alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘mal was Schönes’ Category

Flugbegleiter hat die Schnauze voll: #Slaterization

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Muha, bei den Amis ist ein Ste­ward aus­ge­ras­tet, wie man hier aus ers­ter Hand nach­lesen kann:

F— you! F— all of you! I’m f—— through with this! I’VE HAD IT! I’ve been doing this for 28 f—— years and I can’t take it any­more. And for the f—– a—–who told me to f— off: f— you! That’s it! I’m done! F— you all!”

At that point the older Catho­lic lady looked back at me and cros­sed her­self, and I told her, “No, that is not normal.”

Neben­bei schei­nen dadurch die Amis mal zu dis­ku­tie­ren, dass sie eigent­lich gar keine Men­schen mehr sind. Mir gefällt das neue Wort: to sla­te­rize. “Jeman­dem ins Gesicht sagen, dass er ein A…loch ist, egal mit was für Konsequenzen.

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August 11th, 2010 at 12:52 pm

#Milliardäre können auch anders

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Ach, sowas kann einem doch auch mal den Tag ver­sü­ßen: Gates und Buf­fet haben einige Mil­li­ar­däre zusam­men­ge­trom­melt, damit jeder min­des­tens 50% sei­nes Reich­tums für eine gute Sache abgibt. Ich hab mir ja auch schon lange über­legt, was ich mit mei­ner gan­zen Kohle machen soll. Werd Bill mal anrufen.

Eine Regel hat der exklu­sive Club: Es müs­sen schon min­des­tens 50 Pro­zent sein, die die Mil­li­ar­däre abge­ben. Für wel­chen Zweck, bleibt dem Spen­der über­las­sen. Dabei gehen die bei­den Initia­to­ren aller­dings davon aus, dass man nicht hin­ten­rum wie­der in die eigene Tasche oder mit unlau­te­ren Hin­ter­ge­dan­ken spen­det. Die Gent­le­man zei­gen aber Ver­trauen: „Es ist kein juris­ti­scher Ver­trag, es ist ein mora­li­sches Ver­spre­chen“, sagte Buf­fett. Wie viel denn nun genau zusam­men­kom­men soll, weiß Buf­fett selbst nicht, „es wird ja auch stän­dig mehr“.

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August 5th, 2010 at 10:59 am

#CCC und seine #Netzthesen: Forderungen für ein lebenswertes Netz

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Da spre­chen end­lich mal die Leute, die sich mit “Netz­po­li­tik” aus­ken­nen. Die Netzt­he­sen des Chaos Com­pu­ter Club.

Wir haben daher in klare Worte gefaßt, wel­che Errun­gen­schaf­ten erhal­ten und wel­che aktu­el­len Miß­stände unse­rer Mei­nung nach ange­packt wer­den müs­sen, wel­che Risi­ken für die Zukunft einer wett­be­werbs– und lebens­fä­hi­gen Gesell­schaft im Netz wir sehen und wohin die Reise gehen soll.

[…]

Wir sehen es als Pro­blem, wenn das Netz nur als Quell ewi­gen Übels wahr­ge­nom­men wird, wel­ches streng regu­liert und mög­lichst mehrwert-gerecht prä­sen­tiert wer­den muß. Als Abbild des Lebens hat der Markt im Netz sei­nen Platz – genau wie die Poli­tik, aber kei­ner der Spie­ler darf zum über­mäch­ti­gen Kon­trol­leur wer­den. Dazu muß der Staat mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen, darf sich nicht wei­ter in IT-Großprojekten über den Tisch zie­hen las­sen, muß die digi­tale Intim­sphäre seine Bür­ger ach­ten und selbst mit ange­mes­se­ner Trans­pa­renz für alle nach­voll­zieh­bar, am bes­ten gar maschi­nen­les­bar wer­den. Und wer Miß­stände, Kor­rup­tion und Daten­skan­dale auf­deckt, muß belohnt, nicht geäch­tet und bestraft werden.

Dabei sol­len die Netz­bür­ger nicht bloß als sta­tis­ti­sche (Stör-)Größe in aus­ufernd wach­sen­den Daten­ban­ken ver­bucht und ver­ar­bei­tet wer­den. Im Gegen­teil: Sie sind der Sou­ve­rän und müs­sen im selbst­be­stimm­ten Umgang mit ihrem Netz aus­ge­bil­det wer­den. Dazu gehört, den Wert von Pri­vat­sphäre zu erken­nen und mit den intims­ten Geheim­nis­sen acht­sam umzu­ge­hen. Das Netz ist unsere gemein­same Infra­struk­tur; unser Staat sollte sie auf­bauen, hegen und pfle­gen, anstatt sich auf das Klein­hal­ten und Regle­men­tie­ren zu konzentrieren.

Wir müs­sen Sorge tra­gen, daß Bedarfs­trä­ger und Ver­wer­tungs­in­dus­trie nicht mehr Pro­vi­der und Web­sei­ten­be­trei­ber als Hilfs­she­riffs und Sün­den­bö­cke vor den Kar­ren span­nen kön­nen. Gleich­zei­tig müs­sen die seit lan­gem kon­kret bekann­ten Fehl­ent­wick­lun­gen bei Fra­gen der Soft­ware­pa­tente und des Urhe­ber­rechts kor­ri­giert wer­den. Ohne neue Grund­re­geln für das Imma­te­ri­al­gü­ter­recht und eine Ori­en­tie­rung am Gemein­wohl statt an den wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen eini­ger weni­ger wird sich die Kluft zwi­schen Poli­ti­kern und Inter­net­ge­meinde nur noch vertiefen.

Der Text ist Bal­sam für meine geschun­dene Seele. *g* “Lebens­wer­tes Netz”…ich hab rich­tig Trä­nen in den Augen…

…weil ich lei­der auch so einen Bull­s­hit hier lesen muss. Der Metro­naut meint dazu völ­lig zurecht:

Ihr meint das ver­mut­lich ganz anders mit dem Schen­gen, mehr so im Fron­tex–Stil, so mit dicken Mau­ern außen­rum. Intra-Internet, aber euro­pä­isch. Die Bösen müs­sen drau­ßen­blei­ben. Inter­nie­rungs­la­ger für ille­gale Web­sites in Lybien und Marokko. Grenz­zäune und Sper­ren für Por­no­web­sites, effek­tive Dritt­staa­ten­re­ge­lun­gen, Wär­me­bild­ka­mera an den Außen­gren­zen des Inter­nets. Die Bösen sol­len drau­ßen blei­ben – oder halt im Mit­tel­meer auf digi­ta­len Nuß­scha­len ersau­fen. The Great Schen­gen Wall of the Junge Union Ber­lin. Mit Check­point Charly im BKA. Na denn, Prost, ihr Flachpfeifen!

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Juli 20th, 2010 at 3:52 pm

Die neue BahnCard 50 Sommerspezial

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Juli 14th, 2010 at 3:25 pm

Abzug der Amerikaner aus #Heidelberg, was wird aus dem OB?

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Bwaha! Was habe ich gelacht:

“Hei­del­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Eck­art Würz­ner ist geschockt über die Abzugs­pläne der Amerikaner.”

Jo, klar, WTF? Im glei­chen Arti­kel wird auch noch­mal drauf hin­ge­wie­sen, dass der Plan des Abzugs schon älter ist, aber ne, die Hei­del­ber­ger sind geschockt. Sowas aber auch. Ich krieg ja rich­tig Mit­leid mit denen.

Hier das Beste:

Die Stadt­ent­wick­lung hat ja mit der Bahn­stadt gerade rasant Fahrt auf­ge­nom­men. Kann der Abzug bedeu­ten, dass die Bahn­stadt mit ihren neuen Woh­nun­gen über­flüs­sig wird?

Nein, die Ent­wick­lung in die­sem Stadt­teil ist nicht gefähr­det. Hier ent­steht das neue wis­sen­schaft­li­che Herz Hei­del­bergs. Und der Zuspruch ist enorm. Außer­dem gehen die Ame­ri­ka­ner ja nicht von heute auf mor­gen. Wir sind in der drit­ten Phase dran.”

Ganz beson­ders lus­tig finde ich, dass damals, als ich noch bei einem schwä­bi­schen Häus­les­bauer gear­bei­tet habe und das ist jetzt so gute 5–6 Jahre her, Hei­del­berg eine abso­lute Tabu­zone für die Schwa­ben war. Und wisst Ihr warum:

“Wenn die Amis da raus sind, hat HD in sekun­den­schnelle tau­sende Qua­drat­me­ter bil­ligste Wohn­flä­che. Da kriegst Du nix mehr ver­kauft. Und _wir_ sind ja nicht völ­lig bescheuert!”

Tja, die Bahn­stadt. Nun ja, ich kenne ja einen Teil der Inves­to­ren und weiss wie die ticken. Die glau­ben sicher immer noch daran. Im Stadt­ge­biet kannst Du jeden alten Rotz für ein Schwei­ne­geld an die Welt­eli­ten ver­scher­beln, ande­rer­seits lie­gen neue Erschlie­ßungs­ge­biete erst­mal brach, weil die Stadt dort ökolo­gi­sche Stan­dards ver­langt, die sich nun mal kein nor­ma­ler Haus­bauer leis­ten kann (vor allem solange es im Umland noch ver­nünf­tige Alter­na­ti­ven gibt). Statt des­sen ver­su­chen die den Leu­ten ihre hor­ren­den Preise zu ver­wäs­sern, in dem sie Erb­pacht­grund­stü­cke anbie­ten (die auch erwor­ben wer­den kön­nen, *lol*), wobei hier die regio­na­len Woh­nungs­bau­un­ter­neh­mer bauen (wahr­schein­lich zwangs­ver­pflich­tet) und, nicht wie bei aus­ge­wo­ge­nen Bau­ge­bie­ten üblich, die Privaten.

Und als süßen Abschluß für mich freue ich mich drauf, wie es jetzt Hei­del­berg schaf­fen will die frei­ge­wor­de­nen Kaser­nen in Wohn­flä­chen zu kon­ver­tie­ren. Das krie­gen die mit ihren Leu­ten im Leben nicht geba­cken. Wahr­schein­lich wer­den sie wie­der schwä­bi­sche Archi­tek­ten ein­kau­fen (und dann auch noch die Fal­schen!), Bwahaha!.

Ein ande­rer hat sowas ja schon­mal erfolg­reich gemacht, aber die kön­nen auch ihr Geschäft.

Ach so: in dem RNZ-Artikel ist noch ein net­ter Kom­men­tar, den ich mal teil­weise zitie­ren will:

“In jeder ver­nünf­ti­gen poli­ti­schen Kul­tur wird schon ein­mal über den Fall “was ist wenn” gespro­chen und erste Kon­zepte erstellt. Aber in Hei­del­berg tickt die Welt halt anders. In zig ande­ren Städ­ten gab es doch genau die­selbe The­ma­tik nach der Wende und ich kenne genug Bei­spiele, wo es schon lange vor dem Abzug klare Üläne gab, was mit dem Gelände pas­sie­ren soll (“Stadt­pla­nung” nennt sich so etwas). Sobald die GIs weg waren wurde dann mit der Umge­stal­tung begon­nen. Hier in Hei­del­berg wird dann mit dem Dis­ku­tie­ren begon­nen (am bes­ten dar­über, ob der OB nun hätte öfter über den Teich rudern sol­len, damit der Abzug viel­leicht doch noch hätte ver­hin­dert wer­den kön­nen), pas­sie­ren wird dann ewig nichts. Bei der “Bahn­stadt” war diese Pla­nungs und Gestal­tungs­kom­pe­tenz ja auch zu bewundern.”

Der scheint sich in der Hei­del­ber­ger Per­so­nal­kom­pe­tenz auch gut auszukennen.

edit: im Mann­hei­mer Mor­gen steht ein ein­deu­tig aus­führ­li­che­rer Arti­kel (natür­lich). Inter­es­sant ist hier­aus die­ser Absatz:

“Die rest­li­chen Flä­chen sol­len zu Wohn­quar­tie­ren wer­den. Sie gehen an die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben über, die sich dann auch um even­tu­elle Alt­las­ten küm­mern muss. Nach Würz­ners Vor­stel­lung könn­ten die Grund­stü­cke im Besitz des Bun­des blei­ben. Die Stadt würde den­noch die Pla­nungs­ho­heit behalten.”

Na, wenn er sich da mal nicht täuscht. Warum soll der Bund die Kos­ten für die ver­seuch­ten Flä­chen dort tra­gen und die Hei­del­ber­ger Gemeinderats…fachleute dür­fen wei­ter “Alice-im-Wünschmirwasland” spie­len? Ich glaube kaum, dass er das tat­säch­lich auch glaubt. Das ist ja das bis­he­rige Pro­blem an Hei­del­berg: durch die — nicht nach­voll­zieh­bare — Über­zeu­gung was beson­de­res zu sein, glaubte man sich alles erlau­ben zu kön­nen. Doch der lang­same Tod geht wei­ter:

“Er hofft, dass durch die zusätz­li­chen Apart­ments der Weg­zug gerade von jün­ge­ren Fami­lien aus der Stadt abge­mil­dert wird.”

Solange die da wei­ter “des Kai­sers neue Klei­der” auf­füh­ren, ist das nicht aufzuhalten.

Mich hat heute nur geschockt, dass die Ita­lie­ner aus dem WM-Rennen sind und das eines unse­rer wich­tigs­ten Mit­glie­der in World of War­craft die Gilde verlässt.

Hei­del­berg, Du hast mein Mit­leid nicht mehr ver­dient.

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Juni 25th, 2010 at 9:51 am

Sammeln für #BP

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Natür­lich hab auch ich ein Pro­fil in so einer Kar­rie­re­netz­werk­kiste wie Xing.

So, und die BP-Sache nervt natür­lich auch da so einige Leute. Es gibt also bei Xing eine ganze Menge Inter­es­sen­grup­pen. Eine davon nennt sich “Quer­den­ker” (wohl mit eine der größ­ten Grup­pen). Quer­den­ker (hier die Seite im Inter­net) bin ich logi­scher­weise auch. Intel­li­ga­lent sowieso. Und bes­ser als alle ande­ren auch. Weiß ich doch.

Egal. Trotz allem Wider­spruch und aller men­scheln­der Unge­reimt­heit, die beim Ego so auf­tre­ten kann, hat dort _die­ses Mit­glied hier_ eine Frage ins Forum gestellt die ich ganz wich­tig fand:

Thread bei Xing/Die Querdenker

Vor allem des­we­gen, weil es bis­her noch nicht gelun­gen ist, trotz Mit­glie­dern in die­ser Gruppe von ca. 70. Tau­send (!)  und ‘ner gan­zen Tüte vol­ler Werbe-/Medien-/Politik-/ und sonst wie Netz­werk­pro­fis hierzu anschei­nend (falls doch, schreibt es)  mal was Anstän­di­ges auf die Beine zu stel­len. Ein wei­te­res Mit­glied hat hierzu eine — wie auch immer gemeinte — Ant­wort gehabt, deren Umset­zung ich als “Aktion” für gna­den­los gut halte.

Des­we­gen geht ein etwai­ges Copy­right auch ganz klar an den Herrn X. (den ich gerne hier ver­linke, wenn er es wünscht).

Nun, und ich greife die Idee auf und will mal sehen was draus wird:

Die Aktion “Sam­meln für #BP

Des­we­gen bitte ich Euch, ver­linkt auch diese Aktion in Eure Blogs, bas­telt Euch Sam­mel­do­sen, oder macht was Eigenes.

Mal sehen was für das Thema “Sam­meln für #BP” so alles zusam­men­krie­gen und ob das Thema in den gro­ßen Medien end­lich mal wahr­heits­ge­mäß ver­ar­bei­tet wird.

Update: also, ich will tat­säch­lich kein Geld sam­meln, ich will nur die Aktion machen, damit BP ein Thema bleibt. Was soll ich denn mit der gan­zen Kohle ;-) ?  nach­dem man auch der Mei­nung sein kann, Geld sam­meln macht doch Sinn, möchte ich mich da jetzt nicht so fest­le­gen.

Außer­dem: gemäß den Xing Daten­schutz­be­stim­mun­gen kann so eine “Wei­ter­gabe” an Dritte kniff­lig sein. Der Thre­a­der­stel­ler hatte kein Pro­blem damit, dass ich ein Blog­ein­trag mache, der Ide­en­ge­ber zur Sam­mel­dose hatte eine Wei­ter­gabe von Text­tei­len per Google­su­che expli­zit per Xing-Funktion aus­ge­schlos­sen. Des­we­gen hab ich auch nur einen Screen­shot genom­men und keine Text­aus­züge (sollte so in Ord­nung sein). Falls jemand damit ein Pro­blem hat, fliegt die Quelle eben ganz raus.

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Juni 24th, 2010 at 1:50 pm

#Georg Schramm tritt leider auch zurück

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Schade, Georg Schramm tritt auch zurück. “Man soll gehen, wenn es am schlimms­ten ist”, soll er gesagt haben.


“Jetzt kön­nen sich die Polit­fi­gu­ren bei den Toi­let­ten­frauen der Öffentlich-Rechtlichen Bedürf­nis­an­stal­ten ganz unge­stört die Sprech­bla­sen ent­lee­ren” hat er in jedem Fall auch gesagt und lei­der wird er nicht unser nächs­ter Bundespräsident.

Würde es eine wähl­bare Par­tei mit Vol­ker Pis­pers, Urban Priol und Georg Schramm geben, ich würde sie wählen.

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Juni 9th, 2010 at 1:08 pm

#Lena, oder die historischen Momente

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Oje, was schreib­seln sich die Medien wund um die Han­no­ver­sche Abitu­ri­en­tin, die mei­ner Ansicht nach ganz ein­fach ne echte Büh­nen­sau ist:

Die Taz und andere schwurb­seln sich natio­nale Ten­den­zen rein, da wird allent­hal­ben ana­ly­siert und gegrübelt.

Stän­dig wer­den da Migra­ti­ons­ge­schich­ten, Hartz 4 The­men, Gute Zei­ten, Schlechte Zei­ten zusam­men­ge­wor­fen. Über­all wird das “Phä­no­men Lena” ana­ly­siert. Beim nerd­core, so finde ich, wird mal ganz gut erklärt, was an der gan­zen Sache dran ist.
Ich finde tat­säch­lich auch, das der Song rich­tig Kacke ist, aber die Kleine ziem­lich was drauf hat. Ich hasse die­sen auf­ge­setz­ten (und inkon­se­quent durch­ge­zo­ge­nen “soll wohl Cock­ney sein”-Akzent. Nix gegen bri­ti­sches Eng­lisch (war ja bei uns damals auch total uncool), heut­zu­tage sind wir ja auf­ge­klärt und leh­nen ame­ri­ka­ni­sche Akzente erst recht als “No Go” ab, aber das geht ein­fach gar nicht.

Mag sein, dass ihre “Authen­ti­zi­tät” (sie gibt einen Scheiß auf das alles) ein Grund für den Erfolg ist, mag sein, dass Europa den Deut­schen in guter alter Euro­vi­sion de la Chanson-Tradition die 12 Punkte aus poli­ti­schen Grün­den gege­ben hat (wer zahlt die Krise? — in dem Fall kann ich mich über so einen Sieg nicht freuen), wie auch immer:

Als ich an dem Abend vor der Glotze hockte und bemerkte, dass “wir” eigent­lich immer Punkte beka­men, dachte ich mir — “das ist ein his­to­ri­scher Moment”. sowas pas­siert einem alle 30 Jahre mal.

Und unab­hän­gig vom “warum”, des­we­gen war es beson­ders für mich.

Das alles hat mit einer Lena gar nichts zu tun.

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Juni 1st, 2010 at 6:00 pm

Amerika…

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was, wenn Ame­rika nach dem 11. Sep­tem­ber 2001 nichts getan hätte?

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September 12th, 2009 at 8:54 pm

#fsa09 Die Demo, das Ergebnis und ein gutes Statement.

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So, Demo ist rum, Welt­ar­ti­kel sagt eigent­lich auch schon alles aus:

Anstatt Infor­ma­ti­ons– und Mei­nungs­frei­heit ein­zu­schrän­ken, müsse die Straf­ver­fol­gung pro­fes­sio­nel­ler werden.”

und bei Netzpolitik.org heisst es:

Die 19:00 Uhr Pres­se­mit­tei­lung des “Frei­heit statt Angst”-Demobündnis:

* Ins­ge­samt 25.000 Bür­ger pro­tes­tier­ten gegen den Überwachungswahn

* “Frei­heit statt Angst” Demons­tra­tion ein vol­ler Erfolg”

Lei­der konnte ich nicht dabei sein. Zwar hatte die­ser hier mal die Frage nach der Anzahl der Demons­tran­ten gestellt, aber meine Ant­wort an ihn, halte ich für extrem plau­si­bel. Und außer­dem ein wei­te­res Bei­spiel dafür, warum #Zen­sur­sula das Eltern­geld ein­ge­führt hat:

Tweet an den, der sich über die Anzahl der Demonstranten wundertekönnte man mei­nen und war tat­säch­lich auch mein Grund nicht nach Ber­lin zu fahren.

Anhand der Bericht­er­stat­tung und vor allem der Tweets über #fsa09 konnte ich gut dabei sein und habe meine following-Liste etwas ergän­zen kön­nen. Der Live-Ticker der taz war dann der aus­schlag­ge­bende Link zu der Aus­sage von Johnny Haeusler:

Auch wenn Johnny der Betrei­ber des Spree­blick ist und somit einer der Mit­un­ter­zeich­ner des “Inter­net Mani­fests” (ja, ich kanns nicht sein las­sen und muss Trolle füt­tern), so sind seine Worte wohl auch für die “alten Leut” mal ver­ständ­lich. Viel­leicht nutzt es ja was.

Ich bin mir aber sicher, dass die “geringe” Anzahl der Teil­neh­mer noch von den eta­blier­ten Par­teien und vor allem von den Concrete-Heads Schäu­ble und von der Leyen als “unter fer­ner lie­fen”, bzw. “lächer­lich” abge­wun­ken werden.

Lei­der machen mir die Jungs von der Pira­ten­par­tei in ihren Inter­views nicht gerade die kom­pe­ten­tes­ten Ein­drü­cke. Gut, die müs­sen das Poli­ti­sie­ren und Quat­schen noch ler­nen, aber wenn ich mir z.B. Inter­views von Becke­dahl oder den Leu­ten des CCC ansehe, so meine ich, merkt man denen die Rou­tine mit den Medien schon mehr an.

Na, ist ja noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len. Aber 150.000 Teil­neh­mer wären bes­ser gewe­sen. Wie gesagt: wenn alle _wir Eltern_ die durch #Zen­sur­sula zur Eltern­schaft in den letz­ten 2 Jah­ren “ver­führt” ;-) wor­den sind, dabei gewe­sen wären, hät­ten sich wohl die 150.000 Leute zusammengefunden.

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September 12th, 2009 at 8:21 pm