alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘berlin’ tag

Das Gute oder “grün”…auf polemische Weise

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beschrie­ben. Aus­züge aus einem Arti­kel im Cicero (der wohl öfter gute Arti­kel bringt — recht ambi­va­lent teil­weise, ich kann nicht jeden gut­heis­sen, die­sen hier aber schon):

Das Gute hat Renate Künast sozu­sa­gen gepach­tet. Denn sie ist ja Grüne.

Heute, mit dem Auto, wenn es sich flüs­sig fährt und ohne Über­tre­tung der vor­ge­schrie­be­nen Geschwin­dig­keit, in 45 Minu­ten. Mit dem öffent­li­chen Ver­kehr sind es bis zu 120 Minu­ten. Zwei Stun­den: Geht doch, oder?

So sieht sie also aus, die kon­krete Welt gemäß der abs­trak­ten Moral von Renate Künast. So sieht das Schlechte vom Guten aus, das sie ver­kör­pert, das die Grü­nen über­haupt und der­zeit mit gro­ßem Erfolg ver­kör­pern. In Ber­lin hat die grüne Laissez-faire-Ideologie ganze Städte für deut­sche Nor­mal­bür­ger zum Sperr­ge­biet gemacht. Read the rest of this entry »

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Januar 4th, 2011 at 4:50 pm

SPD-affine Presse betreibt Lobbyarbeit

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Ein Bei­spiel von Pres­se­lob­by­is­mus. Dies­mal geht es um das Schwei­gen des Ber­li­ner Tages­spie­gels. Der Mut­ter des behin­der­ten Kin­des ist dabei nicht gehol­fen. Viel­leicht hilft etwas Öffent­lich­keit den Ver­ant­wort­li­chen aktiv zu wer­den.
Die Seite gedankentraeger.de ist übri­gens was die The­men Gesund­heit und Soziale Pflege angeht, sehr empfehlenswert.

Monika Scheele-Knight schreibt seit vie­len Jah­ren das Web­log «Gedan­ken­trä­ger». Ein Schwer­punkt des Blogs ist der Autis­mus ihres inzwi­schen neun­jäh­ri­gen Soh­nes John — von päd­ago­gi­schen Theo­rien bis zu prak­ti­schen Hil­fen im Alltag.

Dein Sohn ist schwer behin­dert. Du musst immer wie­der dafür kämp­fen, dass er zur Schule gehen darf. Worum geht es dies­mal? Monika Scheele-Knight: Es gibt Kin­der mit Behin­de­run­gen, die nur mit Hilfe einer Schul­as­sis­tenz ler­nen kön­nen. Zum neuen Schul­jahr wur­den für ganz Ber­lin 1177 Schul­hel­feran­träge gestellt. Es geht also um eine ver­gleich­weise kleine Gruppe von Kin­dern, für deren Beschu­lung das Land Ber­lin nun aber angeb­lich nicht mehr genü­gend Geld hat. Wir Eltern der schwerst beein­träch­tig­ten Kin­der sehen nicht ein, dass aus­ge­rech­net an den Schwächs­ten nun gespart wird. Auch unsere Kin­der haben ein Recht auf Bil­dung, wie jedes andere Kind.

Deine Bitte, für eine Anzeige in der taz zu spen­den, wurde in vie­len Blogs und auf Twit­ter ver­linkt. Kannst du ein­schät­zen, wie erfolg­reich das war? Spen­den die Ver­lin­ker auch selbst oder ist das Ver­lin­ken eher eine mora­li­sche Ersatzhandlung?

Scheele-Knight: Viele der Ver­lin­ker haben selbst gespen­det, und dann kamen auch Spen­den von Unbe­kann­ten mit dem Hin­weis, über wen sie auf uns gesto­ßen sind. Uns hat auch erstaunt, dass so viele Leute über Pay­pal gespen­det haben, eigent­lich war das nur so eine Zusat­z­idee, von der wir dach­ten, dass es ganz schick aus­sieht, aber wahr­schein­lich wenig genutzt wird. Etwa die Hälfte aller Spen­den kamen dann aber tat­säch­lich über das PayPal-Konto.

Die Anzeige ist inzwi­schen erschie­nen. Ihr ruft wei­ter zu Spen­den auf. Wofür?

Scheele-Knight: Wir wol­len eine wei­tere Anzeige im Tages­spie­gel schal­ten. Der Tages­spie­gel hat als ein­zige Ber­li­ner Zei­tung seit Schul­be­ginn noch nicht berich­tet. Wir haben ca. 600 Euro Über­schuss nach Bezah­len der taz-Anzeige. Es gibt eine große Reso­nanz auf unsere Online-Aktion, wie auch auf die dar­aus fol­gende Ver­öf­fent­li­chung der Anzeige in der taz.

Dass das alles über das Pro­gram­mie­ren einer Spenden-Website und Ver­brei­ten in Web­logs und auf Twit­ter so funk­tio­niert, das ist schon ermu­ti­gend für uns: wo uns die tra­di­tio­nel­len Medien zu gro­ßen Tei­len im Stich las­sen, haben wir unse­ren eige­nen Weg gefun­den, und jetzt sprin­gen plötz­lich doch auch mehr und mehr tra­di­tio­nelle Medien ein. Mon­tag Abend gab es z.B. einen ers­ten Fern­seh­bei­trag in der rbb-Abendschau. ”

http://gedankentraeger.de/?p=1235 http://gedankentraeger.de/?p=1228

Der Tages­spie­gel schweigt sich beharr­lich aus. Ich habe das Gefühl, die Jour­na­lis­ten Lob­by­is­ten dort sind im SPD-Wahlkampf und wol­len gerade auf kei­nen Fall etwas Nega­ti­ves über die SPD schrei­ben. Das Thema in die Öffent­lich­keit zu brin­gen ist wie auch in den Vor­jah­ren eine sehr zähe Ange­le­gen­heit. Ich habe schon ein Feed­back bekom­men, in dem es hieß, das Thema sei wohl lei­der nicht von brei­tem Inter­esse. Über­all wird “über­legt”, über­all “muss das noch ent­schie­den wer­den.” Egal, wem wir von unse­ren Pro­ble­men erzäh­len, alle fra­gen uns, warum denn dar­über nicht groß­räu­mig berich­tet wird. Irgend­wie besteht eine sehr große Dis­kre­panz zwi­schem dem tat­säch­li­chen Inter­esse der Men­schen und dem Des­in­ter­esse, das die Jour­na­lob­by­is­ten unterstellen. ”

Written by admin

September 11th, 2009 at 4:10 pm

Zombie Flashmob in Berlin

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Schade, dass ich nicht in Ber­lin wohne. Das wird sicher wit­zig:

„Das schrei­ende Mäd­chen“ posi­tio­niert sich zen­tral auf dem Platz. Es folgt ein Pfiff, alle Leute ster­ben. Die Musik geht an (ne schau­rige Zom­bie­mu­sik) und alle erwa­chen als Zom­bies wie­der. Tau­melt zum Zen­trum des Plat­zes immer in Rich­tung des Mäd­chens. Die­ses wird anfan­gen zu krei­schen sobald der erste Zom­bie sie berührt, wird panisch und läuft weg. Zum Ende der Schau­er­mu­sik bewe­gen sich nur die Cho­reo­zom­bies auf einen Punkt zu (vor­her mar­kiert) und bil­den ihre For­ma­tion. „Thril­ler“ von Michael Jack­son setzt ein und sie zie­hen ihre Cho­reo durch, wäh­rend die nor­ma­len Zom­bies wei­ter das Mäd­chen verfolgen.

Mit Ende des Thril­ler­lie­des sin­ken alle Zom­bies (sowohl Cho­reo­zom­bies als auch nor­male Zom­bies) zu Boden und das Mäd­chen rennt (unter Erklin­gen einer dia­bo­li­schen Lache) schrei­end davon. Ist das Mäd­chen weg ste­hen alle ganz nor­mal auf und gehen weg.”

Written by admin

August 27th, 2009 at 4:29 pm