut­nant i. G. Rein­hard Her­den schreibt nach einem Aus­tausch mit US-Militärs im offi­zi­el­len Bun­des­wehr­or­gan “Truppenpraxis/Wehrausbildung” (Nr. 2/1996): Im 21. Jahr­hun­dert “wer­den die jetzt im Frie­den mit­ein­an­der leben­den wohl­ha­ben­den Staa­ten gegen die Völ­ker der armen Staa­ten und Regio­nen ihren Wohl­stand ver­tei­di­gen müs­sen. (…) Der Mensch­heit steht ein Jahr­hun­dert des Man­gels bevor. Um Dinge, die man ein­mal kau­fen konnte, wird man Krieg füh­ren.” Der Kon­text: Res­sour­cen­kriege der Zukunft zwi­schen Rei­chen und Armen.

Prä­zise fragt der CDU-Politiker Kurt Bie­den­kopf: “Kön­nen wir es ertra­gen, wenn ein nicht unwe­sent­li­cher Teil der Men­schen ver­hun­gert? Wie wol­len wir uns gegen den Anspruch der Armen die­ser Erde schüt­zen, mit ihnen zu tei­len, wenn wir kaum bereit sind zu tei­len. (…) Wel­che krie­ge­ri­schen Gefah­ren erwach­sen aus die­sen Ent­wick­lun­gen? (…) Die Art wie wir leben, ist nicht ver­all­ge­mei­ne­rungs­fä­hig. (…) Das heißt aber, dass die Fort­füh­rung unse­rer eige­nen Lebens­weise nur mög­lich ist, wenn sie auch in Zukunft einer pri­vi­le­gier­ten Min­der­heit, den hoch­ent­wi­ckel­ten Indus­trie­na­tio­nen, vor­be­hal­ten bleibt.” (Bie­den­kopf: Ein deut­sches Tage­buch. Ber­lin 2000″

Japp! Alles alter Käse. Nix neues. Alles vor­her­sag­bar. Und so kommts. Denn wirk­lich ändern wol­len wir ja nix. Wäre ich Prä­si­dent eines sol­chen Dreck­hau­fens, der zwar offen zugibt Krieg für sei­nen Wohl­stand zu füh­ren es aber nicht mag, wenn man die Öffent­li­che Mei­nung zum fal­schen Zeit­punkt noch­mals ein wenig daran erin­nert, wäre ich auch zurück­ge­tre­ten. Mit den Brü­dern ist ein­fach kein Stich mehr zu machen.

Written by admin

Mai 31st, 2010 at 4:24 pm

Das System #Roland #Koch

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Uff! Was die Hes­sen CDU mit der Ypsilanti-Aktion/Wortbruchkampagne, Kern­kraft­wer­ken, Ener­gie­ver­sor­gern, Schwarz­geld­kon­ten, kri­mi­nel­len Ban­ken, übereif­ri­gen Finanz­be­am­ten, Freund­schaf­ten und Ami­go­schmu­se­reien bis hin zu gekauf­ten psy­cho­lo­gi­schen Gut­ach­tern, gekauf­ten Betriebs­rä­ten der Fra­port AG so alles getrie­ben hat, lässt sich hier wun­der­bar nach­le­sen.

Da bleibt mir nur noch die­sen Absatz zu zitieren:

“Im Gegen­satz zu einer Dik­ta­tur oder einem tota­li­tä­ren Regime zeich­net sich ein Rechts­staat durch Gewal­ten­tei­lung und insti­tu­tio­nelle Kon­trol­len aus: Das fängt beim Beschwer­de­recht in Ver­wal­tun­gen an, reicht von der Dienst­auf­sicht über­ge­ord­ne­ter Dienst­stel­len (Oberfinanzverwaltung/Finanzministerium), von staats­an­walt­schaft­li­chen Ermitt­lun­gen, Mög­lich­kei­ten der par­la­men­ta­ri­schen Oppo­si­tion, einen Unter­su­chungs­aus­schuss ein­zu­rich­ten, bis hin zur ›vier­ten Gewalt‹, der Presse, Vor­würfe von Rechts­beu­gung und Amts­miss­brauch öffent­lich zu machen bzw. Opfern von Macht­miss­brauch Gehör zu verschaffen…”

Und _das Allerschlimmste_ aus einem Zitat in den Kom­men­ta­ren zum glei­chen Arti­kel beim Spiegelfechter:

Cosmo am 26. Mai 2010 um 13:22 – –

Kopf­schmer­zen berei­tet mir jetzt, dass man all das offen­bar wis­sen kann …

und wir zumin­dest über so viel “vierte Gewalt” ver­fü­gen, dass ihr (Wolf und Jens) das hier publi­zie­ren könnt, und trotz­dem nichts dar­aus folgt.”

Written by admin

Mai 31st, 2010 at 2:27 pm

Finanzkrise: immer noch ungeklärte Fragen

2 comments

Bis­her ist nicht nur mir im Bereich Finanz­krise immer noch eini­ges unklar:

  • Warum war die Hypo Real Estate systemrelevant?
  • Warum hat die Deut­sche Bank 11 Mil­li­ar­den Euro bekommen?
  • Warum bekom­men Ban­ken auch für mani­pu­lier­bare Casi­no­ge­schäfte Geld von der Zen­tral­bank als Subvention?
  • Was erwirt­schaf­ten unsere Ban­ken eigent­lich wirk­lich und auf wel­cher Basis?
  • Warum fei­ert sich die Poli­tik für ihr Kri­sen­ma­nage­ment, obwohl die Gewinne der Ban­ken wie­der nur Zocke­r­er­geb­nisse sind?
  • Sind Poli­ti­ker inkom­pe­tent oder gekauft?
  • Warum dre­schen aus­ge­rech­net wir auf die Grie­chen ein und was sind die Konsequenzen?
  • Warum meckern wir über China und ver­die­nen unser Geld haupt­säch­lich über den Export?

Gute Anwor­ten zu die­sen Fra­gen kann man hier finden.

Written by admin

Mai 31st, 2010 at 12:26 pm