alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘heidelberg’ tag

Der Rückzug der Amerikaner aus #Heidelberg, OB stellt klar

leave a comment

Nun scheint der OB Hei­del­bergs doch einen gewis­sen Ein­fluß auf die Rhein-Neckar-Zeitung zu haben. Die brin­gen noch zum Frei­tag Abend eine wei­tere Mel­dung, in der er sich gegen den Blöd­sinn, den die Frak­tio­nen ver­zapft haben, weh­ren darf:

“Bereits 2006 haben wir bei­spiels­weise den Stadt­pla­ner Prof. Michael Braum beauf­tragt, eine Ana­lyse zu den ame­ri­ka­ni­schen Lie­gen­schaf­ten in Hei­del­berg anzu­fer­ti­gen und uns Ent­wick­lungs­sze­na­rien auf­zu­zei­gen. Diese Aus­ar­bei­tung wurde 2008 im Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss dis­ku­tiert. Sie ist eine gute Grund­lage für ein Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept 2020.”

Das ist so klas­sisch für Hei­del­berg, nein für die Poli­tik an sich: was inter­es­siert mich mein Geschwätz von ges­tern. Ehe­ma­lige Beschlüsse ver­ges­sen, die Medien ver­wen­den um den Geg­ner zu demon­tie­ren. Ich meine: es ist die Pflicht der Jour­naille dafür zu sor­gen, ver­lo­gene Kom­men­tare, wie die der Frak­tio­nen gegen Würz­ner auch gleich mit auf­zu­klä­ren. Der dumme Leser braucht sowas! Oder soll den Auf­klä­rungs­jour­na­lis­mus der pri­vate Blog­ger über­neh­men? Dafür haben lei­der die wenigs­ten Zeit und Geld!

“Da der Abzug aus Hei­del­berg erst ab 2014 Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten auf den US-Flächen bie­tet, bleibt uns aus­rei­chend Zeit, ein hand­fes­tes Kon­zept zu entwickeln.”

Da sollte er Recht haben. Viel­leicht hat er auch ein­fach nur Pech, dass er zu wenig Ein­fluß auf die RNZ hat. Man­che Thea­ter­leute sind da wohl geschickter.

Zur Klar­stel­lung: ich bin ja — zum Glück — kein Hei­del­ber­ger (mehr), halte mich des­we­gen auch raus, aber die Ideen Würz­ners (Tun­nel, Bau­ge­biete, Stadt­halle) wer­den anhand feh­len­der Auf­klä­rung sei­ner­seits auch nur schwer nach­voll­zo­gen. Bis­her halte ich sie alle­samt für falsch. Ich kenne aber den Druck und die Ein­stel­lung vie­ler Hei­del­ber­ger in Poli­tik und Ver­wal­tung ihm gegen­über und ich hoffe, dass das Netz­werk der “Alt­ein­ge­ses­se­nen” es nicht schafft, den “Stö­ren­fried” abzu­sä­gen. Die Über­heb­lich­keit der “Alten” dort ist näm­lich erst recht von der Rolle.

Ach, eigent­lich kann mir das doch alles auch am A. vorbeigehen.

Written by admin

Juni 26th, 2010 at 9:14 am

Die Amerikaner gehen aus #Heidelberg: das wird aus dem OB

one comment

Ta daa…hab ich es doch vor­hin noch gesagt! Die RNZ über­schlägt sich die­sen Frei­tag mit Mel­dun­gen zu dem Thema und in der neu­es­ten Mel­dung steht schon­mal, was die Frak­tio­nen mit dem OB vor­ha­ben:

“Die Par­teien im Gemein­de­rat geben sich kei­nes­wegs über­rascht von der Nach­richt, dass die US-Streitkräfte bis zum Jahr 2015 Hei­del­berg den Rücken keh­ren wol­len. (…) “Ich war nur über­rascht, dass Ober­bür­ger­meis­ter Würz­ner über­rascht war”, so Anke Schus­ter (SPD).

Der für die Jahre 2012 bis 2015 ange­kün­digte Abzug komme wegen des Aus­baus der Bahn­stadt zu einem “ungüns­ti­gen Zeit­punkt”, glaubt Ursula Lorenz (Freie Wähler). (…)

Offen­sicht­lich habe der OB kei­nen sol­chen Plan und spiele lie­ber auf Zeit, meint Tho­mas Krczal (SPD), (…)”

Und nach­dem sie sich auf den armen Mann ein­ge­schos­sen haben, hier nun der Beweis der fach­li­chen Kom­pe­tenz und vor allem dem Beweis, dass es alles so wei­ter­läuft wie bis­her:

“Der Abzug werde den Hei­del­ber­ger Woh­nungs­markt ent­las­ten und den Weg frei­ma­chen für den Zuzug von eini­gen tau­send Berufs– und Aus­bil­dungs­pend­lern, so Hilde Stolz (Bunte Linke).”

Klar, die zie­hen zu Euch um da ihr teu­res Geld aus­zu­ge­ben, was sie im Umland ver­dient haben. Ein­zel­han­dels– und Immo­bi­li­en­ex­perte ick hör Dir trap­sen…

“Und auch FDP-Rat Michael Eckert ver­mu­tet, dass das Umland unter dem Abzug der Ame­ri­ka­ner mehr lei­den werde. Viele Men­schen wür­den die Chance nut­zen, nach Hei­del­berg zu zie­hen, wenn es dort güns­ti­ge­ren Wohn­raum geben werde.”

Oje, ein Neo­con vermutet…na dann: Chance? Was denn für eine Chance? Wo ist denn der Mehr­wert in Hei­del­berg? Wo denn?

Für die Frak­tio­nen im Gemein­de­rat sei es Kon­sens, dass die frei­wer­den­den Wohn­flä­chen in der Süd­stadt und in Rohr­bach Fami­lien als güns­ti­ger Wohn­raum zugu­te­kom­men solle, sagt Jan Gra­del (CDU).

Das sagt Ihr ja immer: “güns­ti­ger Wohn­raum”. Ihr wisst doch selbst, dass alleine die alt­ein­ge­ses­se­nen Grund­be­sit­zer und die Nach­bar­schaft schon dafür sor­gen wer­den, dass Wohnraum-/Grundstücksflächenverhältnis inkl. der ökolo­gi­schen und schall­schutz­tech­ni­schen Anfor­de­run­gen zu so absurd teu­ren Pro­duk­ten füh­ren, dass es eben nicht zu “güns­ti­gem” Wohn­raum kommt. Nicht mal als Erbpacht!

Das solle die stadt­ei­gene Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft GGH in Angriff neh­men, könne sie aber kei­nes­falls alleine stemmen.

ah ja und die stadt­ei­ge­nen Gesell­schaf­ten dür­fen auf ihre Kos­ten bauen, was sie spä­ter nicht ver­kauft bekom­men. Ein dank­ba­rer Job. Natür­lich kön­nen die das nicht alleine stem­men. Sagt Ihr heute. Die Kohle vom Emmerts­grund aus den 80er Jah­ren habt ihr der GGH doch immer noch nicht zurück­ge­zahlt, oder was?

Aber Gra­del warnt: Je mehr man über diese Flä­chen öffent­lich dis­ku­tiere, desto mehr Geld werde der Bund beim Ver­kauf ver­lan­gen können.”

Seht Ihr: wie ich es in mei­nem Bei­trag hier sagte: “Warum soll der Bund die Kos­ten für die ver­seuch­ten Flä­chen dort tra­gen und die Hei­del­ber­ger Gemeinderats…fachleute dür­fen wei­ter “Alice-im-Wünschmirwasland” spielen?”

…und argu­men­tie­ren ernst­haft mit der öffent­li­chen Dis­kus­sion! Ihr wisst ja was das heis­sen soll: Ihr sollt irgend­wann vor voll­en­dete Tat­sa­chen gestellt wer­den und Euch bis dahin raus­hal­ten. Die wis­sen schon was am Bes­ten für Euch ist.

Sind eben echte Herr­scher.

Written by admin

Juni 25th, 2010 at 1:10 pm

#Heidelberg: das RNZ-Blog, Kopfschmerzen und der Augenkrebs

3 comments

Oh Mann! Nach­dem man sich — zwangs­läu­fig — mit den spär­li­chen Medien in die­ser Gegend beschäf­ti­gen muss, fin­det mal lei­der auch sowas.

Ich kenne ja dut­zende öffent­li­che Blogs aus allen poli­ti­schen, reli­giö­sen und sonstwas-Richtungen und die meis­ten haben gemein­sam, dass sel­ten däm­lich, fal­sche, fla­che und emo­tio­nal auf­ge­blähte Hüh­ner­ka­cke drin ver­öf­fent­licht wird.

Aber die­ses Blog da oben gehört zur Rhein-Neckar-Zeitung, einer Zei­tung die sich dem Wohl der Mensch­heit und der Kul­tur, der Fein­geis­tig­keit, der Wis­sen­schaft und der Phi­lo­so­phie, den schö­nen Küns­ten und den zar­ten Flü­geln der der Stadt Hei­del­berg ver­schrie­ben hat. Ich schaue da seit Jah­ren immer mal so alle Monate rein um zu schauen, was aus den alten Geschich­ten so gewor­den ist und ob ich Recht behal­ten habe (hab ich eigent­lich immer). Mitt­ler­weile ist das so eine Ansamm­lung von Dreck, dass ich glaube in der Print­re­dak­tion sind die alle auf Koks wäh­rend des­sen die Webleute dau­er­haft besof­fen sind.

Ich würd mir an Eurer Stelle mal über­le­gen, ob das wirk­lich “Welt­of­fen­heit” ver­deut­li­chen soll, oder eher Igno­ranz und Unwissen.

Written by admin

Juni 25th, 2010 at 12:49 pm

Abzug der Amerikaner aus #Heidelberg, was wird aus dem OB?

leave a comment

Bwaha! Was habe ich gelacht:

“Hei­del­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Eck­art Würz­ner ist geschockt über die Abzugs­pläne der Amerikaner.”

Jo, klar, WTF? Im glei­chen Arti­kel wird auch noch­mal drauf hin­ge­wie­sen, dass der Plan des Abzugs schon älter ist, aber ne, die Hei­del­ber­ger sind geschockt. Sowas aber auch. Ich krieg ja rich­tig Mit­leid mit denen.

Hier das Beste:

Die Stadt­ent­wick­lung hat ja mit der Bahn­stadt gerade rasant Fahrt auf­ge­nom­men. Kann der Abzug bedeu­ten, dass die Bahn­stadt mit ihren neuen Woh­nun­gen über­flüs­sig wird?

Nein, die Ent­wick­lung in die­sem Stadt­teil ist nicht gefähr­det. Hier ent­steht das neue wis­sen­schaft­li­che Herz Hei­del­bergs. Und der Zuspruch ist enorm. Außer­dem gehen die Ame­ri­ka­ner ja nicht von heute auf mor­gen. Wir sind in der drit­ten Phase dran.”

Ganz beson­ders lus­tig finde ich, dass damals, als ich noch bei einem schwä­bi­schen Häus­les­bauer gear­bei­tet habe und das ist jetzt so gute 5–6 Jahre her, Hei­del­berg eine abso­lute Tabu­zone für die Schwa­ben war. Und wisst Ihr warum:

“Wenn die Amis da raus sind, hat HD in sekun­den­schnelle tau­sende Qua­drat­me­ter bil­ligste Wohn­flä­che. Da kriegst Du nix mehr ver­kauft. Und _wir_ sind ja nicht völ­lig bescheuert!”

Tja, die Bahn­stadt. Nun ja, ich kenne ja einen Teil der Inves­to­ren und weiss wie die ticken. Die glau­ben sicher immer noch daran. Im Stadt­ge­biet kannst Du jeden alten Rotz für ein Schwei­ne­geld an die Welt­eli­ten ver­scher­beln, ande­rer­seits lie­gen neue Erschlie­ßungs­ge­biete erst­mal brach, weil die Stadt dort ökolo­gi­sche Stan­dards ver­langt, die sich nun mal kein nor­ma­ler Haus­bauer leis­ten kann (vor allem solange es im Umland noch ver­nünf­tige Alter­na­ti­ven gibt). Statt des­sen ver­su­chen die den Leu­ten ihre hor­ren­den Preise zu ver­wäs­sern, in dem sie Erb­pacht­grund­stü­cke anbie­ten (die auch erwor­ben wer­den kön­nen, *lol*), wobei hier die regio­na­len Woh­nungs­bau­un­ter­neh­mer bauen (wahr­schein­lich zwangs­ver­pflich­tet) und, nicht wie bei aus­ge­wo­ge­nen Bau­ge­bie­ten üblich, die Privaten.

Und als süßen Abschluß für mich freue ich mich drauf, wie es jetzt Hei­del­berg schaf­fen will die frei­ge­wor­de­nen Kaser­nen in Wohn­flä­chen zu kon­ver­tie­ren. Das krie­gen die mit ihren Leu­ten im Leben nicht geba­cken. Wahr­schein­lich wer­den sie wie­der schwä­bi­sche Archi­tek­ten ein­kau­fen (und dann auch noch die Fal­schen!), Bwahaha!.

Ein ande­rer hat sowas ja schon­mal erfolg­reich gemacht, aber die kön­nen auch ihr Geschäft.

Ach so: in dem RNZ-Artikel ist noch ein net­ter Kom­men­tar, den ich mal teil­weise zitie­ren will:

“In jeder ver­nünf­ti­gen poli­ti­schen Kul­tur wird schon ein­mal über den Fall “was ist wenn” gespro­chen und erste Kon­zepte erstellt. Aber in Hei­del­berg tickt die Welt halt anders. In zig ande­ren Städ­ten gab es doch genau die­selbe The­ma­tik nach der Wende und ich kenne genug Bei­spiele, wo es schon lange vor dem Abzug klare Üläne gab, was mit dem Gelände pas­sie­ren soll (“Stadt­pla­nung” nennt sich so etwas). Sobald die GIs weg waren wurde dann mit der Umge­stal­tung begon­nen. Hier in Hei­del­berg wird dann mit dem Dis­ku­tie­ren begon­nen (am bes­ten dar­über, ob der OB nun hätte öfter über den Teich rudern sol­len, damit der Abzug viel­leicht doch noch hätte ver­hin­dert wer­den kön­nen), pas­sie­ren wird dann ewig nichts. Bei der “Bahn­stadt” war diese Pla­nungs und Gestal­tungs­kom­pe­tenz ja auch zu bewundern.”

Der scheint sich in der Hei­del­ber­ger Per­so­nal­kom­pe­tenz auch gut auszukennen.

edit: im Mann­hei­mer Mor­gen steht ein ein­deu­tig aus­führ­li­che­rer Arti­kel (natür­lich). Inter­es­sant ist hier­aus die­ser Absatz:

“Die rest­li­chen Flä­chen sol­len zu Wohn­quar­tie­ren wer­den. Sie gehen an die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben über, die sich dann auch um even­tu­elle Alt­las­ten küm­mern muss. Nach Würz­ners Vor­stel­lung könn­ten die Grund­stü­cke im Besitz des Bun­des blei­ben. Die Stadt würde den­noch die Pla­nungs­ho­heit behalten.”

Na, wenn er sich da mal nicht täuscht. Warum soll der Bund die Kos­ten für die ver­seuch­ten Flä­chen dort tra­gen und die Hei­del­ber­ger Gemeinderats…fachleute dür­fen wei­ter “Alice-im-Wünschmirwasland” spie­len? Ich glaube kaum, dass er das tat­säch­lich auch glaubt. Das ist ja das bis­he­rige Pro­blem an Hei­del­berg: durch die — nicht nach­voll­zieh­bare — Über­zeu­gung was beson­de­res zu sein, glaubte man sich alles erlau­ben zu kön­nen. Doch der lang­same Tod geht wei­ter:

“Er hofft, dass durch die zusätz­li­chen Apart­ments der Weg­zug gerade von jün­ge­ren Fami­lien aus der Stadt abge­mil­dert wird.”

Solange die da wei­ter “des Kai­sers neue Klei­der” auf­füh­ren, ist das nicht aufzuhalten.

Mich hat heute nur geschockt, dass die Ita­lie­ner aus dem WM-Rennen sind und das eines unse­rer wich­tigs­ten Mit­glie­der in World of War­craft die Gilde verlässt.

Hei­del­berg, Du hast mein Mit­leid nicht mehr ver­dient.

Written by admin

Juni 25th, 2010 at 9:51 am

#Heidelberg hat eben nur eins drauf”

leave a comment

Haja, die Hei­del­ber­ger. Da haben sie einen Jung­spund fer­tig gemacht (aber was soll ich von 21-jährigen Stadt­rä­ten hal­ten? “Such Dir nen rich­ti­gen Job?” *lol*). Das kön­nen die rich­tig gut. Lus­tig ist der Kom­men­tar da drunter:

hei­del­berg hat eben nur eins drauf:
träume zer­stö­ren.
ALLE die was wer­den woll­ten und was wur­den habend as ent­we­der außer­halb hei­del­bergs geschafft, und sind wenn dann als unan­tast­bare zurück­ge­kehrt — die eif­rig gemelkt wer­den und als rufs­pon­so­ren die­nen, weil diese stadt ja sonst nichts auf die reihe bringt.
ange­fan­gen vom öffent­li­chen ver­kehr bis hin zu den urei­gens­ten auf­ga­ben der stadt — ver­sa­gen auf gan­zer linie.”


Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen.

Written by admin

Mai 31st, 2010 at 3:39 pm

Posted in lol des Tages

Tagged with , ,

In Heidelberg kann man Waffen am Automaten kaufen

leave a comment

Wie krank ist das denn? Pfef­fer­spray aus dem Auto­ma­ten. Wo? In Hei­del­berg. Natür­lich! Die Kom­men­tare: irr­sin­nig! Warum: Weil durch diese tri­viale Bezugs­quelle (Auto­mat) der Ein­druck zu einer regel­mäs­si­gen und stan­dar­di­sier­ten Anwen­dung ent­steht. Warum soll man sich das Zeugs nicht in der Apo­theke kau­fen können?

Dem­nächst gibts Elek­tro­scho­cker oder Mikro­wel­len­sen­der aus dem Auto­ma­ten (“nur zur Tier­ab­wehr”, *lol*).

Written by admin

August 24th, 2009 at 4:12 pm

Verivox?

2 comments

Hoppla, Über­ra­schung!

Da schaue ich ges­tern mal TV und sehe einen alten Band– bzw. Schul­ka­me­ra­den bei einem Inter­view. Der arbei­tet jetzt als Lei­ter Ener­gie­wirt­schaft in einem unab­hän­gi­gen preis­ge­krön­ten Hei­del­ber­ger Unter­neh­men. Im Netz fin­det sich sehr viel “nur Gutes”, viel “Unab­hän­gi­ges” und augen­schein­lich viel Kom­pe­tenz. Schaut man sich die Home­page www.verivox.de bzw. die inter­na­tio­nale www.verivox.net an und dort auf die Part­ner http://www.verivox.net/partners.asp, dann bezweifle ich die Unab­hän­gig­keit aber sehr stark. Vat­ten­fall, E-on, RWE, O2, Vod­a­fone, usw…? Hallo? Unab­hän­gig­keit? Ver­stehe ich nicht.

Ich glaube nicht, dass mich mein Ein­druck täuscht, aber grund­sätz­lich sind auf­ge­blähte “Firmen-Gruppen” mit voll­mun­di­gen Kom­pe­tenz­ver­spre­chen — aus­ge­rech­net aus Hei­del­berg, da gibts ja noch so ein paar davon ;-) ) — sehr mit Vor­sicht zu geniessen.

Inter­es­sant sind auch die Twit­ter Following-Einträge: http://twitter.com/verivox CDU, SPD, Mar­ke­ting­trick­ser im Inter­net, und ne Menge eher privat-interessante Links. Ich wette die Chefs wis­sen nicht, was da alles gelis­tet ist.

Written by admin

August 18th, 2009 at 4:03 pm