alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

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Orgo — Versicherungen

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Written by Oliver Mark

Juni 1st, 2011 at 2:57 pm

#Attac: Aktionsgruppe Georg Büchner:aktuell in Frankfurt und Erfurt

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Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner
http://aufstand.blogsport.de
ag_georg.buechner@yahoo.de

Die Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner wird in ihrem Vor­ha­ben von immer mehr Grup­pie­run­gen unter­stützt und berei­tet sich der­zeit auf eine vor Akti­ons­kon­fe­renz vor, die am 21. August im Stu­die­ren­den­haus der Johann Wolf­gang Goe­the — Uni­ver­si­tät, Frank­furt am Main, statt­fin­den wird. Ziel der Kon­fe­renz wird es sein, für eine breit unter­stützte und zugleich ent­schlos­sene Aktion zivi­len Unge­hor­sams unse­ren Pro­test gegen die Ver­ur­sa­cher und Pro­fi­teure der Krise auf die Straße zu tra­gen. Ange­kün­digt wird die ein­tä­gige Blo­ckade eines der Zen­tren der Bank– und Wirt­schafts­me­tro­pole der Repu­blik: Börse, Deut­sche Bank oder Commerzbank.

Zur Akti­ons­kon­fe­renz rufen Attac und das bun­des­weite Kri­sen­bünd­nis “Wir zah­len nicht für Eure Krise”, die IG BAU-Jugend Hes­sen und die DGB-Jugend Süd­hes­sen, die Ordens­leute für den Frie­den und die Chris­tIn­nen für den Sozia­lis­mus, die Gruppe “Kein Mensch ist ille­gal” und die Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke, die Antifa KOK Düsseldorf-Neuss und die Anti-Nazi-Koordination Frank­furt, die Gruppe Dis­si­dent Mar­burg und die Motor­rad­fah­re­rIn­nen ohne Gren­zen Düs­sel­dorf, die Lan­des­ver­bände Hes­sen und NRW der Links­ju­gend Žsolid, der Deut­sche Frei­den­ker­ver­band und die DIDF, wei­tere Glie­de­run­gen der LINKEN, die DKP und die inter­na­tio­nale
sozia­lis­ti­sche linke, die Sozia­lis­ti­sche Koope­ra­tion und der Stu­die­ren­den­ver­band SDS.DIE LINKE, die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Hartz IV der LINKEN, das Erwerbs­lo­sen­fo­rum Deutsch­land e.V, das Rhein-Main-Bündnis gegen Bil­lig­löhne und Sozi­al­ab­bau und viele andere, die Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Sabine Lei­dig und die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bodo Rame­low und Ulrich Wil­ken, Ver­trau­ens­leute, Betriebs­räte Gewerk­schafts­se­kre­tä­rIn­nen und viele Ein­zel­per­so­nen auf.

Wei­tere Unter­stüt­ze­rIn­nen sind herz­lich will­kom­men und mögen sich bitte so bald wie mög­lich unter der oben ange­ge­be­nen Mail­adresse der Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner mel­den. Die Vor­be­rei­tung läuft sehr gut.

Wir hal­ten Euch über die nächs­ten Schritte auf dem Lau­fen­den — mel­det Euch zur Akti­ons­kon­fe­renz an und werbt für unsere Aktion.

Schickt diese Mail weiter!

PRESSEMITTEILUNG der Unter­stüt­zungs­gruppe Thüringen

Bör­sen­blo­ckade im „hei­ßen Herbst“

Erfurt, 29.07.2010: Geg­ner des unso­zia­len Spar­pa­kets der Bun­des­re­gie­rung pla­nen für den 18. Okto­ber eine ein­tä­gige Blo­ckade der Börse oder einer Bank­zen­trale in Frank­furt am Main. Regio­nale Netz­werke tref­fen sich in die­sen Wochen zur Vor­be­rei­tung, so auch am 27. Juli 2010 in Erfurt.

35 Ver­tre­ter ver­schie­de­ner Grup­pen, Par­teien und Gewerk­schaf­ten kamen zusam­men, um über die für den 18. Okto­ber geplante Blo­ckade zu bera­ten und eine Mobi­li­sie­rung dafür zu ver­ab­re­den. Ange­sichts der ange­kün­dig­ten Kür­zun­gen im Sozi­al­be­reich fin­den nun poli­ti­sche Spek­tren zusam­men, die in ihrem All­tag wenig mit­ein­an­der zu tun haben. Mit dabei waren unter ande­rem das Jugend­werk der AWO, Jugend­ver­bände lin­ker Par­teien, Gewerk­schaf­ten, Initia­ti­ven, Akti­ons­netz­werke und Landtagsabgeordnete.

Das Geld, das den Ban­ken in der von ihnen selbst ver­schul­de­ten Finanz­krise gege­ben wurde, soll nun bei den klei­nen Leu­ten geholt wer­den, kri­ti­sier­ten die Teil­neh­mer des Tref­fens. Ange­sichts die­ser Tat­sa­che sei es Zeit für eine Aktion des zivi­len und sozia­len Unge­hor­sams. Mit einer ein­tä­gi­gen Blo­ckade der Börse oder einer Bank­zen­trale in Frank­furt soll, neben dem poli­ti­schen Druck, auch der ökono­mi­sche Druck auf die Ver­ur­sa­cher der Krise erhöht werden.

Han­nes Roth von der „Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner“ sagt: “Viele Men­schen sind
mit der Poli­tik in Sachen Finanz­krise, Sozi­al­ab­bau und Spar­pa­ket unzu­frie­den. Aber sie fin­den kei­nen Weg, ihren Unmut zu arti­ku­lie­ren und ihrem poli­ti­schen Wil­len auch gestal­te­ri­schen Aus­druck zu ver­lei­hen. Gemein­sam wol­len wir eine neue und deut­lich wahr­nehm­bare Pro­test­form ent­wi­ckeln. Den eman­zi­pa­to­ri­schen Akt des sozia­len Unge­hor­sams am sym­bo­li­schen Ort Frank­furt selbst zu erle­ben, ist Anspruch und Auf­gabe zugleich.”

Zur Vor­be­rei­tung der Blo­ckade fin­det am 21. August in Frank­furt am Main eine bun­des­weite Akti­ons­kon­fe­renz statt, an der sich auch die Thü­rin­ger Grup­pen betei­li­gen werden.

Bis zur geplan­ten Ein­rich­tung eines Akti­ons­bü­ros in Erfurt kön­nen Inter­es­sierte Kon­takt zu dem Thü­rin­ger Netz­werk über die Email-Adresse thueringen@banknapping.com auf­neh­men. Erste Infor­ma­tio­nen über die geplante Blo­ckade fin­den Sie auf der Inter­net­seite www.aufstand.blogsport.de

Das nächste Tref­fen, zu dem wei­tere Inter­es­sierte herz­lich ein­ge­la­den sind, fin­det am 16. August um 18.30 Uhr im Jugend­club Fil­ler in Erfurt statt.

Written by admin

Juli 30th, 2010 at 10:21 am

#Finanzkrise: die Welt ohne Zins

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Ja, die The­men sind uralt. Tat­säch­lich gibt es hin­sicht­lich des Gel­des und sei­ner Bedeu­tung als Tausch­mit­tel viele viele Über­le­gun­gen. Eine davon wird heute bei Tele­po­lis genauer beleuch­tet: der Wörg­ler Schil­ling. Geld kos­tet kei­nen Zins, son­dern ver­liert an Wert, wenn es nicht gebraucht wird. Und was pas­siert dann. Lesen!

Ach, und bei all dem Für-und-Wider: hier ein Aus­zug aus der inter­es­san­ten Dis­kus­sion bei TP:

5. Juli 2010 14:08

Re: Ich hätte gerne mal eine Erläuterung:

Min­de­a­ter (mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.00)

Hallo Subzero,

gut das du dich infor­mie­ren willst, denn mit dei­nem Wis­sen über
Freiwirtschaft kannst du nicht urteilen.

> Wie kann ich bei die­sem System, bei dem das Geld sys­te­ma­tisch
> abgewertet wird und keine Zinsen erwirtschaften darf,

Das ist schon mal falsch. Du kannst mit Frei­geld soviel Zins bekom­men
wie der Markt hergibt. Direkt nach einem Krieg - wenn Leis­tung knapp
ist - kann das auch durch­aus zwei­stel­lig posi­tiv sein. Nur kann
Frei­geld halt auch Null oder nega­tive Zin­sen ermög­li­chen - wenn der
Markt diese benötigt - also Leistung im Überfluss vorhanden ist.

> Kapi­tal
> akkumulieren, um mir etwas zuzulegen, was ich nicht aus der hoh­len
> Hand finan­zie­ren kann, weil es bspw mehr als ein Jah­res­ein­kom­men
> kos­tet?
> Brau­che ich da dann wirk­lich 20 Jahre, um ein Haus zu bauen (jeden
> Monat rücken die Bau­ar­bei­ter für einen Tag auf der Bau­stelle ein)?
> Die Idee ist ein Hand->Mund-System.

Du akku­mu­lierst genauso wie heute dein Kapi­tal in dem du sparst und
es zur Bank bringst. Und der Nor­mal­bür­ger dürfte selbst bei Null­zins
wes­end­lich bes­ser spa­ren kön­nen als heute. Wenn der Zins gegen Null
strebt, strebt auch der Zins in den Pro­dukt­prei­sen gegen Null. Wenn
du heute ein paar hun­dert Euro Zins für dein Geld auf dem Bank­konto
bekommst, zahlst du ein paar tau­send Euro Zins mit Steuern, Mieten,
Produktpreisen. Also kannst du - wenn du nicht zu den obe­ren 10.000
gehörst, einfacher sparen als heute.

> Es wird versucht, den Geld­um­lauf
> zu beschleunigen,

Es wird nicht ver­sucht den Geld­um­lauf zu beschleunigen, sondern den
Geld­um­lauf zu stabilisieren, damit das Geld nicht regel­mä­ßig vom
Markt verschwindet und dann wieder auf dem Markt flutet.

> um dar­aus ein Wachstum zu beziehen.

Es dreht sich nicht darum Wachs­tum zu generieren, sondern eine
Wirt­schaft zu haben die auch ohne Wachs­tum oder sogar mit nega­ti­ven
Wachs­tum gut klar kommt. Unser heu­ti­ges Sys­tem braucht Wachs­tum auf
Teufel komm raus.

> Was ein
> stän­di­ges Wirt­schafts­wachs­tum für Fol­gen für die Resour­cen (aka
> Umwelt) hat…Schwamm drüber.

Um so gerin­ger der Zins ist um so mehr lohnt es sich die Umwelt zu
schützen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wert_eines_Goldesels

> Wenn es keine Zin­sen gibt, gibt es keine Kre­dite (Zin­sen sind
> Risikoprämie und nicht jeder Kredit wird auch zurückgezahlt).

Wie gesagt. Es gibt wei­ter­hin Zinsen. Nur sind die halt deut­lich
positiv, null oder deut­lich negativ. So wie der Markt das braucht.
Die Risi­ko­prä­mie gibt es weiter, nur wird die abhän­gig vom
Markt­zu­stand manch­mal auch vom Kre­dit­ge­ber bezahlt. Kredite gibt es
weiterhin, weil du lie­ber dein Geld zur Bank bringst, als es dir von
der Umlaufgebühr wegfressen zu lassen.

Ach ja, die wah­ren Kre­dit­ge­ber sind übri­gens die (poten­ti­el­len)
Leis­tungs­er­brin­ger die in einer arbeits­tei­li­gen Gesell­schaft für
jeman­den Arbei­ten ohne eine Gegen­leis­tung zu bekommen. Das Geld ist
nicht der Kredit, sondern die Doku­men­ta­tion des Kredites. Unser
heu­ti­ges Sys­tem hat das Pro­blem das die Zin­sen ab einer gewis­sen
Markt­sät­ti­gung nicht mehr Markt­ge­recht sein können, und damit wer­den
die poten­ti­el­len Kre­dit­ge­ber in die Arbeits­lo­sig­keit gezwun­gen und
damit gezwun­gen 100% ihrer Leis­tung auf den Müll zu schmeißen. Dann
doch lieber ein Zins der auch Null und negativ werden kann.

> Übri­gens sind de Johdn an unse­rem Wohl­stand schuld, sie waren die
> einzigen, die damals Geld gegen Zins ver­lei­hen durf­ten und somit erst
> Groß­in­ves­ti­tio­nen ermöglichten. Deswegen hat­ten die
> Juden­ver­trei­bun­gen im Mit­tel­al­ter auch schwere wirt­schaft­li­che
> Rückschläge zur Folge.

Ja, zinsloses Geld ist Schwachsinn. Und ja, es ver­lieh damals kei­ner
Geld ohne Zins. Wieso sollte ich meine Mil­lion auch verleihen, wenn
ich nur ne Mil­lion wie­der bekomme? Mit Frei­geld gibts dar­auf ne
Antwort. Weil die Umlauf­ge­bühr dir teu­rer kommt als die Mil­lion zu
verleihen. Heute heißt die Ant­wort dar­auf Wirt­schafts­krise und
Wachstumszwang. Sobald die Wirt­schaft zu sehr gesät­tigt ist und
des­halb zu wenig Wachs­tum vor­han­den ist, rentieren sich die
Inves­ti­tio­nen nicht mehr (Mil­lion zu verleihen/investieren bringt zu
wenig) und du hast deine Wirtschaftskrise. ”

Written by admin

Juli 5th, 2010 at 2:17 pm

#Finanzkrise und der Widerstand der Mittelschicht

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Aus­zug aus einem Umlauf der attac Gruppe “Genug für Alle”:

“der Umgang der Regie­run­gen mit der kapi­ta­lis­ti­schen Krise wird zwar immer absur­der, aber die Pro­teste der Men­schen schei­nen sich bis­her in Gren­zen zu hal­ten. Zumin­dest die Ver­ängs­ti­gung und Spal­tung der Betrof­fe­nen gelingt den Eli­ten nach wie vor.

Trotz­dem tut sich mehr, als man auf den ers­ten Blick mit­be­kommt. Nach den nicht beson­ders groß­ar­ti­gen Demons­tra­tio­nen in Stutt­gart und Ber­lin am 12.6. gab es eine ganze Reihe regio­na­ler und loka­ler Akti­vi­tä­ten, die z.T. recht beacht­lich waren:

15.6. Gie­ßen 700 Men­schen gegen Bil­dungs­ab­bau
(<http://www.sueddeutsche.de/karriere/bildungsstreik-elite-ist-schiete-1.452688>)

16.6. Dres­den: über 10.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.neues-deutschland.de/artikel/173265.mit-der-schere-an-sachsens-sozialem-netz.html>,<http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2010/06/Demonstration-gegen-Sparplaene-im-Sozialbereich.html>)

16.6. Kiel: 14.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.hl-1.tv/Vorlage_Freieseite.php?id=4971>)

17.6. Kiel: mehr als 1.500 Men­schen gegen Spar­pa­ket der
schleswig-holsteinischem Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1536738/Gewerkschaftsbund-stellt-Seite-fuer-Sparopfer-ins-Netz.html>)

19.6. Solin­gen: 500 Men­schen gegen Hal­len­bad­schlie­ßung
(<http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Wir-kaempfen-um-das-Hallenbad-e510ac2d-dbae-4064-b32b-9f9220ed68f9-ds>)

22.6. Plauen: 4.000 Men­schen gegen dro­hende Werks­schlie­ßung von
Phil­ipps; “größte Demo im Vogt­land seit der Wende“
(<http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/WIRTSCHAFT/7401226.php>)

23.6. Wolfs­burg: 3.500 Men­schen
(<http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Uebersicht/IG-Metall-Demo-3500-Wolfsburger-zeigen-Schwarz-Gelb-die-rote-Karte>)

26.6. Osna­brück: 2.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung
(<http://weser-ems.business-on.de/gerechtigkeit-osnabruecker-politik-sparpaket-menschen-protestlieder-_id12216.html>,<http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/28-lo-demo-soziale-gerechtigkeit.html>)

Außer­dem soll am 19.6. eine Demo in Düs­sel­dorf statt­ge­fun­den haben, von der ich aller­dings nur Ankün­di­gun­gen fin­den konnte:
<http://direkteaktion.over-blog.de/article-19–6-demonstration-in-dusseldorf-gegen-das-cdu-fdp-sparpaket-52169357.html>
Weiß jemand, ob da wirk­lich was pas­siert ist?

Nicht jeder Auf­ruf scheint auto­ma­tisch ein Erfolg zu sein, wie die SPD
letz­ten Don­ners­tag im bran­den­bur­gi­schen Jüter­bog festel­len musste:
<http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11832657/61939/Verhaltener-Protest-gegen-das-Sparpaket-Ins-Leere-geredet.html>

Wei­tere geplante Demos und Aktio­nen:
1.7, Lübeck gegen Uni-Schließung
(<http://www.ln-online.de/artikel/2808713/L%FCbecker_Uni-Rettung%3A_Sternmarsch_und_Podiumsdiskussion_in_St_Petri.htm>)
8.7. Bonn gegen Kür­zun­gen auf kom­mu­na­ler Ebene
(<http://www.attac-netzwerk.de/bonn/termine/cal/event///tx_cal_phpicalendar//Runder_Tisch_gegen_Kommunalkahlschlag/?tx_cal_controller[year]=2010&tx_cal_controller[month]=07&tx_cal_controller[day]=01&cHash=41e86ad143e8d3320419a89da6ef6831>)


8.7. Rem­scheid gegen Kür­zun­gen auf kom­mu­na­ler Ebene:
(http://www.rp-online.de/bergischesland/remscheid/nachrichten/Paritaetischer-ruft-zur-Demo-auf_aid_871089.html)

Außer­dem hat der DGB Nord ange­kün­digt, Sozi­al­pro­teste in Schles­wig
Hol­stein ver­net­zen zu wol­len
(<http://www.nord.dgb.de/article.php?article=1193>). Aller­dings ist auf
der dafür ins Netz gestell­ten Seite bis­her noch nicht viel zu sehen
(<http://www.gerecht-und-sozial.de/>).

Obwohl diese Dinge Mut machen, soll­ten wir selbst noch mehr tun. Ich habe oben die Spal­tung der Betrof­fe­nen schon ange­spro­chen. Eine der dar­aus resul­tie­ren­den Schwie­rig­kei­ten scheint mir zu sein, dass vor allem in Deutsch­land die Krise als ein Pro­blem allein der Armen und Arbeits­lo­sen gese­hen wird. Die Mit­tel­schich­ten bil­den sich ein, sie seien davon nicht direkt betrof­fen oder sie könn­ten sich doch zumin­dest ducken und abwar­ten, bis alles vor­über ist. Und wenn sie dann ihren Job noch haben, wird nach der Krise alles wie­der so sein wie vorher.

Dass das nicht stimmt, wis­sen wir, aber wir soll­ten es lau­ter und vor allem ver­ständ­li­cher sagen.”

Written by admin

Juni 30th, 2010 at 12:28 pm

#BP, das Öl, oder “U guys R f*cked!”

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1,7 Mio Visits hat der Film schon. So gut!

Written by admin

Juni 25th, 2010 at 7:07 pm

#Paul Jorion sagt auch nix Neues, lest es trotzdem!

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Mc Kin­sey, die 70er Jahre, Stock Opti­ons, Arbeit­ge­ber, Mana­ger und Lohn­emp­fän­ger. Tren­nung von Wert­schöp­fung durch Pro­duk­tion und Wert­schöp­fung durch Aktienkurse.

Aus einem Inter­view des Deutsch­land­funks mit Paul Jor­ion:

Ver­gleicht man die Krise von 1929, die in den USA begann und dann zur Welt­wirt­schafts­krise wurde, und die Krise, mit der wir es 2007 zu tun beka­men, so ergibt sich eine ver­blüf­fende Gemein­sam­keit: die Kon­zen­tra­tion des wirt­schaft­li­chen Reich­tums in den Hän­den einer win­zi­gen Min­der­heit. Dahin­ter steht ein sehr ein­fa­cher ökono­mi­scher Mecha­nis­mus. Wenn sich das Geld nicht dort befin­det, wo es tat­säch­lich gebraucht wird, sei es, um in einem Unter­neh­men etwas zu pro­du­zie­ren, sei es im pri­va­ten Haus­halt, um lang­le­bige Kon­sum­gü­ter anzu­schaf­fen oder weil der Lohn nicht zum Leben reicht, weil die Real­löhne sta­gnie­ren oder gar sin­ken, muss man es sich über Kre­dite beschaf­fen. Für Kre­dite aber müs­sen Zin­sen bezahlt wer­den. Diese Zin­sen flie­ßen dem Kapi­tal­eig­ner zu. Es ist somit ein ebenso uner­bitt­li­ches wie logi­sches Gesetz: Die Kon­zen­tra­tion des Reich­tums ist ein sich selbst ver­stär­ken­der Pro­zess. Wenn das Geld in einem Wirt­schafts­sys­tem ungleich ver­teilt ist, prägt sich diese unglei­che Ver­tei­lung im Laufe der Zeit immer mehr aus. Das ist es, was wir erle­ben. Das Geld ist prak­tisch nie­mals dort, wo man es braucht, sei es in der indus­tri­el­len Pro­duk­tion, sei es im pri­va­ten Kon­sum. Man muss es immer über Kre­dite beschaf­fen. Das Geld und sein Preis haben heute eine alles beherr­schende Rolle, die sich stän­dig ver­stärkt. Das Finanz­sys­tem besitzt gleich­sam gött­li­che All­ge­gen­wart und schöpft bei jeder Wirt­schafts­ope­ra­tion sei­nen Pro­fit. Das aber heißt nichts ande­res, als dass im Preis aller Pro­dukte, aller Dienst­leis­tun­gen ein wach­sen­der Anteil an Zin­sen ent­hal­ten ist.”

und

“Ein auf Kre­dit auf­ge­bau­tes Wirt­schafts­sys­tem ver­viel­facht die Risi­ken. In einem kre­dit­ge­steu­er­ten Wirt­schafts­sys­tem bil­den sich Ket­ten von Kre­dit­neh­mern, A schul­det B schul­det C und so wei­ter. Fällt ein Kre­dit aus, pur­zelt die gesamte Kette wie eine Reihe Domi­no­steine. Gegen die­ses Risiko hat die Finanz­in­dus­trie mit ihrem uner­schöpf­li­chen Erfin­dungs­reich­tum wie­der neue Instru­mente ent­wi­ckelt, die berühmt berüch­tig­ten Credit Default Swaps oder CDS, Kre­dit­aus­fall­ver­si­che­run­gen. Aber anstatt, dass man damit die Risi­ken in den Griff bekom­men hätte, erzeu­gen diese Instru­mente nun ihrer­seits wie­der neue Risi­ken. Man kann sie näm­lich ein­fach zum Zocken benut­zen, man kann zum Bei­spiel dar­auf wet­ten, dass die grie­chi­schen Staats­an­lei­hen not­lei­dend wer­den. Wer sich ver­zockt, hat Pech gehabt. Bei­spiel der US-Versicherungskonzern AIG. Ver­lust für den ame­ri­ka­ni­schen Steu­er­zah­ler 182 Mil­li­ar­den Dol­lar und das schließt die Ret­tungs­ak­tion für Fan­nie Mae und Fred­die Mac noch nicht ein.”

Und wie Jor­ion in sei­nem Arti­kel auch noch ver­deut­licht: wie sieht eigent­lich unser Staats­sys­tem anhand der rea­lis­ti­schen Geld­werte aus? Wel­che reale Wert­schöp­fung gibt es; bei uns in Deutsch­land, in Europa, in China, global?

Was ist der in China her­ge­stellte Schrott wirk­lich wert, den wir dank­bar kon­su­mie­ren und trotz­dem drauf­zah­len? Wie sähen die Deutschland-Bilanzen aus, wenn die her­bei­ge­rech­ne­ten Ein­nah­men der Zukunft sich an der Rea­li­tät orientierten?

Und: wie sähe es dann mit einem Grund­ein­kom­men für Alle aus? Und: was bedeu­tete dann “Geld” in die­sem Zusammenhang?

Written by admin

Juni 20th, 2010 at 7:54 pm

Rede von #Gysi vor dem Bundestag vom 21. Mai 2010

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Ich weiß, ich weiß: auch mit den Lin­ken ist nicht viel Staat zu machen, aber immer­hin ent­hal­ten ihre Reden des öfte­ren ziem­lich ein­deu­tige Wahr­hei­ten. Lei­der inter­es­siert das viel zu Wenige. Über die Nach­denk­sei­ten habe ich diese wun­der­bare Rede von Gre­gor Gysi, Die LINKEN, vom 21. Mai 2010 gefun­den und ich muss einen Absatz dar­aus her­vor­he­ben (was mir schwer fällt, da es viele derer guter Absätze darin hat). Den gan­zen Arti­kel kann man auf den Nach­denk­sei­ten nach­le­sen und das will ich unbe­dingt jedem emp­feh­len! Zu den Ein­wän­den der ehe­ma­li­gen Volks­par­teien sag ich nichts, aber die Kom­men­tare der Grü­nen ent­täu­schen mich sehr. Es ist so schade, das es in unse­rem Land keine ein­zige wähl­bare Par­tei mehr gibt.

“Das erste Opfer in der EU war übri­gens gar nicht Grie­chen­land, son­dern die ers­ten Opfer waren Ungarn, Rumä­nien und Lett­land. Sie waren am Ende, und dann gab es Mil­li­ar­den vom Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds und von der EU.Lett­land hat dar­auf­hin genau den Kurs beschrit­ten, den Sie jetzt auch Grie­chen­land, Spa­nien und Por­tu­gal vor­schrei­ben. Dort wur­den die Löhne um 25 Pro­zent gekürzt in der Pri­vat­wirt­schaft sogar um 30 Pro­zent , die Mehr­wert­steuer erhöht und die Zuschüsse für Kran­ken­häu­ser um 43 Pro­zent gesenkt. Die Folge ist ein Rück­gang der Nach­frage im Ein­zel­han­del um 30 Pro­zent, ein Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit auf 22 Pro­zent das ist der höchste Stand in der EU und ein Schrump­fen der Wirtschaftsleistung.”


Written by admin

Juni 7th, 2010 at 5:43 pm

Finanzzockerei verständlich erklärt

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“Eigen­ka­pi­tal min­dert den Pro­fit. Pro­fi­ta­bel aber ist — wenn man die Risi­ken nicht bezah­len muss — das Spiel mit frem­dem Geld.
So kom­men die berüch­tig­ten cds — (credit default swaps), also die Spe­ku­la­tion auf aus­fal­lende Kre­dite völ­lig ohne Eigen­ka­pi­tal aus.
Invest­ment­ban­king, Hedge­fonds und  das eben­falls hoch­ris­kante Pri­vat Equity konn­ten eben­falls unbe­hel­ligt von Eigen­ka­pi­tal­for­de­run­gen ihre Geschäfte machen.
Das Instru­ment des “Kre­dit­he­bels” (die Arbeit der Groß­ban­ken mit hohen Sum­men von gelie­he­nem Fremd­ka­pi­tal, um damit die Ren­di­ten auf ihr Eigen­ka­pi­tal zu ver­viel­fa­chen) haben ver­hee­rende Fol­gen. Eigent­lich sind sie auch gar nicht erlaubt, jedoch Kon­trol­len gibt es zu wenig. Gleich­zei­tig ver­viel­facht diese “Kredithebel-Praxis” auch die Ver­luste, die dem Steu­er­zah­ler auf­ge­bür­det werden.”

Eigent­lich ist die Sache ganz deut­lich. Warum las­sen wir uns immer noch an der Nase rum­füh­ren? Warum weh­ren wir uns nicht end­lich, wo doch der Abgrund abseh­bar ist? Bald fällt Spa­nien…mor­gen stei­gen die Preise für Immo­bi­lien. Nächs­ten Monat für Grund­nah­rungs­mit­tel und nächs­tes Jahr tau­schen wir unsere Lap­tops und IPho­nes (die ohne Strom nicht funk­tio­nie­ren) gegen Hüh­ner­eier ein.

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Mai 28th, 2010 at 1:15 pm