Ta daa…hab ich es doch vorhin noch gesagt! Die RNZ überschlägt sich diesen Freitag mit Meldungen zu dem Thema und in der neuesten Meldung steht schonmal, was die Fraktionen mit dem OB vorhaben:
“Die Parteien im Gemeinderat geben sich keineswegs überrascht von der Nachricht, dass die US-Streitkräfte bis zum Jahr 2015 Heidelberg den Rücken kehren wollen. (…) “Ich war nur überrascht, dass Oberbürgermeister Würzner überrascht war”, so Anke Schuster (SPD).
Der für die Jahre 2012 bis 2015 angekündigte Abzug komme wegen des Ausbaus der Bahnstadt zu einem “ungünstigen Zeitpunkt”, glaubt Ursula Lorenz (Freie Wähler). (…)
Offensichtlich habe der OB keinen solchen Plan und spiele lieber auf Zeit, meint Thomas Krczal (SPD), (…)”
Und nachdem sie sich auf den armen Mann eingeschossen haben, hier nun der Beweis der fachlichen Kompetenz und vor allem dem Beweis, dass es alles so weiterläuft wie bisher:
“Der Abzug werde den Heidelberger Wohnungsmarkt entlasten und den Weg freimachen für den Zuzug von einigen tausend Berufs– und Ausbildungspendlern, so Hilde Stolz (Bunte Linke).”
Klar, die ziehen zu Euch um da ihr teures Geld auszugeben, was sie im Umland verdient haben. Einzelhandels– und Immobilienexperte ick hör Dir trapsen…
“Und auch FDP-Rat Michael Eckert vermutet, dass das Umland unter dem Abzug der Amerikaner mehr leiden werde. Viele Menschen würden die Chance nutzen, nach Heidelberg zu ziehen, wenn es dort günstigeren Wohnraum geben werde.”
Oje, ein Neocon vermutet…na dann: Chance? Was denn für eine Chance? Wo ist denn der Mehrwert in Heidelberg? Wo denn?
Für die Fraktionen im Gemeinderat sei es Konsens, dass die freiwerdenden Wohnflächen in der Südstadt und in Rohrbach Familien als günstiger Wohnraum zugutekommen solle, sagt Jan Gradel (CDU).
Das sagt Ihr ja immer: “günstiger Wohnraum”. Ihr wisst doch selbst, dass alleine die alteingesessenen Grundbesitzer und die Nachbarschaft schon dafür sorgen werden, dass Wohnraum-/Grundstücksflächenverhältnis inkl. der ökologischen und schallschutztechnischen Anforderungen zu so absurd teuren Produkten führen, dass es eben nicht zu “günstigem” Wohnraum kommt. Nicht mal als Erbpacht!
Das solle die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft GGH in Angriff nehmen, könne sie aber keinesfalls alleine stemmen.
ah ja und die stadteigenen Gesellschaften dürfen auf ihre Kosten bauen, was sie später nicht verkauft bekommen. Ein dankbarer Job. Natürlich können die das nicht alleine stemmen. Sagt Ihr heute. Die Kohle vom Emmertsgrund aus den 80er Jahren habt ihr der GGH doch immer noch nicht zurückgezahlt, oder was?
Aber Gradel warnt: Je mehr man über diese Flächen öffentlich diskutiere, desto mehr Geld werde der Bund beim Verkauf verlangen können.”
Seht Ihr: wie ich es in meinem Beitrag hier sagte: “Warum soll der Bund die Kosten für die verseuchten Flächen dort tragen und die Heidelberger Gemeinderats…fachleute dürfen weiter “Alice-im-Wünschmirwasland” spielen?”
…und argumentieren ernsthaft mit der öffentlichen Diskussion! Ihr wisst ja was das heissen soll: Ihr sollt irgendwann vor vollendete Tatsachen gestellt werden und Euch bis dahin raushalten. Die wissen schon was am Besten für Euch ist.
Sind eben echte Herrscher.