grandios.
Archive for the ‘bashing’ tag
#Bahnbashing Bullshit
Ok, ok, ich weiss ja wie beschissen es sein kann, wenn man in einem ICE sitzt bei dem die Heizung im Sommer läuft oder eben die Klimaanlage ausfällt. Ja und ich finde auch, dass man Leute, die behaupten, das hätte alles was mit der Klimaerwärmung zu tun, ganz schnell in die Politik hochloben sollte oder so. Es ist also eine Menge Berechtigung am ganzen Ärger den man als Kunde mit der Bahn in diesem Fall haben kann. Es scheint mir aber so, als gäbe es zur Zeit auch ein regelrechtes Bahnbashing, jeder Depp motzt und meckert und salbadert seine eigene Meinung — egal wie doof und dämlich — in alle Welt hinaus. So zum Beispiel, erschütternderweise auch hier bei Telepolis:
“Außerdem, so der Vize-Pressechef, seien im Hochgeschwindigkeitsverkehr ausschließlich Fahrzeuge zugelassen, deren Fenster sich nicht öffnen lassen. Wolle man in ICE-Zügen Fenstern zum Öffnen, müssten diese “anders konstruiert” sein als die bisherigen. Das wirft freilich die Frage auf, ob man aus Kostengründen Fenster verbaut hat, die sich nicht öffnen lassen.”
Ahem…WTF, das ist ja soo doof…da fällt mir nix zu ein, außer einer Empfehlung an den Autor, das nächste Mal, wenn er mit seiner AMG S-Klasse klimatisiert und mit geschlossenen Fenstern auf der A5 bei Bruchsal mit 300 Stundenkilometern unterwegs ist, einfach mal das Fenster zu öffnen. Den Tipp, vorher alles rumliegende wegzupacken, seine Krawatte fest wegzustecken und direkt danach einen Friseurtermin vereinbart zu haben, bekommt er von mir gratis dazu.
Ach so…was ich zur Klimatechnik zu sagen habe: Man dimensioniert Klimaanlagen (zumindest bei Gebäuden, wie ich es kenne) anhand von statistischen Temperaturangaben und Normen. Danach lässt man, innerhalb der Kostenvorgaben, vom “Besteller” entscheiden, wo er seine Schwerpunkte setzt. Klimatechnik so zu verbauen, dass sie auf 35 Grad ausgelegt war, halte ich gar nicht mal für so unverständlich. Was ich nicht verstehe, ist, warum die Klimaanlagen bei zu hohen Außentemperaturen ihre Maximalleistung nicht über eine Redundanz wenigstens mit einem geringeren Delta sicherstellen können. Das die Bahn jetzt Klimaanlagen auf 45 Grad dimensioniert ist zwar gut, aber wahrscheinlich ist damit das eigentliche technische Problem — das zu lösen vielleicht günstiger wäre — nicht aus der Welt geräumt.
Update: ah, ich erfahre aus “gut informierten Kreisen soeben mehr”: die ICE 2 wurden, nachdem die Milliarde Kilometer und somit die ehemals vorgesehene Endlaufzeit erreicht wurde, als noch ausreichend angenommen und zum erneuten Einsatz neu eingerichtet/modernisiert. Warum dabei die Klimatisierung nicht beachtet wurde…keine Ahnung.
#Streetview, #Googlebashing und #CDU #Internetexperten
Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Artikel konstruktiv verlinkt werden. Durch den Blogartikel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das allgemeine Google-Bashing aufmerksam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad seinen Siegeszug angetreten hat, und da liegen die Gründe ja auch klar und deutlich offen:
Die etablierten Medien, die sich aus den Netzen der alten Wirtschaftler und deren Philosophie “Wegelagerei”, bzw. Schmarotzertum entwickelt haben, sind nicht in der Lage zu verstehen, dass ihre Zeit vorbei ist. Deswegen versuchen sie und die von ihnen finanzierten Politiker-Büttel mit sagenhaften Methoden ihren vererbten Status Quo beizubehalten.
So. Nun aber wieder zurück zum Thema: Wer ist denn eigentlich der “Internetexperte” Herr “Michael von Abercron”?

Auf seiner eigenen Seite lässt sich was von Chemie und Landwirtschaft herauslesen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigentlich in Frankfurt lebte und einen Bohei darüber hatte, ob er nun Elmshorner Stadtrat bliebe, oder nicht. Aus einer aktuellen Meldung kann man erkennen, dass er noch Stadtrat dort ist und er sich nicht zur Bürgermeisterwahl stellen will (das wird er auch sicherlich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Einfluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier findet sich auch eine etwas interessantere Information über den Herrn Dr.
Er ist:
- “Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrats der CDU in Schleswig-Holstein
- Persönlicher Referent im Wahlkampfteam von Volker Rühe (!Eins11)
- Landesgeschäftsführer der CDU Schleswig-Holstein
- Geschäftsführender Gesellschafter der med logistik Service GmbH Elmshorn
- Leiter Ministerbüro im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume Schleswig-Holstein”
Tatsächlich kann ich hier nicht erkennen, wie er der in den Lübecker Nachrichten dargestellte “Internetexperte” sein soll. Das wird umso deutlicher, wenn man sich einen Absatz aus dem genannten Artikel mal ansieht:
“Speziell in ländlichen Regionen sei die Verschlüsselung von Funknetzen kaum verbreitet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Passwort codiert habe, müsse die rechtliche Sicherheit bekommen, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wissen registriert und im Internet verzeichnet werde (2) . „Wir wollen, dass jedes gewerbsmäßige (3) Kartographieren oder planmäßige Erfassen privater Funknetzdaten ohne die vorherige Zustimmung der Betroffenen verboten wird“, fordert der CDU-Politiker.”
(1) Wer heutzutage noch unverschlüsselte WLAN Netze laufen lässt (also ganz einfach vom Thema Null Ahnung hat), ist angesichts der langen Diskussion und der aktuellen Rechtsprechung nicht nur unfähig, sondern fahrlässig. Und das gilt auch für die ureigene Wählerschaft des Herrn Abercron auf dem Lande.
(2) Wofür brauche ich eine rechtliche Sicherheit für mein verschlüsseltes WLAN Netzwerk? Bei uns im Haus laufen alleine fünf Netzwerke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Information? Wozu brauche ich das Wissen, dass meine Nachbarn ihren Fernseher mit einem Adhoc-Netz per Funk verbunden haben? Das ich mich mit dieser Forderung bei der unwissenden Wählerschaft wichtig machen kann, ist die einzige Begründung die plausibel ist.
Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbsmäßiges Kartographieren oder planmässiges Erfassen”. Es geht nicht um anonyme private Autos in denen einer mit ´nem Netbook und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar verschwurbelt der Politiker in dem Artikel ein “weitergehendes Interesse” an den Daten von Googles Streetview, aber sollte dies nicht gewerblicher Natur sein, bleibt ja nur die kriminelle Absicht einer Privatperson dahinter. Aber er ist nur gegen “gewerbsmäßiges Erfassen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.
Zusammengefasst “labert” da nur wieder einmal einer wahlpropagandistische Unwahrheiten seinen ahnungslosen Bauernwählern entgegen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hahnebüchenenen und zusammengelogenen Argumenten überschlug, was aber die ureigene Internetausdruckerwählerschaft überhaupt nicht interessierte.
Da gehe ich also mit dem Verfasser dieses Artikels überein.
Bei seiner Nähe zu den Kassen seiner CDU (siehe Aufzählung oben) sollten wir uns den Namen merken und ihn dann wieder aus der Versenkung holen, wenn mal wieder einer von der schwarzen Pest wegen unsauberer Geldwäsche und Spendengeldskandalen verurteilt wird.