alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘Netzpolitik’ Category

#Streetview, #Googlebashing und #CDU #Internetexperten

leave a comment

Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Arti­kel kon­struk­tiv ver­linkt wer­den. Durch den Blo­g­ar­ti­kel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das all­ge­meine Google-Bashing auf­merk­sam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad sei­nen Sie­ges­zug ange­tre­ten hat, und da lie­gen die Gründe ja auch klar und deut­lich offen:

Die eta­blier­ten Medien, die sich aus den Net­zen der alten Wirt­schaft­ler und deren Phi­lo­so­phie “Wege­la­ge­rei”, bzw. Schma­rot­zer­tum ent­wi­ckelt haben, sind nicht in der Lage zu ver­ste­hen, dass ihre Zeit vor­bei ist. Des­we­gen ver­su­chen sie und die von ihnen finan­zier­ten Poli­ti­ker-Büt­tel mit sagen­haf­ten Metho­den ihren ver­erb­ten Sta­tus Quo beizubehalten.

So. Nun aber wie­der zurück zum Thema: Wer ist denn eigent­lich der “Inter­net­ex­perte” Herr “Michael von Abercron”?

abercron.jpg

Auf sei­ner eige­nen Seite lässt sich was von Che­mie und Land­wirt­schaft her­aus­le­sen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigent­lich in Frank­furt lebte und einen Bohei dar­über hatte, ob er nun Elms­hor­ner Stadt­rat bliebe, oder nicht. Aus einer aktu­el­len Mel­dung kann man erken­nen, dass er noch Stadt­rat dort ist und er sich nicht zur Bür­ger­meis­ter­wahl stel­len will (das wird er auch sicher­lich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Ein­fluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier fin­det sich auch eine etwas inter­es­san­tere Infor­ma­tion über den Herrn Dr.

Er ist:

  • “Lan­des­ge­schäfts­füh­rer des Wirt­schafts­rats der CDU in Schleswig-Holstein
  • Per­sön­li­cher Refe­rent im Wahl­kampf­team von Vol­ker Rühe (!Eins11)
  • Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der CDU Schleswig-Holstein
  • Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der med logis­tik Ser­vice GmbH Elmshorn
  • Lei­ter Minis­ter­büro im Minis­te­rium für Land­wirt­schaft, Umwelt und Länd­li­che Räume Schleswig-Holstein”

Tat­säch­lich kann ich hier nicht erken­nen, wie er der in den Lübe­cker Nach­rich­ten dar­ge­stellte “Inter­net­ex­perte” sein soll. Das wird umso deut­li­cher, wenn man sich einen Absatz aus dem genann­ten Arti­kel mal ansieht:

“Spe­zi­ell in länd­li­chen Regio­nen sei die Ver­schlüs­se­lung von Funk­net­zen kaum ver­brei­tet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Pass­wort codiert habe, müsse die recht­li­che Sicher­heit bekom­men, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wis­sen regis­triert und im Inter­net ver­zeich­net werde (2) . „Wir wol­len, dass jedes gewerbs­mä­ßige (3) Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mä­ßige Erfas­sen pri­va­ter Funk­netz­da­ten ohne die vor­he­rige Zustim­mung der Betrof­fe­nen ver­bo­ten wird“, for­dert der CDU-Politiker.”

(1) Wer heut­zu­tage noch unver­schlüs­selte WLAN Netze lau­fen lässt (also ganz ein­fach vom Thema Null Ahnung hat), ist ange­sichts der lan­gen Dis­kus­sion und der aktu­el­len Recht­spre­chung nicht nur unfä­hig, son­dern fahr­läs­sig. Und das gilt auch für die urei­gene Wäh­ler­schaft des Herrn Aber­cron auf dem Lande.

(2) Wofür brau­che ich eine recht­li­che Sicher­heit für mein ver­schlüs­sel­tes WLAN Netz­werk? Bei uns im Haus lau­fen alleine fünf Netz­werke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Infor­ma­tion? Wozu brau­che ich das Wis­sen, dass meine Nach­barn ihren Fern­se­her mit einem Adhoc-Netz per Funk ver­bun­den haben? Das ich mich mit die­ser For­de­rung bei der unwis­sen­den Wäh­ler­schaft wich­tig machen kann, ist die ein­zige Begrün­dung die plau­si­bel ist.

Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbs­mä­ßi­ges Kar­to­gra­phie­ren oder plan­mäs­si­ges Erfas­sen”. Es geht nicht um anonyme pri­vate Autos in denen einer mit ´nem Net­book und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar ver­schwur­belt der Poli­ti­ker in dem Arti­kel ein “wei­ter­ge­hen­des Inter­esse” an den Daten von Googles Street­view, aber sollte dies nicht gewerb­li­cher Natur sein, bleibt ja nur die kri­mi­nelle Absicht einer Pri­vat­per­son dahin­ter. Aber er ist nur gegen “gewerbs­mä­ßi­ges Erfas­sen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.

Zusam­men­ge­fasst “labert” da nur wie­der ein­mal einer wahl­pro­pa­gan­dis­ti­sche Unwahr­hei­ten sei­nen ahnungs­lo­sen Bau­ern­wäh­lern ent­ge­gen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hah­ne­bü­che­ne­nen und zusam­men­ge­lo­ge­nen Argu­men­ten über­schlug, was aber die urei­gene Inter­net­aus­dru­cker­wäh­ler­schaft über­haupt nicht inter­es­sierte.

Da gehe ich also mit dem Ver­fas­ser die­ses Arti­kels überein.

Bei sei­ner Nähe zu den Kas­sen sei­ner CDU (siehe Auf­zäh­lung oben) soll­ten wir uns den Namen mer­ken und ihn dann wie­der aus der Ver­sen­kung holen, wenn mal wie­der einer von der schwar­zen Pest wegen unsau­be­rer Geld­wä­sche und Spen­den­geld­skan­da­len ver­ur­teilt wird.

Written by admin

Juni 5th, 2010 at 8:32 pm

15 Monate im ersten Verfahren gegen @Tauss

leave a comment

So, hier kann man ganz aus­führ­lich lesen wie es abge­gan­gen ist. Mal ehr­lich: Herr Tauss war ein “Experte” im Bun­des­tag für die­ses Thema. Von “Risi­ko­be­wer­tung” hat er wohl wenig Ahnung gehabt. Ich kann nicht ver­ste­hen, wie blau­äu­gig ein Poli­ti­ker sein muss um sich seine mona­te­lan­gen “Recher­chen” nicht irgendwo geneh­mi­gen oder frei­ge­ben zu las­sen. Ins­be­son­dere weil er “Poli­ti­ker” ist. Da sollte Miss­trauen doch zur Tages­ord­nung gehören.

Alter­na­tiv könnte er sich auch für “unan­tast­bar” gehal­ten haben und damit eben wie­der “blau­äu­gig”, da er als Kri­ti­ker der blon­den Ursel ganz oben auf der Abschuss­liste stand.

Ist Herr Tauss jetzt nur naiv gewe­sen? Hatte er “an das Gute in der Poli­tik” geglaubt (er war “vor­her” ja Versicherungskaufmann…wie passt das zusammen?)

War er gran­dios wie es Men­schen gerne wer­den wenn sie im Macht­spek­trum agieren?

Ach so: “Experte” im Bun­des­tag für ein Thema zu sein, ist ja auch nicht grade ein Qua­li­täts­zeug­nis an sich.

Ich schmeiss jetzt mal wie­der meine Ver­schwö­rungs­ma­schine an und mache fol­gende Über­le­gun­gen auf:

1. Das Inter­net muss kon­trol­lier­bar wer­den um die Macht­struk­tu­ren zu erhalten.

2. Alle Poli­ti­ker sind Mario­net­ten der hege­mo­nis­ti­schen Machteliten

3. Alle Poli­ti­ker sind nur zu ein­ge­schränk­ten intel­lek­tu­el­len Leis­tun­gen fähig, damit sie nicht auf “eigene Ideen” kommen.

4. tanzt mal einer aus der Reihe, sorgt das “Sys­tem” dafür dass für die Macht­struk­tu­ren keine Gefahr droht.

5. die Medien sind Mario­net­ten der Macht­eli­ten.

Herr Tauss, egal ob Sie es waren, oder nicht: sein Sie froh, dass heut­zu­tage unbe­queme Men­schen an den emp­find­li­chen Stel­len nicht mehr “bei­seite” geschafft wer­den, son­dern nur medial vernichtet.

PS: wenn ich die Liste oben lese…mir fällt auch nix Neues mehr ein…

Written by admin

Mai 28th, 2010 at 1:20 pm

warum das iPad die Welt verändern wird

leave a comment

8FE62FE5-2862-4E65-A6B8-53C78F9996C5.jpg

Auch wenn es, unter ande­rem der Focus hier, ein­fach mal wie­der nicht ver­stan­den hat oder sol­che Infor­ma­tio­nen mir nur klar­ma­chen, dass die Angst der herr­schen­den Infor­ma­ti­ons­me­dien vor den Mög­lich­kei­ten so groß ist, dass sich die gemein­sam gegen die dro­hende Gefahr ein­ge­schwo­ren haben, so ist doch eines klar: das iPad und Apple wer­den die Netz­werke der Beein­flus­sung der öffent­li­chen Mei­nung lang­fris­tig aufbrechen.

Es geht mir nicht um die, momen­tan viel dis­ku­tier­ten Mög­lich­kei­ten, die­ses Gerät als Heils­brin­ger für die papierne Zunft ein­zu­set­zen, nein, mir geht es um die Ent­wick­lung die nun bevorsteht:

Nach­dem in den nächs­ten paar Jah­ren eine Kul­tur der vir­tu­el­len Infor­ma­tion mit sol­chen Gerä­ten eta­bliert wird, wer­den die Men­schen, die sich bis­her als Inter­net­aus­dru­cker oder “alt” benen­nen las­sen durf­ten, einen vir­tu­el­len Zugang zu Infor­ma­tio­nen erhal­ten. So, wie es die Blog­kul­tur und die sich damit befas­sen­den Jugend­li­chen und “Mit­tel­al­ten” bereits zur Kul­tur gemacht haben.

Das sind die, die von der Poli­tik immer noch ver­höhnt und nicht oder nur gering wahr­ge­nom­men wer­den. Mein Blog hier ist ja voll von sol­chen The­men, ich ver­weise nur mal wie­der auf einen neuen Arti­kel in der Süd­deut­schen, der das sehr gut verdeutlicht.

Zitat: “Viel­leicht soll­ten wir chat­ten”, schlug der Leip­zi­ger Abge­ord­nete der Haupt­pe­ten­tin Fran­ziska Heine am Mon­tag im Peti­ti­ons­aus­schuss des Bun­des­ta­ges vor, als diese bei der Beant­wor­tung einer Frage ins Sto­cken geriet.

Seine Bemer­kung gilt Beob­ach­tern der Debatte als Beweis dafür, wie weit viele Poli­ti­ker noch immer davon ent­fernt sind, sich auf Hei­nes Argu­mente ein­zu­las­sen. Geschweige denn, die digi­tale Welt, in der ihre Gene­ra­tion lebt, zu betreten.”

Tja, liebe Leute, ich sehe mal vor­aus, dass sich die Infor­ma­tion der öffent­li­chen Mei­nung in mit­tel– und lang­fris­ti­ger Zukunft durch Blog­ger und unab­hän­gige oder fre­che Infor­ma­ti­ons­samm­ler und –Inter­pre­ten nicht mehr so kon­trol­lier­bar wie heute, beein­flus­sen lässt.

Und ich sehe auch vor­aus, dass die Poli­tik und die Wirt­schaft in nächs­ter Zeit sicher dafür sor­gen wird, dass neue Gesetze die alten Macht­ver­hält­nisse aufrechterhalten.

Wir wer­den sehen.

Written by admin

Februar 26th, 2010 at 2:32 pm

Es geht weiter

one comment

…wenn auch spo­ra­disch und lang­sa­mer. Aber die Dis­kus­sion um Hartz IV und der FDP lässt mich mal wie­der wür­gen und die Faust in der Tasche ballen:

Hier ein Zitat aus den Nach­denk­sei­ten (eine bei­spiel­haft für sehr sehr viele Blogs in die­sen Tagen):

“Um was geht es letzt­lich bei die­ser Meinungsmache?

Sie kön­nen es bei jedem Blick in die Medien selbst beob­ach­ten: Die Finanz­krise, die Wirt­schafts­krise, eine aktive Wirt­schafts­po­li­tik zur Lin­de­rung der Arbeits­lo­sig­keit, alle diese zen­tra­len poli­ti­schen The­men kom­men nicht mehr vor. Man hat die öffent­li­che Debatte von der zuneh­men­den Armut und vor allem von der Umver­tei­lung von unten nach oben abge­lenkt und auf einen Ver­tei­lungs­kon­flikt zwi­schen Nied­rig­ver­die­nen­den und Arbeits­lo­sen gelenkt.
Es war schon immer der Trick der Herr­schen­den, den Zorn der Beherrsch­ten auf den Klas­sen­kampf im Armen­haus zu len­ken.“

Nicht zu ver­ach­ten, auch die Liste der Neben­ein­künfte von unse­rem neuen Außen­mi­nis­ter. Die FDP ist wirk­lich die Par­tei, die sich auf scham­lo­seste und rüpel­haf­teste Weise mit den Pro­ble­men der Bevöl­ke­rung auf ihre Weise abge­ben. Kor­rupte und abhän­gige Wirt­schafts­ma­rio­net­ten mit inhu­ma­nen, neo-kapitalistischen Phi­lo­so­phien, so deut­lich auf die eigene Macht und ihre ver­derbte Kor­rup­tion ver­ses­sen, dass es mich unend­lich wütend macht.

Ein Glück, dass ich die­sen Abschaum nicht gewählt habe. Und ein Glück scheint es zu sein, dass der Bluff schnell auf­ge­flo­gen ist.

Written by admin

Februar 26th, 2010 at 12:37 pm

Identifizierung ermöglichen!

2 comments

Bedingt durch diese Sache hier kam mir der — lei­der bis­her unkom­men­tierte und nicht abge­stimme Gedanke — dass die - soweit mir bekannt — vom Reiz­zen­trum (sehr emp­feh­lens­wert) auf­ge­stellte Peti­tion über die auch von Fefe dar­ge­leg­ten Iden­ti­fi­ka­ti­ons­maß­nah­men von Poli­zis­ten bei sol­chen Demons­tra­tio­nen jetzt reif für eine Umset­zung wäre.

Soweit ich mich da — lei­der nicht genug — aus­kenne, wäre eine Umset­zung und somit auch Antrags­stel­lung Ländersache:

Für Baden-Württemberg gilt diese Adresse: http://www.landtag-bw.de/parlament/der_landtag/petitionen/index.asp bzw.

Land­tag von Baden-Württemberg
Peti­ti­ons­aus­schuss
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stutt­gart
Die Peti­tion kann auch per FAX (0711 2063–540) ein­ge­reicht werden.

Ich hab zwar schon einen Brief (hab kein Fax, ich alter Inter­net­aus­dru­cker) vor­be­rei­tet, der sich an Reiz­the­mas Vor­lage ori­en­tiert (!), aber ich meine, der Inhalt sollte durch einen Fach­mann geprüft und kor­ri­giert werden, da man so eine Peti­tion medi­en­wirk­sam voll in die Tonne klop­pen kann, falls man for­melle oder ver­wal­tungs­recht­li­che Feh­ler macht.

Da bin ich eben nicht firm drin.

wei­tere Links:

http://rz.koepke.net/?p=3735&cpage=1#comment-37287
http://blog.adrianlang.de/?p=670
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/09/13/stellungnahme-der-berliner-polizei/comment-page-4/#comment-410205
http://www.ccc.de/press/releases/2009/20090913/

Written by admin

September 14th, 2009 at 8:33 pm

Du bist Terrorist!

leave a comment

Written by admin

September 14th, 2009 at 12:29 pm

Rette Deine Freiheit

3 comments

Sau­gut! (Update: aus gege­be­nem Anlass bleibt die­ser Bei­trag bis zu den Wah­len ganz oben)

Written by admin

September 14th, 2009 at 12:11 pm

#internet-manifest #media-club de rom? Was geht ab?

leave a comment

Hier, der Donalp­honso, noch son Blog­ger, der schreibt über diese selt­same Sache mit dem Mani­fest (Nein! Ich hör´nich´auf!)

Mir ist ja auch was selt­sa­mes auf­ge­fal­len, ein Kom­men­tar bei Netzpolitik.org:

mißfelderund dann die Arti­kel in der Net­zei­tung (der mich zu dem Kom­men­tar bei Netzpolitik.org ver­an­lasst hatte):

mißfelder2

über den ich zu die­sem SPD­ler gelinkt wurde. Dort steht:

Einige Vor­den­ker aus der Blo­go­sphäre haben ges­tern das „Internet-Manifest“ online gestellt.  Hier fin­den sich 17 The­sen zum Jour­na­lis­mus im Inter­net (saschalobo.com). Basie­rend auf Grund­an­nah­men lei­ten Sie ein Kon­zept für den Jour­na­lis­mus der Zukunft ab.

Die Grund­an­nah­men zei­gen ein kla­res, auf­ge­klär­tes Bild einer ver­netz­ten Welt, in dem ich meine Idee eines zukunfts­fä­hi­gen Inter­nets wie­der­ent­de­cke. Ich möchte daher aus den wich­tigs­ten The­sen der Erst­un­ter­zeich­ner poli­ti­sche For­de­run­gen ablei­ten. Diese ver­ste­hen sich als Ansatz zu einem Kata­log für eine neue Netz­po­li­tik, die ich in den Bun­des­tag bringe.”

Zwar war mein Kom­men­tar darin dann mal eine Weile ver­schwun­den, aber letzt­end­lich ist er wie­der vorhanden:

mißfelder3Gut, mag sein, dass ich mal wie­der zu lang­sam denke oder völ­lig falsch liege, mich hatte eben noch die Auf­re­gung über die Anma­ßung der Alphas gelei­tet, des­we­gen wun­derte ich mich, dass der SPD‘ler aus­ge­rechte Sascha Lobo (und der Arti­kel in der Net­zei­tung übri­gens auch sehr auf­fäl­lig), den zwei­fel­haf­tes­ten und meist kri­ti­sier­tes­ten Blog­ger von allen als Quelle angab.

Aber diese Media-Club-de-Rome-Sache passt doch sehr gut mit Don Alphonso´s Annah­men zusam­men. Bei die­sem “Club” wird die Ver­qui­ckung der Blog­ger mit der Poli­tik sicht­bar. Nachwuchskarriere-will-ich-jetzt-langsam-auch-mal-Politiker in der vor­letz­ten Reihe sieht seine Chance mit — wie nennt das Don Alp­honso — “nicht nur der olle Nigge mit dem lee­ren Bild­blog­büro …, der Meyer-Lucht mit dem Möchtegern-Huffpost und dem Pro­blem beim Urhe­ber­recht, der Grimmejury-Sixtus mit dem Grim­me­preis, oder der Fassaden-Iro mit der Kohle eines Zen­sur­pro­vi­ders, son­den halt: Robin-Sascha Bunz v. Nig­ge­schinkste­gers­dahl, Vor­sit­zen­der der Inter­net­ge­werk­schaft Mit­tel­alte Ada­beis Für Inter­net Ange­be­rei M.A.F.I.A. e.V.”

Und nicht zu ver­ges­sen: die SPD ist ein Medi­en­kon­zern und mischt kräf­tig an der Kor­rum­pie­rung der Internet-Kanäle mit. Tja…und ich wette auch, dass sich diese Tat­sa­che _nicht_ ver­brei­ten wird…denn liest man sich das hier durch:

Der Gruppe gehör­ten die Poli­ti­ker Phil­ipp Miss­fel­der (Bun­des­vor­sit­zen­der der Jun­gen Union) und Björn Böh­ning (Pla­nungs­chef in der Senats­kanz­lei Ber­lin), der Medi­en­wis­sen­schaft­ler Prof. Dr. Gro­ebel (Direk­tor Deut­sches Digi­tal Insti­tut), Dr. Hans Hege (Direk­tor Medi­en­an­stalt Berlin-Brandenburg), Petra Mül­ler (Geschäfts­füh­re­rin medi­en­board Berlin-Brandenburg GmbH), der Inter­net­un­ter­neh­mer Mar­cus Riecke, zuletzt StudiVZ-Chef, der Medi­en­ma­na­ger und frü­here Bertelsmann-TV-Chef Bernd Schip­horst und der Medi­en­recht­ler Dr. Chris­toph Wag­ner (Hogan & Hart­son LLP) an”

erkennt man, dass die Schlüs­sel­po­si­tio­nen der Regie­rung jeden Scheiss zu erzäh­len bereits durch so unab­hän­gige Exper­ten wie z.B. Schip­horst (Ber­tels­mann *face­palm*) “besetzt” werden.

Da ist klar, dass es nur ums Geld geht, die “fri­schen Jungs aus dem Netz” gezo­gen und kor­rum­piert wer­den und die Blog­ging­kiste ganz schnell den Weg des Kon­sums geht.

Wo ist denn jetzt die Lösung gegen die­ses Pro­blem? Die haben uns an den Eiern!

Written by admin

September 12th, 2009 at 9:43 pm

#fsa09 Die Demo, das Ergebnis und ein gutes Statement.

leave a comment

So, Demo ist rum, Welt­ar­ti­kel sagt eigent­lich auch schon alles aus:

Anstatt Infor­ma­ti­ons– und Mei­nungs­frei­heit ein­zu­schrän­ken, müsse die Straf­ver­fol­gung pro­fes­sio­nel­ler werden.”

und bei Netzpolitik.org heisst es:

Die 19:00 Uhr Pres­se­mit­tei­lung des “Frei­heit statt Angst”-Demobündnis:

* Ins­ge­samt 25.000 Bür­ger pro­tes­tier­ten gegen den Überwachungswahn

* “Frei­heit statt Angst” Demons­tra­tion ein vol­ler Erfolg”

Lei­der konnte ich nicht dabei sein. Zwar hatte die­ser hier mal die Frage nach der Anzahl der Demons­tran­ten gestellt, aber meine Ant­wort an ihn, halte ich für extrem plau­si­bel. Und außer­dem ein wei­te­res Bei­spiel dafür, warum #Zen­sur­sula das Eltern­geld ein­ge­führt hat:

Tweet an den, der sich über die Anzahl der Demonstranten wundertekönnte man mei­nen und war tat­säch­lich auch mein Grund nicht nach Ber­lin zu fahren.

Anhand der Bericht­er­stat­tung und vor allem der Tweets über #fsa09 konnte ich gut dabei sein und habe meine following-Liste etwas ergän­zen kön­nen. Der Live-Ticker der taz war dann der aus­schlag­ge­bende Link zu der Aus­sage von Johnny Haeusler:

Auch wenn Johnny der Betrei­ber des Spree­blick ist und somit einer der Mit­un­ter­zeich­ner des “Inter­net Mani­fests” (ja, ich kanns nicht sein las­sen und muss Trolle füt­tern), so sind seine Worte wohl auch für die “alten Leut” mal ver­ständ­lich. Viel­leicht nutzt es ja was.

Ich bin mir aber sicher, dass die “geringe” Anzahl der Teil­neh­mer noch von den eta­blier­ten Par­teien und vor allem von den Concrete-Heads Schäu­ble und von der Leyen als “unter fer­ner lie­fen”, bzw. “lächer­lich” abge­wun­ken werden.

Lei­der machen mir die Jungs von der Pira­ten­par­tei in ihren Inter­views nicht gerade die kom­pe­ten­tes­ten Ein­drü­cke. Gut, die müs­sen das Poli­ti­sie­ren und Quat­schen noch ler­nen, aber wenn ich mir z.B. Inter­views von Becke­dahl oder den Leu­ten des CCC ansehe, so meine ich, merkt man denen die Rou­tine mit den Medien schon mehr an.

Na, ist ja noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len. Aber 150.000 Teil­neh­mer wären bes­ser gewe­sen. Wie gesagt: wenn alle _wir Eltern_ die durch #Zen­sur­sula zur Eltern­schaft in den letz­ten 2 Jah­ren “ver­führt” ;-) wor­den sind, dabei gewe­sen wären, hät­ten sich wohl die 150.000 Leute zusammengefunden.

Written by admin

September 12th, 2009 at 8:21 pm

Freiheit statt Angst

leave a comment

http://netzpolitik.org/2009/freiheit-statt-angst-die-groesste-buergerrechts-demo-aller-zeiten-steht-bevor/ http://www.ccc.de/updates/2009/demo-berlin?language=en

Auf die Straße: Für Frei­heit, Demo­kra­tie und gegen Zensur!

Sep­tem­ber 05, 2009 (frankro) Der Über­wa­chungs– und neu­er­dings auch Zen­sur­wahn hat im Super­wahl­jahr 2009 nicht nach­ge­las­sen. Der Chaos Com­pu­ter Club (CCC) ruft daher gemein­sam mit dem Arbeits­kreis Vor­rats­da­ten­spei­che­rung zur Teil­nahme an der Groß­de­mons­tra­tion “Frei­heit statt Angst” am 12. Sep­tem­ber 2009 in Ber­lin auf. Treff­punkt ist um 15 Uhr am Pots­da­mer Platz.

Wir den­ken: Es reicht nicht, dar­auf zu war­ten, dass das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die hys­te­ri­schen “Sicher­heits­po­li­ti­ker” viel­leicht mal wie­der zur Ord­nung ruft. Es ist viel­mehr Zeit, den in kol­lek­ti­ver Ter­rorpsy­chose ver­fan­ge­nen Polit­dar­stel­lern zu zei­gen, was wir von ihrer Sei­fen­oper hal­ten. Die Gele­gen­heit ist güns­tig, denn wir haben bald wie­der die Wahl und müs­sen klar­ma­chen, was unsere Prio­ri­tä­ten sind. Infor­ma­ti­ons­frei­heit und digi­tale Bür­ger­rechte sind keine Selbst­ver­ständ­lich­keit mehr und brau­chen daher eine starke Stimme auf der Straße, nicht nur im Netz.

Wir wis­sen: Demons­trie­ren macht sexy, ver­bes­sert die Mus­ku­la­tur und schafft Mög­lich­kei­ten zur per­sön­li­chen unbe­lausch­ten Fra­ter­ni­sie­rung mit Gleich­ge­sinn­ten. Des­halb: Bringt Eure tol­len T-Shirts, Pla­kate, Oma, alle Euch bekann­ten Mobil­te­le­fon­be­sit­zer, frei­heits­ver­liebte Nach­ba­rin­nen und Luft­bal­lons mit und kommt auf die Straße. Wir schrei­ben es den Inter­net­aus­dru­ckern ins Stamm­buch: Weni­ger Frei­heit bringt uns nicht mehr Sicher­heit, Stopp­schil­der ret­ten kein Kind. ”

Ich wär je gern hin…geht Ihr wenigs­tens hin.

Written by admin

September 11th, 2009 at 5:00 pm