alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘faschismus’ tag

Im Westen nichts Neues

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Über die Dis­kus­sion hier wurde ich auf den hier auf­merk­sam gemacht. Wie man hier sieht, gibt es eine Menge Infor­ma­tio­nen dar­über. Hier, hier, hier, hier und hier kann mal lesen, wer sein größ­ter Fan ist. Mich erin­nert der an den aus der Geschichte hier.

PS: für alle Wolf­gang S´s hier im Ländle: Ich meine den Leh­rer Kan­to­rek. Sicher­lich wird Depen­heuer, da genauso hege­mo­nis­ti­scher **** wie der Rest vom poli­ti­schen Elitep*ck nur so lange mun­ter und tap­fer seine faschis­ti­schen Reden schwin­gen, so lange er nicht sel­ber dran glau­ben muss.

Groß­mäu­lige Feig­linge allesamt.

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September 9th, 2009 at 7:23 pm

Rüttgers platter Fascho-Wahlkampf

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Rütt­gers hatte mit Blick auf die Ver­la­ge­rung der Nokia-Produktion ins Aus­land auf einer Wahl­kampf­kund­ge­bung in Duis­burg unter ande­rem gesagt: «Im Unter­schied zu den Arbeit­neh­mern hier im Ruhr­ge­biet kom­men die in Rumä­nien eben nicht mor­gens um sie­ben zur ers­ten Schicht und blei­ben bis zum Schluss da. Son­dern sie kom­men und gehen, wann sie wol­len, und wis­sen nicht, was sie tun.»“

Nach­dem der die­sen Mist immer wie­der und schon über Jahre ver­zapft, sollte er mal nach Hause geschickt wer­den. Aber auch die CDU arbei­tet fleis­sig an ihrem Verschwinden.

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September 7th, 2009 at 4:20 pm

Die Macht der Politik in die Medien…

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Wie­der ein Bei­spiel, wie mit zwei­er­lei Maß gemes­sen wird.

So wurde in letz­ter Zeit häu­fig über Jörg Tauss berich­tet und einige Medien scheu­ten sich nicht regel­mä­ßig zu erwäh­nen, dass gegen Ihn ermit­telt werde. Nicht weni­ger häu­fig dürfte Ursula von der Leyen in den Medien prä­sent gewe­sen sein, doch die Anzeige und das lau­fende Ver­fah­ren, wegen der Ver­brei­tung von kin­der­por­no­gra­phi­schen Schrif­ten, gegen sie, war eine Rand­no­tiz, die in den Medien kaum Beach­tung fand, schweige denn bei jeder Gele­gen­heit ein­ge­streut wurde.”

Über die poli­ti­sche Unab­hän­gig­keit der BILD Zei­tung brau­chen wir sicher­lich nicht mehr zu dis­ku­tie­ren. Ist aber klar warum Tauss auf der Abschluss­liste steht:

Tauss war in der SPD einer der vehe­men­tes­ten Kri­ti­ker der Sperr­vor­ha­ben von Ursula von der Leyen, die für ihr Geset­zes­vor­ha­ben auf die Unter­stut­zung des Koali­ti­ons­part­ners ange­wie­sen war. ”

Leg Dich nicht mit den Albrechts aus Nie­der­sach­sen an. Ist alter Amigo-Adel…

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August 20th, 2009 at 4:05 pm

Erläuterung der Netzsperren durch das BKA

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Lei­di­ges Thema. Ich hatte in den letz­ten Tagen schon­mal über das Feh­len von Zen­sur­mel­dun­gen nach­ge­dacht, aber spä­tes­tens seit ges­tern ist Zen­sur­sula wie­der in aller Munde. Eine — auch nicht neue aber immer noch sehr gute — Kom­men­tie­rung des Heise-Artikels:

” War das Anschauen von Kin­der­por­no­gra­phie bis­her etwa erlaubt?
SaPHeRMaXX, arnebaier@web.de (mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.02)

Wenn das jetzt plötz­lich durch das Auf­stel­len von Stopp­schil­dern ver­bo­ten ist, muss es doch vor­her erlaubt gewe­sen sein? Oder wie jetzt?

Oder war es vor­her etwa auch schon verboten, aber die Per­ver­sen haben sich an die Ver­bote nicht gehalten? Ach so, na dann… Wieso soll­ten diese Per­ver­sen sich jetzt an das Ver­bot halten? Weil ihre Mustererkennung in Bezug auf Stoppschilder funktioniert?

Wie das Stopp­schild das Tau­schen in Tausch­bör­sen ver­hin­dern soll, weiß ich nicht. Auch nicht, wie es ver­hin­dern soll, dass das Mate­rial wie in 90 % der Fälle (diese Zahl habe ich aber nur irgendwo gele­sen)
per DVDs per Briefpost getauscht wird.”

Und wie­der konnte die Poli­tik bele­gen, dass es sich nur um die Vor­be­rei­tung wei­te­rer Zen­sur­struk­tu­ren handelt.

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August 19th, 2009 at 3:58 pm

Von der Leyen…mal wieder

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nein, wir las­sen uns nicht beir­ren. Das geht jetzt noch bis zur Wahl Ende Sep­tem­ber. Bes­ser als hier, oder hier kann ich es aber auch nicht sagen.

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August 18th, 2009 at 7:15 pm

CDU entfernt schwarzen Mitbürger auf ihren Wahlplakaten

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Zwar schreibt die Zeit in Ihrer Online-Ausgabe etwas über die NPD und die nazio­nal­so­zia­lis­ti­sche Kul­tur im Osten, aber der wirk­li­che Witz an der Sache ist doch, dass die CDU Thü­rin­gen jetzt auch die Wahl­pla­kate ändert und Herrn Schall nicht mehr erscheint. Die NPD legt das als “Ein­kni­cken” der CDU aus. Liebe CDU, in Ergän­zung zu einem Bei­trag über die freie Mei­nungs­äu­ße­rung in Thü­rin­gen, zeigt Ihr da keine Wahlkampfkompetenzen.

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August 14th, 2009 at 3:20 pm

Die Bundeswehr in bestimmten Situationen in Innern…

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Wenigs­tens haut er sich ehr­lich vor der Wahl ins Abseits.

“Spä­tes­tens nach der Bun­des­tags­wahl wolle er die­ses Thema wie­der auf die Tages­ord­nung setz­ten. Diese Dis­kus­sion sei “nicht nur mit Blick auf das Aus­land zu füh­ren, son­dern auch mit Blick auf bestimmte Situa­tio­nen im Innern”.

Heut­zu­tage muss man sol­chen Poli­ti­kern dank­bar sein, die ihre faschis­to­iden Pläne vor den Wah­len offen äußern. Pro­blem ist nur, die CDU wird sicher über 30% kom­men. Und dann haben wir den Salat. Freue mich schon auf 19-jährige Wehr­pflich­tige, die ihr G3 (heisst das mitt­ler­weile G4?) auf Demons­tran­ten rich­ten dür­fen. Spä­tes­tens jetzt sollte die Bun­des­wehr eine Freiwilligen-Armee wer­den. Dann haben die Poli­ti­ker auch die will­fä­hi­ge­ren Söldner.

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August 10th, 2009 at 4:04 pm

Where is my vote, Wahlleiter

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Nein, ich finde es nicht trau­rig, dass es mög­lich sein kann inkom­pe­tente faschis­to­ide Ham­pel­män­ner in demo­kra­ti­schen Basis­äm­tern ein­zu­set­zen. Aus dem Traurig-Stadium bin ich, und die Wäh­ler, schon lange raus. Bei sowas fange ich ein­fach nur das Kot­zen an.

Nach­den­ken dürfte man in Ber­lin auch dar­über, ob der aktu­elle Chef­sta­tis­ti­ker die Ide­al­be­set­zung ist für die­ses wich­tige Amt — kri­ti­sche Stim­men ver­wei­sen bereits jetzt dar­auf, dass Ege­ler die Sou­ve­rä­ni­tät fehlt, die sei­nen Vor­gän­ger aus­ge­zeich­net hat.”

Da hat Son­nen­born gut rea­giert, als er am Schluss Ege­ler sagte: “Vielen Dank, Sie kön­nen jetzt gehen”.

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August 8th, 2009 at 11:54 pm

Der Staat ist Ihr Beschützer…

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sowas macht mir Angst.

Wir hel­fen Ihnen doch nur, die­sen Ver­dacht aus der Welt zu schaf­fen, indem wir genau hin­schauen. Das muss auch für Sie eine Erleich­te­rung sein.

Kein Grund zur Beun­ru­hi­gung also. Alles geschieht zu Ihrem Bes­ten. Der Staat ist Ihr Vater und Ihr Beschüt­zer. Er muss wis­sen, was seine Kin­der trei­ben. Wenn Sie nichts Schlim­mes ver­ber­gen, haben Sie auch nichts zu befürch­ten. Die Ent­schei­dung aber, was schlimm ist, über­las­sen Sie bitte den Spe­zia­lis­ten. Wenn Sie mit­spie­len, müs­sen Sie keine Angst haben. Wir sind nicht die Stasi oder das FBI. Sie leben in einer gesun­den Demo­kra­tie. Da kann man schon ein biss­chen Ver­trauen von Ihnen erwar­ten. Was? Der Staat soll Ihnen ver­trauen? Wo kämen wir da hin! Schon das Grund­ge­setz sagt, dass alle Gewalt vom Volke aus­geht. Und Gewalt gilt es ein­zu­däm­men. Da sind Sie ja wohl einer Mei­nung mit dem Innenministerium.

Ach­tung bitte, wir unter­bre­chen die­sen Text für eine wich­tige Durch­sage: Dies ist keine Science-Fiction! Wir wie­der­ho­len: keine Science-Fiction! Dies ist nicht 1984 in Ozea­nien, son­dern das Jahr 2009 in der Bun­des­re­pu­blik. Falls Sie sich immer noch nicht ver­däch­tig füh­len – herz­li­chen Glück­wunsch. Sie sind ein unbeug­sa­mer Optimist.”

http://blog.fefe.de/?ts=b4824d36

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August 8th, 2009 at 11:09 pm

Herrenmenschen und das Elterngeld

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Ich muss mich schon fast schä­men, dass auch ich in den Genuss des Eltern­gelds gekom­men bin. Gut, ich fand schon, dass allein das Aus­fül­len der nöti­gen For­mu­la­ren eine gewisse „eli­täre“ Anfor­de­rung hatte – meine Steu­er­be­ra­te­rin (!) meinte, dass wäre doch ganz ein­fach, viel­leicht bin ich auch ein­fach zu Assi um For­mu­lare kor­rekt ver­ste­hen zu können.

Was von der Sache zu hal­ten ist hat Vol­ker Pis­pers wun­der­bar dar­ge­stellt. Der Mann ist übri­gens einer von den letz­ten wirk­lich guten Sati­ri­kern hier im Land.

 

 

Nun gut, aber Ursula von der Leyen lässt mich ein­fach nicht in Ruhe und des­we­gen nutzt der moderne Mensch das Inter­net als Infor­ma­ti­ons­mit­tel Nr. 1 wei­ter und fin­det zum Beispiel:

Einen Hin­weis auf das Welt­sys­tem der Fami­lie Albrecht! Ja, Frau von der Leyen ist ja eine gebo­rene Albrecht. Toch­ter des ehe­ma­li­gen Minis­ter­prä­si­den­ten in Nie­der­sach­sen. Es gibt also genug zu lesen dar­über. Frau von der Leyen hat ihren Job bzw. ihre Berech­ti­gung in der Poli­tik durch sol­che Seil­schaf­ten. Ich bin es leid! Immer wie­der sind Schlüs­sel­po­si­tio­nen mit Netz­werk­lern und halb­ga­ren Nach­kömm­lin­gen besetzt, die im ver­que­ren Glau­ben auf­ge­wach­sen sind, dass an ihrem Wesen die Welt gene­sen solle.:

Ursula von der Leyen ist aber vor allem Christ­de­mo­kra­tin aus vor­neh­mem Hause. Sie hat nicht nur selbst sie­ben Kin­der, son­dern ist auch in einer Fami­lie mit sie­ben Kin­dern groß gewor­den. Ihr Vater ist Ernst Albrecht, von 1976 bis 1990 CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen.

Albrecht ist der Ur-Ur-Enkel des rei­chen Bre­mer Kauf­manns und Unter­neh­mers Lud­wig Knoop. Mitte des 19. Jahr­hun­derts stieg Knoop durch den Auf­bau von Spin­ne­reien, Fär­be­reien und Dru­cke­reien in Russ­land zu einem der reichs­ten nord­deut­schen Indus­tri­el­len auf. 1877 ver­lieh ihm Zar Alex­an­der II. den Titel des Barons. In Kno­ops Land­sitz Schloss Müh­len­tal gin­gen Fürs­ten, Prin­zen und auch der preu­ßi­sche Gene­ral Graf von Moltke ein und aus.

Die­sen Lebens­stil imi­tierte auch Ernst Albrecht. Als Minis­ter­prä­si­dent Nie­der­sach­sens umgab er sich gern mit Prin­zen und Fürs­ten (u. a. Ernst-August Prinz von Han­no­ver, Fürst Phil­ipp Ernst zu Schaumburg-Lippe) sowie Mon­ar­chen aus aller Her­ren Län­der (z. B. König Hus­sein und Köni­gin Nur Al-Hussein aus Jor­da­nien). Auch das Land regierte er wie ein Allein­herr­scher. Die Presse nannte ihn abwech­selnd “abso­lu­ter Herr­scher des Lei­ne­schlos­ses”, “Harun Al Albrecht” und “Phi­lo­soph auf dem Welfenthron”.

Die euphe­mis­ti­sche Bezeich­nung “Phi­lo­soph” ent­springt einem Buch, das Albrecht 1976 im natio­nal­kon­ser­va­ti­ven Seewald-Verlag publi­zierte, Der Staat — Idee und Wirk­lich­keit, Grund­züge einer Staats­phi­lo­so­phie. Er gibt darin seine Ver­ach­tung für demo­kra­ti­sche Regeln und die breite Masse der Bevöl­ke­rung sowie seine Vor­liebe für alt­tes­ta­men­ta­ri­sche Herr­schafts­for­men zum Besten.

Macht in den Hän­den eines Man­nes von hohem sitt­li­chem Niveau ver­mag unend­li­chen Segen zu stif­ten”, schreibt Albrecht. Denn: “Ein Mann mit Gott ist eine Majo­ri­tät.” Und: “Wenn es gelingt über­durch­schnitt­li­che Men­schen an die Herr­schaft zu brin­gen, so ver­mö­gen Allein­herr­schaft und Weni­gen­herr­schaft eine bes­sere Ord­nung zu errich­ten als die Volksherrschaft.”

“Die Volks­herr­schaft”, schnaubt Albrecht, “vor allem die unmit­tel­bare, ist wesens­mä­ßig so gear­tet, dass die Ent­schei­dung nicht durch die Ein­sicht der Ein­sich­ti­gen, son­dern durch das durch­schnitt­li­che Maß an Ein­sicht bestimmt wird, das der Mehr­heit eig­net.” Sowieso sei “der Mas­sen­mensch ohne rechte Seins­mitte”, meinte der spä­tere Minis­ter­prä­si­dent erkannt zu haben. “Er erscheint des­halb blass, farb­los, ja im geis­ti­gen Sinne gestaltlos.”

Diese Herren-Mentalität paarte sich inner­halb der nie­der­säch­si­schen CDU mit natio­nal­so­zia­lis­ti­schem Gedan­ken­gut. Die nie­der­säch­si­sche CDU hatte nach dem Zwei­ten Welt­krieg erfolg­reich daran gear­bei­tet, die Mit­glie­der der neo­fa­schis­ti­schen Deut­schen Reichs­par­tei und Sozia­lis­ti­schen Reichs­par­tei sowie der national-konservativen Deut­schen Par­tei in die CDU zu integrieren.“

Ich kann bei die­ser Minis­te­rin in ihrem Wir­ken kein demo­kra­ti­sches Grund­ver­ständ­nis mehr erken­nen. Falls es mir über­haupt schon mal auf­ge­fal­len wäre. Hatte mich ja auch mit ande­ren Din­gen beschäf­tigt. Auf jeden Fall gehört sowas abgewählt.

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August 7th, 2009 at 4:17 pm