alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘in eigener Sache’ Category

Kommunale Bauvorhaben werden “immer” teurer als geplant? Mitnichten!

leave a comment

Das Land­rats­amt hat das Kos­ten­bud­get von 16 Mil­lio­nen nicht über­schrit­ten. Statt­des­sen konn­ten bis 1,3 Mill. Euro ein­ge­spart wer­den. Ich bin da sehr stolz drauf und danke dem Archi­tek­ten und dem wirk­lich guten Team beim Bau­her­ren, dem Land­kreis Lud­wigs­burg, dem Archi­tek­ten Kube­n­eck aus Ber­lin und mei­nem ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­ber, der Wüs­ten­rot Haus– und Städ­te­bau für die ich damals das Land­rats­amt bis zur Fer­tig­stel­lung steu­ern durfte. Mitt­ler­weile liegt die Schluß­rech­nung vor und die Gewähr­leis­tungs­fris­ten sind wei­test­ge­hend abgelaufen.

Herz­li­chen Glück­wunsch dem Land­rat Herrn Dr. Haas und sei­nen Leu­ten. Auch mei­nen ehe­ma­li­gen Kol­le­gen der WHS: alles Gute und viele Grüße!

 

 

 

 

Die Zeiten ändern sich…weiter oder wieder zurück?

leave a comment

Weiss­gar­nix geht zurück aufs alte Lay­out, der Spie­gel­fech­ter schreibt bei der NDS und über­legt sich ein ande­res Lay­out (zumin­dest bevor Tho­mas Strobl sei­nen Weg zum Maga­zin­look wie­der rück­gän­gig gemacht hat). Seit­dem ich bei Weiss­gar­nix mit­schrei­ben darf implo explo­die­ren meine Zugriffs­zah­len regel­recht. So quasi von Radius auf Durch­mes­ser oder vom Mega­watt zum Giga­byte. Man weiss es nicht. Und weil ich es nicht weiss, hab ich jetzt auch einen Stat­coun­ter–Dings. Page­views, Uni­que Gedöns und Retur­ned Was­sau­chim­mer, das Dings scheint mir wohl end­lich mehr zu sagen als diese dröge Strato–Aus­wer­tung. Und so habe ich mich — völ­lig unab­hän­gig vom geld­gei­len Blog­ger­main­stream auch für ein neues Lay­out ent­schie­den. Bin ja ein fle­xi­bles Kerl­chen. Liest ja sowieso kaum einer (weil die meis­ten Zugriffe als RSS Feeds lau­fen). Sieht mei­ner Mei­nung nach bes­ser aus als vor­her, aber mir geht diese knappe Breite für die Main-Kolumne auf den Keks. In PHP oder wie das heisst kenne ich mich nicht aus.

Written by admin

April 8th, 2011 at 9:22 pm

Stuttgart 21: Prof. Dr. Wörner steigt ein

leave a comment

was für eine Nach­richt! Ich kenne einige der Betei­lig­ten in die­sem Pro­jekt ja auch ein wenig aus mei­ner beruf­li­chen und stu­den­ti­schen Welt vor mei­nem Ein­tritt in die Bahn, aber nun auch noch solch eine freu­dige Infor­ma­tion: Prof. Dr. Wör­ner war der Prä­si­dent der Tech­ni­schen Hoch­schule in den Neun­zi­gern, als ich dort Bau­in­ge­nieur­we­sen stu­diert hab. Er war aus­schlag­ge­bend ver­ant­wort­lich dafür, dass ich meine Ent­schei­dung das Stu­dium aus pri­va­ten Grün­den abzu­bre­chen _nicht_ rea­li­siert und statt­des­sen die letz­ten Schritte erfolg­reich umge­setzt habe.

Dem Mann habe ich meine beruf­li­che Kar­riere zu ver­dan­ken. Und als mei­nen ehe­ma­li­gen Statik-Professor und Ret­ter heiße ich Ihn im Pro­jekt herz­lich willkommen.

Ad homi­nem Argu­mente wer­den ja ungern gezo­gen um eine Sache an sich zu beur­tei­len, aber in die­sem Falle mach ich das gern.

Written by admin

Februar 3rd, 2011 at 8:53 am

Stuttgart 21: Bauzaun Anekdote

leave a comment

heute mor­gen 7.00 Uhr am Bau­zaun. Ein paar regen­schirm­be­waff­nete S-21 Con­tra­de­ros ste­hen vor der Bau­stel­len­ein­fahrt. Ich laufe — wie jeden Mor­gen, übri­gens schon seit vie­len Wochen — daran vor­bei. Ab und an packe ich mal mein Foto­handy raus und filme mei­nen Weg vor­bei an die­sem Standort.

Heute also laufe ich wie­der und filme, deut­lich sicht­bar. Ich höre eine weib­li­che Stimme:

was machen Sie denn dann mit dem Film anschließend?”

und nach einer Sekunde Pause:

heute abend vorm Fern­se­her anschauen, oder was?”

Zwi­schen­zeit­lich höre ich aus der Gruppe eine männ­li­che Stimme:

Kamera her! Sofort Kamera her!”

Ich wußte wirk­lich nicht, was ich da ant­wor­ten sollte. Die sind doch eben dort _damit_ sie media­len Ein­druck machen, oder hab ich das falsch verstanden?

Wir leben zur Zeit übri­gens in einem his­to­ri­schen Moment des Wan­dels wie ich meine. Da gehört S21 nun auch mit dazu. Lei­der hab ich 1990 ver­säumt ein paar Jahre nach Ber­lin zu gehen und die Wen­de­zeit mit­zu­ma­chen. Ich habe nur selbst erlebt, als von heute auf mor­gen unsere Kaserne in Nord­hes­sen geöff­net wurde, um dut­zende Trab­bis und Wart­burgs rein­zu­las­sen. Das war auch so ein his­to­ri­scher Moment (wie man heute erst recht weiss).

Dies­mal will ich ein paar Film­chen und Fotos machen, damit ich das spä­ter mal den Enkeln erzäh­len kann. Das ist eigent­lich schon alles.

Written by admin

Januar 13th, 2011 at 11:29 am

Endlich wieder gesunder Menschenverstand am Horizont!

7 comments

Oha, es ist eine Wohl­tat, wenn sich jemand mal ein wenig reflek­tier­ter mit dem Thema Stutt­gart 21, ach was sag’ ich, mit dem Thema “Dis­kus­si­ons­kul­tur im Inter­net” aus­ein­an­der­setzt. Hier im Socken­blog steht fol­gen­des geschrieben:

Es geht mir auf den Keks. In all die­sen gro­ßen Streit­fra­gen, von Stutt­gart 21 über die Kern­en­er­gie bis hin zur Kon­flikt­lö­sung in Israel oder der hie­si­gen Inte­gra­ti­ons­de­batte: Über alles reden die Leute, aber die wenigs­ten von ihnen beschäf­ti­gen sich wirk­lich damit. Die Men­schen bil­den sich ihre Mei­nung nicht, in dem sie viele ver­schie­de­nen Medien zu Rate zie­hen, son­dern sie beschrän­ken sich in den meis­ten Fäl­len auf ein Medium, oder sogar auf gar kei­nes. Hin­ter­grund­wis­sen bleibt unge­fragt, die Beschäf­ti­gung mit den The­men ist tabu. Read the rest of this entry »

Written by admin

Dezember 16th, 2010 at 2:32 pm

Totschlagargumente der “neuen Demokratie”

6 comments

Als Mit­glied der Inge­nieur­kam­mer Baden-Württemberg erhalte ich das Inge­nieur­blatt. In der Aus­gabe 11/2010 schreibt Klaus Wer­wath in sei­nem Edi­to­rial fol­gende Ana­lyse der Situa­tion um Stutt­gart 21. Der Ärger kam durch einen Satz des Gene­ral­kon­ser­va­tors des Bay­ri­schen Lan­des­am­tes für Denk­mal­pflege, Prof. Dr. Egon Johan­nes Greipl:

„In Stutt­gart kämpft man nicht nur um den Erhalt des Bonatz-Bahnhofs, son­dern auch gegen die Besei­ti­gung eines gewohn­ten Stadt­ge­fü­ges, die Dik­ta­tur der Inge­nieure, die Ver­trau­ens­se­lig­keit der Poli­ti­ker, gegen finan­zi­elle Dimen­sio­nen, die vie­len Bür­gern aben­teu­er­lich erschei­nen, und gegen Risi­ken, die kei­ner abschät­zen kann.“

Tja…die Dik­ta­tur der Inge­nieure. Das ist ja nett! Herr Wer­warth führt ent­spre­chend die­ses Angriffs auf die Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten dann auch völ­lig zu Recht wei­ter aus:

“… „Dik­ta­tur der Inge­nieure …!“ Der Lan­des­kon­ser­va­tor sollte der Öffent­lich­keit lie­ber mal erklä­ren, wer – nur so als Bei­spiel – unsere Denk­mä­ler vor Ver­wahr­lo­sung, Ver­wit­te­rung, Zer­fall und Zusam­men­bruch bewahrt.”

Aber darum geht es mir nur in zwei­ter Linie. Tat­säch­lich befürchte ich in sei­nen ande­ren Zei­len eine auf­kom­mende Rechts­rea­li­tät, die mich sehr besorgt um unsere Zukunft sein lässt Read the rest of this entry »

Familienministerin will Männern helfen

leave a comment

Oje, das hat mir gerade noch gefehlt: unsere Fami­li­en­mi­nis­te­rin will mir hel­fen:

Der ins­ge­samt schlechte Zustand der männ­li­chen Gesund­heit ist aber nicht allein die Schuld der Män­ner. The­ra­pie– und Vor­sor­gean­ge­bote müss­ten stär­ker auf Män­nern aus­ge­rich­tet sein. Sie gin­gen viel zu oft an ihren Bedürf­nis­sen vor­bei und so ver­dräng­ten Män­ner ihre kör­per­li­chen und see­li­schen Beschwer­den, lau­tet die Quint­es­senz der Gesund­heits­for­scher. Die Folge: Sie suchen sich keine Hilfe.

Die Stu­die zeige, „dass Män­ner nicht die Gesund­heits­idio­ten sind, als die sie immer dar­ge­stellt wer­den. Es ist viel­mehr die gesell­schaft­li­che Sicht auf Män­ner, die sich ändern muss, und daran müs­sen die Män­ner natür­lich selbst mitarbeiten“

Ande­rer­seits ist so eine Vor­sor­ge­un­ter­su­chung ne ganz geile Sache: bei mei­ner letz­ten hab ich knappe 1.200 Euro löh­nen dür­fen. Inkl. einem Früh­stück, nach der Unter­su­chung. Das rech­net sich für das Gesundheitssystem.

Written by admin

Oktober 28th, 2010 at 7:02 pm

Sammeln für #BP

leave a comment

Natür­lich hab auch ich ein Pro­fil in so einer Kar­rie­re­netz­werk­kiste wie Xing.

So, und die BP-Sache nervt natür­lich auch da so einige Leute. Es gibt also bei Xing eine ganze Menge Inter­es­sen­grup­pen. Eine davon nennt sich “Quer­den­ker” (wohl mit eine der größ­ten Grup­pen). Quer­den­ker (hier die Seite im Inter­net) bin ich logi­scher­weise auch. Intel­li­ga­lent sowieso. Und bes­ser als alle ande­ren auch. Weiß ich doch.

Egal. Trotz allem Wider­spruch und aller men­scheln­der Unge­reimt­heit, die beim Ego so auf­tre­ten kann, hat dort _die­ses Mit­glied hier_ eine Frage ins Forum gestellt die ich ganz wich­tig fand:

Thread bei Xing/Die Querdenker

Vor allem des­we­gen, weil es bis­her noch nicht gelun­gen ist, trotz Mit­glie­dern in die­ser Gruppe von ca. 70. Tau­send (!)  und ‘ner gan­zen Tüte vol­ler Werbe-/Medien-/Politik-/ und sonst wie Netz­werk­pro­fis hierzu anschei­nend (falls doch, schreibt es)  mal was Anstän­di­ges auf die Beine zu stel­len. Ein wei­te­res Mit­glied hat hierzu eine — wie auch immer gemeinte — Ant­wort gehabt, deren Umset­zung ich als “Aktion” für gna­den­los gut halte.

Des­we­gen geht ein etwai­ges Copy­right auch ganz klar an den Herrn X. (den ich gerne hier ver­linke, wenn er es wünscht).

Nun, und ich greife die Idee auf und will mal sehen was draus wird:

Die Aktion “Sam­meln für #BP

Des­we­gen bitte ich Euch, ver­linkt auch diese Aktion in Eure Blogs, bas­telt Euch Sam­mel­do­sen, oder macht was Eigenes.

Mal sehen was für das Thema “Sam­meln für #BP” so alles zusam­men­krie­gen und ob das Thema in den gro­ßen Medien end­lich mal wahr­heits­ge­mäß ver­ar­bei­tet wird.

Update: also, ich will tat­säch­lich kein Geld sam­meln, ich will nur die Aktion machen, damit BP ein Thema bleibt. Was soll ich denn mit der gan­zen Kohle ;-) ?  nach­dem man auch der Mei­nung sein kann, Geld sam­meln macht doch Sinn, möchte ich mich da jetzt nicht so fest­le­gen.

Außer­dem: gemäß den Xing Daten­schutz­be­stim­mun­gen kann so eine “Wei­ter­gabe” an Dritte kniff­lig sein. Der Thre­a­der­stel­ler hatte kein Pro­blem damit, dass ich ein Blog­ein­trag mache, der Ide­en­ge­ber zur Sam­mel­dose hatte eine Wei­ter­gabe von Text­tei­len per Google­su­che expli­zit per Xing-Funktion aus­ge­schlos­sen. Des­we­gen hab ich auch nur einen Screen­shot genom­men und keine Text­aus­züge (sollte so in Ord­nung sein). Falls jemand damit ein Pro­blem hat, fliegt die Quelle eben ganz raus.

Written by admin

Juni 24th, 2010 at 1:50 pm

#Streetview, #Googlebashing und #CDU #Internetexperten

leave a comment

Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Arti­kel kon­struk­tiv ver­linkt wer­den. Durch den Blo­g­ar­ti­kel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das all­ge­meine Google-Bashing auf­merk­sam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad sei­nen Sie­ges­zug ange­tre­ten hat, und da lie­gen die Gründe ja auch klar und deut­lich offen:

Die eta­blier­ten Medien, die sich aus den Net­zen der alten Wirt­schaft­ler und deren Phi­lo­so­phie “Wege­la­ge­rei”, bzw. Schma­rot­zer­tum ent­wi­ckelt haben, sind nicht in der Lage zu ver­ste­hen, dass ihre Zeit vor­bei ist. Des­we­gen ver­su­chen sie und die von ihnen finan­zier­ten Poli­ti­ker-Büt­tel mit sagen­haf­ten Metho­den ihren ver­erb­ten Sta­tus Quo beizubehalten.

So. Nun aber wie­der zurück zum Thema: Wer ist denn eigent­lich der “Inter­net­ex­perte” Herr “Michael von Abercron”?

abercron.jpg

Auf sei­ner eige­nen Seite lässt sich was von Che­mie und Land­wirt­schaft her­aus­le­sen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigent­lich in Frank­furt lebte und einen Bohei dar­über hatte, ob er nun Elms­hor­ner Stadt­rat bliebe, oder nicht. Aus einer aktu­el­len Mel­dung kann man erken­nen, dass er noch Stadt­rat dort ist und er sich nicht zur Bür­ger­meis­ter­wahl stel­len will (das wird er auch sicher­lich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Ein­fluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier fin­det sich auch eine etwas inter­es­san­tere Infor­ma­tion über den Herrn Dr.

Er ist:

  • “Lan­des­ge­schäfts­füh­rer des Wirt­schafts­rats der CDU in Schleswig-Holstein
  • Per­sön­li­cher Refe­rent im Wahl­kampf­team von Vol­ker Rühe (!Eins11)
  • Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der CDU Schleswig-Holstein
  • Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der med logis­tik Ser­vice GmbH Elmshorn
  • Lei­ter Minis­ter­büro im Minis­te­rium für Land­wirt­schaft, Umwelt und Länd­li­che Räume Schleswig-Holstein”

Tat­säch­lich kann ich hier nicht erken­nen, wie er der in den Lübe­cker Nach­rich­ten dar­ge­stellte “Inter­net­ex­perte” sein soll. Das wird umso deut­li­cher, wenn man sich einen Absatz aus dem genann­ten Arti­kel mal ansieht:

“Spe­zi­ell in länd­li­chen Regio­nen sei die Ver­schlüs­se­lung von Funk­net­zen kaum ver­brei­tet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Pass­wort codiert habe, müsse die recht­li­che Sicher­heit bekom­men, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wis­sen regis­triert und im Inter­net ver­zeich­net werde (2) . „Wir wol­len, dass jedes gewerbs­mä­ßige (3) Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mä­ßige Erfas­sen pri­va­ter Funk­netz­da­ten ohne die vor­he­rige Zustim­mung der Betrof­fe­nen ver­bo­ten wird“, for­dert der CDU-Politiker.”

(1) Wer heut­zu­tage noch unver­schlüs­selte WLAN Netze lau­fen lässt (also ganz ein­fach vom Thema Null Ahnung hat), ist ange­sichts der lan­gen Dis­kus­sion und der aktu­el­len Recht­spre­chung nicht nur unfä­hig, son­dern fahr­läs­sig. Und das gilt auch für die urei­gene Wäh­ler­schaft des Herrn Aber­cron auf dem Lande.

(2) Wofür brau­che ich eine recht­li­che Sicher­heit für mein ver­schlüs­sel­tes WLAN Netz­werk? Bei uns im Haus lau­fen alleine fünf Netz­werke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Infor­ma­tion? Wozu brau­che ich das Wis­sen, dass meine Nach­barn ihren Fern­se­her mit einem Adhoc-Netz per Funk ver­bun­den haben? Das ich mich mit die­ser For­de­rung bei der unwis­sen­den Wäh­ler­schaft wich­tig machen kann, ist die ein­zige Begrün­dung die plau­si­bel ist.

Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbs­mä­ßi­ges Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mäs­si­ges Erfas­sen”. Es geht nicht um anonyme pri­vate Autos in denen einer mit ´nem Net­book und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar ver­schwur­belt der Poli­ti­ker in dem Arti­kel ein “wei­ter­ge­hen­des Inter­esse” an den Daten von Googles Street­view, aber sollte dies nicht gewerb­li­cher Natur sein, bleibt ja nur die kri­mi­nelle Absicht einer Pri­vat­per­son dahin­ter. Aber er ist nur gegen “gewerbs­mä­ßi­ges Erfas­sen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.

Zusam­men­ge­fasst “labert” da nur wie­der ein­mal einer wahl­pro­pa­gan­dis­ti­sche Unwahr­hei­ten sei­nen ahnungs­lo­sen Bau­ern­wäh­lern ent­ge­gen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hah­ne­bü­che­ne­nen und zusam­men­ge­lo­ge­nen Argu­men­ten über­schlug, was aber die urei­gene Inter­net­aus­dru­cker­wäh­ler­schaft über­haupt nicht inter­es­sierte.

Da gehe ich also mit dem Ver­fas­ser die­ses Arti­kels überein.

Bei sei­ner Nähe zu den Kas­sen sei­ner CDU (siehe Auf­zäh­lung oben) soll­ten wir uns den Namen mer­ken und ihn dann wie­der aus der Ver­sen­kung holen, wenn mal wie­der einer von der schwar­zen Pest wegen unsau­be­rer Geld­wä­sche und Spen­den­geld­skan­da­len ver­ur­teilt wird.

Written by admin

Juni 5th, 2010 at 8:32 pm

Es geht weiter

one comment

…wenn auch spo­ra­disch und lang­sa­mer. Aber die Dis­kus­sion um Hartz IV und der FDP lässt mich mal wie­der wür­gen und die Faust in der Tasche ballen:

Hier ein Zitat aus den Nach­denk­sei­ten (eine bei­spiel­haft für sehr sehr viele Blogs in die­sen Tagen):

“Um was geht es letzt­lich bei die­ser Meinungsmache?

Sie kön­nen es bei jedem Blick in die Medien selbst beob­ach­ten: Die Finanz­krise, die Wirt­schafts­krise, eine aktive Wirt­schafts­po­li­tik zur Lin­de­rung der Arbeits­lo­sig­keit, alle diese zen­tra­len poli­ti­schen The­men kom­men nicht mehr vor. Man hat die öffent­li­che Debatte von der zuneh­men­den Armut und vor allem von der Umver­tei­lung von unten nach oben abge­lenkt und auf einen Ver­tei­lungs­kon­flikt zwi­schen Nied­rig­ver­die­nen­den und Arbeits­lo­sen gelenkt.
Es war schon immer der Trick der Herr­schen­den, den Zorn der Beherrsch­ten auf den Klas­sen­kampf im Armen­haus zu len­ken.“

Nicht zu ver­ach­ten, auch die Liste der Neben­ein­künfte von unse­rem neuen Außen­mi­nis­ter. Die FDP ist wirk­lich die Par­tei, die sich auf scham­lo­seste und rüpel­haf­teste Weise mit den Pro­ble­men der Bevöl­ke­rung auf ihre Weise abge­ben. Kor­rupte und abhän­gige Wirt­schafts­ma­rio­net­ten mit inhu­ma­nen, neo-kapitalistischen Phi­lo­so­phien, so deut­lich auf die eigene Macht und ihre ver­derbte Kor­rup­tion ver­ses­sen, dass es mich unend­lich wütend macht.

Ein Glück, dass ich die­sen Abschaum nicht gewählt habe. Und ein Glück scheint es zu sein, dass der Bluff schnell auf­ge­flo­gen ist.

Written by admin

Februar 26th, 2010 at 12:37 pm