alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Archive for the ‘finanzen’ Category

Kommunale Bauvorhaben werden “immer” teurer als geplant? Mitnichten!

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Das Land­rats­amt hat das Kos­ten­bud­get von 16 Mil­lio­nen nicht über­schrit­ten. Statt­des­sen konn­ten bis 1,3 Mill. Euro ein­ge­spart wer­den. Ich bin da sehr stolz drauf und danke dem Archi­tek­ten und dem wirk­lich guten Team beim Bau­her­ren, dem Land­kreis Lud­wigs­burg, dem Archi­tek­ten Kube­n­eck aus Ber­lin und mei­nem ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­ber, der Wüs­ten­rot Haus– und Städ­te­bau für die ich damals das Land­rats­amt bis zur Fer­tig­stel­lung steu­ern durfte. Mitt­ler­weile liegt die Schluß­rech­nung vor und die Gewähr­leis­tungs­fris­ten sind wei­test­ge­hend abgelaufen.

Herz­li­chen Glück­wunsch dem Land­rat Herrn Dr. Haas und sei­nen Leu­ten. Auch mei­nen ehe­ma­li­gen Kol­le­gen der WHS: alles Gute und viele Grüße!

 

 

 

 

Orgo — Versicherungen

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Written by Oliver Mark

Juni 1st, 2011 at 2:57 pm

Bedingungsloses Grundeinkommen: Themenwoche bei 3Sat

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Zur Zeit läuft eine The­men­wo­che über das BGE in 3Sat. Ich recher­chiere immer mal wie­der die­ses Thema, aber meine Zeit ist begrenzt und man kann sich ja nicht um alles küm­mern (obwohl man viel­leicht sollte, wer weiß).

Die im Film genannte Susanne Wiest hat im Bun­des­tag im letz­ten Jahr eine Peti­tion zum Bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men ein­ge­reicht und der Film am Frei­tag den 18.03.2011 in 3Sat hatte sich als Beginn der The­men­wo­che damit beschäftigt.

Die Doku­men­ta­tion “Bedin­gungs­los glück­lich” von Sabine Jain­ski und Ilona Kalm­bach beleuch­tet die aktu­elle Dis­kus­sion mit pro­mi­nen­ten Befür­wor­tern und Geg­nern und zeigt, wie aus einer uto­pi­schen Idee ein sehr rea­les, neues Lebens­ge­fühl heranwächst.

Bedin­gungs­los glück­lich? Frei­heit und Grund­ein­kom­men” ist der Auf­takt der The­men­wo­che “Sein oder Haben”, die danach fragt, wel­che Wirt­schafts­ord­nung wir in Zukunft brau­chen. Als nächste Bei­träge die­ser The­men­wo­che zeigt 3sat um 21.30 Uhr “makro: China — Rivale oder Part­ner?”. Um 22.25 Uhr folgt der fran­zö­si­sche Spiel­film “Aus­zeit” von Lau­rent Cantet. ”

Die wei­ter­füh­ren­den Links auf der Seite von Susanne Wiest sind sehr umfäng­lich. Das Thema wird zwar von vie­len Sei­ten schräg beäugt und belä­chelt, aber wenn sich Leute wie Götz Wer­ner damit befas­sen, meine ich — macht es Sinn sich etwas Zeit dafür zu neh­men. Der Mann sollte wis­sen wovon er spricht.

 

Written by admin

März 19th, 2011 at 7:39 pm

Stuttgart 21: Vieregg und Rössler, Kosten und ein Ausstieg?

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Wenn man sich mit dem Pro­jekt Stutt­gart 21 beschäf­tigt, ent­deckt man allent­hal­ben ein Gut­ach­ter­büro das von Sei­ten der Geg­ner ver­wen­det wird.

Auf der Home­page des Büros fin­den sich Stu­dien und Gut­ach­ten. So wie ich das nach­ver­fol­gen kann, schei­nen die bei­den Betei­lig­ten dort in ers­ter Linie Gut­ach­ten zu erstel­len. Was ich lei­der nicht ent­de­cken konnte war, ob bis­her tat­säch­lich ein­mal ein Ent­wurf die­ses Büros in der Rea­li­tät umge­setzt wurde und wel­che Kos­ten­ent­wick­lung sich dort erge­ben hat. Die Inter­net Recher­che fällt zur Zeit etwas schwer aus, da VR haupt­säch­lich als Nach­weis für die etwaige Kos­ten­stei­ge­rung bei Infra­struk­tur­pro­jek­ten vor­ge­zeigt wird. Auf der Seite wer­den ent­spre­chende “andere” Inge­nieur­bü­ros von Sei­ten VR erwähnt, ebenso wie deren Vari­an­ten und der jewei­lige Kos­ten und Nut­zen­ver­gleich:

Die Inge­nieur­bü­ros Lah­meyer Mün­chen und Schüssler-Plan stell­ten am 16.11.2009 im Rah­men einer Prä­sen­ta­tion durch den baye­ri­schen Wirt­schafts– und Ver­kehrs­mi­nis­ter Zeil eine wei­tere tech­ni­sche Pla­nung für den Aus­bau des Eisenbahn-Südrings vor. Diese erreicht jedoch bei der erneut durch­ge­führ­ten Stan­dar­di­sier­ten Bewer­tung den für die finan­zi­elle För­de­rung durch Bund und Land not­wen­di­gen Nutzen-Kosten-Mindestwert von 1,0 nicht, son­dern nur einen Wert von 0,8. Das heißt, daß die Kos­ten die­ses Vor­schlags den Nut­zen über­stei­gen. Die Pla­nung der VIEREGG-RÖSSLER GmbH, die sich ins­be­son­dere hin­sicht­lich Gleis­füh­rung im Detail und Bau­ab­lauf von der Pla­nung der Büros Lah­meyer Mün­chen und Schüssler-Plan unter­schei­det, erreicht hin­ge­gen einen Nutzen-Kosten-Wert von 2,95 und schnei­det somit sogar deut­lich bes­ser ab als der geplante 2. S-Bahn-Tunnel, der mit 1,15 bewer­tet wird. Da der von der VIEREGG-RÖSSLER GmbH geplante Südring-Ausbau für die S-Bahn den­sel­ben Nut­zen bewirkt wie die Pla­nung der bei­den genann­ten Büros, ist der Unter­schied des Nutzen-Kosten-Wertes im wesent­li­chen auf die unter­schied­li­chen Bau­kos­ten zurück­zu­füh­ren, die bei dem Vor­schlag von Lah­meyer Mün­chen und Schüssler-Plan unge­fähr um Fak­tor 3 höher sind. Dies ist auch auf den geplan­ten Bau­ab­lauf des Südring-Ausbaus zurück­zu­füh­ren, der von den genann­ten bei­den Büros laut eige­nen Aus­sa­gen gar nicht opti­miert wurde.

Wie gesagt, lei­der weiss ich nun nicht, wel­ches Pro­jekt auf Basis der bei­den Her­ren jemals über­prüf­bar rea­li­siert wurde. Viel­leicht weiss das ja jemand von Euch?

Warum ich das wis­sen will?

Die ver­gli­che­nen Inge­nieur­bü­ros haben an Rea­li­sie­run­gen tat­säch­lich teil­ge­nom­men. Und es ist — so meine ich — sehr ein­fach Kos­ten­ent­wick­lun­gen vor­aus zu sagen, wenn man nicht an der Rea­li­sie­rung betei­ligt ist.

Ich kann Bau­grund­ri­si­ken (um z.B. mal den Tun­nel­bau zu neh­men) auf Basis von Infor­ma­tio­nen aus Erkun­dun­gen abschät­zen und Kos­ten und Risi­ken auf die­ser Basis mini­mie­ren. Im Zuge die­ser “Ide­al­pla­nung” erstelle ich meine Kos­ten­schät­zung. Die etwai­gen Risi­ken stelle ich auch da und hoffe zum einen, dass sie nicht auf­tre­ten und falls doch, so ver­blei­ben ggf. zuvor aus­ge­ar­bei­tete Ein­spar­po­ten­tiale die ich dann — je nach Aus­wir­kung auf den eigent­li­chen Sinn des Pro­jek­tes — anwen­den kann.

Das Pro­blem bei Infra­struk­tur­pro­jek­ten ist, dass man gewis­ser­mas­sen “den Zug nicht mehr auf­hal­ten kann”. Das kann man natür­lich immer, kos­tet aber den­noch Geld (Jeder kennt ja min­des­tens eine “Soda-Brücke”);

Im Falle von Stutt­gart 21, bei dem die Pro­jekt­be­tei­lig­ten bereits seit den 90er Jah­ren kos­ten­mäs­sig invol­viert sind, ebenso wie die über die gesamte Stre­cke bereits durch­ge­führte Raum­ord­nungs­pla­nung mit tau­sen­den Betei­lig­ten und vie­len Kom­mu­nen und Land­krei­sen, bei den durch­ge­führ­ten Ana­ly­sen und Vor­ar­bei­ten, den Schnitt­stel­len zu den Anpas­sun­gen an den Anschluss­stel­len (Gleis­vor­feld Stutt­gart, Neu-Ulm und Ulmer Bahn­hof), erge­ben sich — soweit ich weiss (aber immer­hin von einem Bah­ner und nicht von einem Inter­net­s­pa­cken) Kos­ten von bis­her ca. 1,2 Mil­li­ar­den Euro.

Die Finan­zie­rung läuft über das BSWAG, das Bun­des­schie­nen­we­ge­aus­bau­ge­setz. Soweit ich (eher unin­ter­es­siert) von der Finan­zie­rung infor­miert bin, stellt Stutt­gart 900 Mil­lio­nen Euro. Einen Teil das Land Baden-Württemberg und den Groß­teil, inkl. Über­schrei­tungs­grenze der bis­he­ri­gen Kos­ten­grenze der Bund. Inwie­weit nun die bis­he­ri­gen Kos­ten etwa antei­lig auf die Betei­lig­ten, oder block­weise aus­be­zahlt wer­den, weiss ich (noch) nicht.

Im güns­tigs­ten Fall stellt Stutt­gart nun sei­nen Anteil pro­zen­tual (viel­leicht). Im schlech­tes­ten Fall sind die 900 Mil­lio­nen bereits abge­ru­fen, bzw. im Falle einer Rück­nahme des beste­hen­den Bau­rechts das ganze Geld der Stadt.

Der Irr­sinn wäre in dem Fall, dass die Stutt­gar­ter ihren Bud­getan­teil aus­ge­ben und dann nichts dafür bekom­men.

Nun, das glaub ich zwar nicht, aber es bleibt ein teue­rer Spass. Wenn ich nun die Pro­teste gegen den Tief­bahn­hof betrachte (immer­hin wol­len die meis­ten Demons­tran­ten die ich sehe den Kopf­bahn­hof behal­ten, d.h. eine Anbin­dung an die Schnell­fahr­stre­cke auch), dann kann — aus finan­zi­el­ler Hin­sicht — ein Stopp von S21 und ein Pro K21 nur bedeuten:

Stutt­gart behält bis auf unab­seh­bare Zeit seine jet­zi­gen Verhältnisse.

Wann jemals ein Anschluss an eine — viel­leicht auch gestoppte — Schnell­fahr­stre­cke kom­men wird, kann ich nicht sagen. Im Zuge der not­wen­di­gen recht­li­chen Ver­fah­ren aber sicher­lich noch­mals 10–20 Jahre.

Der Impuls die­ser Blo­ckade eines beste­hen­den Bau­rechts und der damit zusam­men­hän­gen­den Pla­nungs­si­cher­heit für Inves­to­ren in den Wirt­schafts­stand­ort Stutt­gart, bzw. Baden-Württemberg (wobei die Ulmer die Stre­cke wol­len) wird viel­leicht dafür sor­gen, dass in den benann­ten 20 Jah­ren Stutt­gart wie­der das ist, was es rein topo­lo­gisch bedeu­tet: ein sub­op­ti­mal gele­ge­nes Städt­chen ohne Bedeu­tung; zu teuer um ange­bun­den zu wer­den, zu pleite um Jobs anzuziehen.

Diese Über­le­gung soll­ten sich alle machen, die jetzt so empört über S21 sind.

Und die­je­ni­gen Tritt­brett­fah­rer, die hier ihre eige­nen Inter­es­sen im Nach­gang zu voll­en­de­ten Tat­sa­chen her­vor­he­ben wol­len, sol­len sich in Grund und Boden schämen.

Es muss eine Inte­gra­tion der Bevöl­ke­rung in die Pla­nung die­ser Pro­jekte geben. Das steht aus­ser Frage! Das Pro­blem ist für mich aber immer noch: jeder kann bauen und jeder ist Bun­des­trai­ner. Das wird nicht funk­tio­nie­ren!

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Oktober 9th, 2010 at 9:41 pm

Peer Steinbrück: bitte nicht vergessen, wer hier versagt hat

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Die Nach­denk­sei­ten hal­ten ihre Infor­ma­ti­ons­pflicht bei uns auf­recht. Auch wenn Stern und Kon­sor­ten ihren poli­ti­schen Netz­werk­ver­pflich­tun­gen zur Volks­ver­dum­mung und Geschichts­fäl­schung nach­kom­men: der Herr Stein­brück hat uns maß­geb­lich die Scheisse mit den Ban­ken eingebrockt:

  1. Stein­brück ist zusam­men mit der Bun­des­kanz­le­rin ver­ant­wort­lich dafür, dass wir mit Hun­der­ten von Mil­li­ar­den belas­tet wer­den, mit denen die Wett­schul­den der Spie­ler im Finanz­ka­sino begli­chen werden.

    Als Stein­brück für die För­de­rung des Finanz­plat­zes Deutsch­land, für eine lasche Kon­trolle und für „Pro­dukt­in­no­va­tio­nen“ warb, war schon bekannt, dass deut­sche Ban­ken in Schwie­rig­kei­ten sind. Im Februar 2003 tra­fen sich Bun­des­kanz­ler, Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter und Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter mit den Spit­zen der Ban­ken und Ver­si­che­run­gen zu einem Kri­sen­ge­spräch mit dem Ziel der Grün­dung einer Bad Bank. Das kam nicht zu Stande, weil das Tref­fen vom Han­dels­blatt bekannt gemacht wurde. Aber die Aus­la­ge­rung fau­ler For­de­run­gen in Zweck­ge­sell­schaf­ten und ähnli­che Bad Banks fand statt. So bei der Indus­trie­kre­dit­bank IKB, so bei der Ende Sep­tem­ber 2003 gegrün­de­ten HRE. (In der Anlage zu die­sem Bei­trag ist der Arti­kel im Han­dels­blatt vom 24.2.2003 wie­der­ge­ge­ben. Immer noch lesens­wert – vor allem für Men­schen, die immer noch glau­ben, die Finanz­krise habe mit dem Zusam­men­bruch von Leh­man Bro­thers begonnen)

    Das alles wusste Peer Stein­brück. Und den­noch hat er behaup­tet, die Finanz­krise sei aus den USA über uns gekom­men und sie habe ihn wie ein Spring­ins­feld­teu­fel ange­sprun­gen. (Siehe hier und aus­führ­lich in unse­ren Jahr­bü­chern)

    Peer Stein­brück ist neben Angela Mer­kel ver­ant­wort­lich dafür, dass wir mit Hin­weis auf die angeb­li­che Sys­tem­re­le­vanz aller Ban­ken sowohl die Indus­trie­kre­dit­bank (IKB) als auch die HRE geret­tet haben. Der hohe Ein­satz von min­des­tens 8 Mil­li­ar­den bei der IKB und 142 Mil­li­ar­den Garan­tien und dar­un­ter Zig-milliarden fäl­lig wer­den­der Zah­lun­gen für die HRE ist aus mei­ner Sicht nicht nötig gewe­sen. Der Zusam­men­bruch von Leh­man Bro­thers hat keine Kata­stro­phe aus­ge­löst. Ähnlich wäre es mit den bei­den ande­ren Insti­tu­ten gewe­sen. Bei uns aber wurde die Mög­lich­keit einer geplan­ten Insol­venz die­ser Insti­tute gar nicht geprüft. Dafür ist Peer Stein­brück haupt­ver­ant­wort­lich. Er und seine Arbeit kos­ten uns und unsere Kin­der Milliarden.

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September 20th, 2010 at 4:48 pm

#Milliardäre können auch anders

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Ach, sowas kann einem doch auch mal den Tag ver­sü­ßen: Gates und Buf­fet haben einige Mil­li­ar­däre zusam­men­ge­trom­melt, damit jeder min­des­tens 50% sei­nes Reich­tums für eine gute Sache abgibt. Ich hab mir ja auch schon lange über­legt, was ich mit mei­ner gan­zen Kohle machen soll. Werd Bill mal anrufen.

Eine Regel hat der exklu­sive Club: Es müs­sen schon min­des­tens 50 Pro­zent sein, die die Mil­li­ar­däre abge­ben. Für wel­chen Zweck, bleibt dem Spen­der über­las­sen. Dabei gehen die bei­den Initia­to­ren aller­dings davon aus, dass man nicht hin­ten­rum wie­der in die eigene Tasche oder mit unlau­te­ren Hin­ter­ge­dan­ken spen­det. Die Gent­le­man zei­gen aber Ver­trauen: „Es ist kein juris­ti­scher Ver­trag, es ist ein mora­li­sches Ver­spre­chen“, sagte Buf­fett. Wie viel denn nun genau zusam­men­kom­men soll, weiß Buf­fett selbst nicht, „es wird ja auch stän­dig mehr“.

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August 5th, 2010 at 10:59 am

#Attac: Aktionsgruppe Georg Büchner:aktuell in Frankfurt und Erfurt

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Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner
http://aufstand.blogsport.de
ag_georg.buechner@yahoo.de

Die Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner wird in ihrem Vor­ha­ben von immer mehr Grup­pie­run­gen unter­stützt und berei­tet sich der­zeit auf eine vor Akti­ons­kon­fe­renz vor, die am 21. August im Stu­die­ren­den­haus der Johann Wolf­gang Goe­the — Uni­ver­si­tät, Frank­furt am Main, statt­fin­den wird. Ziel der Kon­fe­renz wird es sein, für eine breit unter­stützte und zugleich ent­schlos­sene Aktion zivi­len Unge­hor­sams unse­ren Pro­test gegen die Ver­ur­sa­cher und Pro­fi­teure der Krise auf die Straße zu tra­gen. Ange­kün­digt wird die ein­tä­gige Blo­ckade eines der Zen­tren der Bank– und Wirt­schafts­me­tro­pole der Repu­blik: Börse, Deut­sche Bank oder Commerzbank.

Zur Akti­ons­kon­fe­renz rufen Attac und das bun­des­weite Kri­sen­bünd­nis “Wir zah­len nicht für Eure Krise”, die IG BAU-Jugend Hes­sen und die DGB-Jugend Süd­hes­sen, die Ordens­leute für den Frie­den und die Chris­tIn­nen für den Sozia­lis­mus, die Gruppe “Kein Mensch ist ille­gal” und die Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke, die Antifa KOK Düsseldorf-Neuss und die Anti-Nazi-Koordination Frank­furt, die Gruppe Dis­si­dent Mar­burg und die Motor­rad­fah­re­rIn­nen ohne Gren­zen Düs­sel­dorf, die Lan­des­ver­bände Hes­sen und NRW der Links­ju­gend Žsolid, der Deut­sche Frei­den­ker­ver­band und die DIDF, wei­tere Glie­de­run­gen der LINKEN, die DKP und die inter­na­tio­nale
sozia­lis­ti­sche linke, die Sozia­lis­ti­sche Koope­ra­tion und der Stu­die­ren­den­ver­band SDS.DIE LINKE, die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Hartz IV der LINKEN, das Erwerbs­lo­sen­fo­rum Deutsch­land e.V, das Rhein-Main-Bündnis gegen Bil­lig­löhne und Sozi­al­ab­bau und viele andere, die Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Sabine Lei­dig und die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bodo Rame­low und Ulrich Wil­ken, Ver­trau­ens­leute, Betriebs­räte Gewerk­schafts­se­kre­tä­rIn­nen und viele Ein­zel­per­so­nen auf.

Wei­tere Unter­stüt­ze­rIn­nen sind herz­lich will­kom­men und mögen sich bitte so bald wie mög­lich unter der oben ange­ge­be­nen Mail­adresse der Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner mel­den. Die Vor­be­rei­tung läuft sehr gut.

Wir hal­ten Euch über die nächs­ten Schritte auf dem Lau­fen­den — mel­det Euch zur Akti­ons­kon­fe­renz an und werbt für unsere Aktion.

Schickt diese Mail weiter!

PRESSEMITTEILUNG der Unter­stüt­zungs­gruppe Thüringen

Bör­sen­blo­ckade im „hei­ßen Herbst“

Erfurt, 29.07.2010: Geg­ner des unso­zia­len Spar­pa­kets der Bun­des­re­gie­rung pla­nen für den 18. Okto­ber eine ein­tä­gige Blo­ckade der Börse oder einer Bank­zen­trale in Frank­furt am Main. Regio­nale Netz­werke tref­fen sich in die­sen Wochen zur Vor­be­rei­tung, so auch am 27. Juli 2010 in Erfurt.

35 Ver­tre­ter ver­schie­de­ner Grup­pen, Par­teien und Gewerk­schaf­ten kamen zusam­men, um über die für den 18. Okto­ber geplante Blo­ckade zu bera­ten und eine Mobi­li­sie­rung dafür zu ver­ab­re­den. Ange­sichts der ange­kün­dig­ten Kür­zun­gen im Sozi­al­be­reich fin­den nun poli­ti­sche Spek­tren zusam­men, die in ihrem All­tag wenig mit­ein­an­der zu tun haben. Mit dabei waren unter ande­rem das Jugend­werk der AWO, Jugend­ver­bände lin­ker Par­teien, Gewerk­schaf­ten, Initia­ti­ven, Akti­ons­netz­werke und Landtagsabgeordnete.

Das Geld, das den Ban­ken in der von ihnen selbst ver­schul­de­ten Finanz­krise gege­ben wurde, soll nun bei den klei­nen Leu­ten geholt wer­den, kri­ti­sier­ten die Teil­neh­mer des Tref­fens. Ange­sichts die­ser Tat­sa­che sei es Zeit für eine Aktion des zivi­len und sozia­len Unge­hor­sams. Mit einer ein­tä­gi­gen Blo­ckade der Börse oder einer Bank­zen­trale in Frank­furt soll, neben dem poli­ti­schen Druck, auch der ökono­mi­sche Druck auf die Ver­ur­sa­cher der Krise erhöht werden.

Han­nes Roth von der „Akti­ons­gruppe Georg Büch­ner“ sagt: “Viele Men­schen sind
mit der Poli­tik in Sachen Finanz­krise, Sozi­al­ab­bau und Spar­pa­ket unzu­frie­den. Aber sie fin­den kei­nen Weg, ihren Unmut zu arti­ku­lie­ren und ihrem poli­ti­schen Wil­len auch gestal­te­ri­schen Aus­druck zu ver­lei­hen. Gemein­sam wol­len wir eine neue und deut­lich wahr­nehm­bare Pro­test­form ent­wi­ckeln. Den eman­zi­pa­to­ri­schen Akt des sozia­len Unge­hor­sams am sym­bo­li­schen Ort Frank­furt selbst zu erle­ben, ist Anspruch und Auf­gabe zugleich.”

Zur Vor­be­rei­tung der Blo­ckade fin­det am 21. August in Frank­furt am Main eine bun­des­weite Akti­ons­kon­fe­renz statt, an der sich auch die Thü­rin­ger Grup­pen betei­li­gen werden.

Bis zur geplan­ten Ein­rich­tung eines Akti­ons­bü­ros in Erfurt kön­nen Inter­es­sierte Kon­takt zu dem Thü­rin­ger Netz­werk über die Email-Adresse thueringen@banknapping.com auf­neh­men. Erste Infor­ma­tio­nen über die geplante Blo­ckade fin­den Sie auf der Inter­net­seite www.aufstand.blogsport.de

Das nächste Tref­fen, zu dem wei­tere Inter­es­sierte herz­lich ein­ge­la­den sind, fin­det am 16. August um 18.30 Uhr im Jugend­club Fil­ler in Erfurt statt.

Written by admin

Juli 30th, 2010 at 10:21 am

#Finanzkrise: die Welt ohne Zins

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Ja, die The­men sind uralt. Tat­säch­lich gibt es hin­sicht­lich des Gel­des und sei­ner Bedeu­tung als Tausch­mit­tel viele viele Über­le­gun­gen. Eine davon wird heute bei Tele­po­lis genauer beleuch­tet: der Wörg­ler Schil­ling. Geld kos­tet kei­nen Zins, son­dern ver­liert an Wert, wenn es nicht gebraucht wird. Und was pas­siert dann. Lesen!

Ach, und bei all dem Für-und-Wider: hier ein Aus­zug aus der inter­es­san­ten Dis­kus­sion bei TP:

5. Juli 2010 14:08

Re: Ich hätte gerne mal eine Erläuterung:

Min­de­a­ter (mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.00)

Hallo Subzero,

gut das du dich infor­mie­ren willst, denn mit dei­nem Wis­sen über
Freiwirtschaft kannst du nicht urteilen.

> Wie kann ich bei die­sem System, bei dem das Geld sys­te­ma­tisch
> abgewertet wird und keine Zinsen erwirtschaften darf,

Das ist schon mal falsch. Du kannst mit Frei­geld soviel Zins bekom­men
wie der Markt hergibt. Direkt nach einem Krieg - wenn Leis­tung knapp
ist - kann das auch durch­aus zwei­stel­lig posi­tiv sein. Nur kann
Frei­geld halt auch Null oder nega­tive Zin­sen ermög­li­chen - wenn der
Markt diese benötigt - also Leistung im Überfluss vorhanden ist.

> Kapi­tal
> akkumulieren, um mir etwas zuzulegen, was ich nicht aus der hoh­len
> Hand finan­zie­ren kann, weil es bspw mehr als ein Jah­res­ein­kom­men
> kos­tet?
> Brau­che ich da dann wirk­lich 20 Jahre, um ein Haus zu bauen (jeden
> Monat rücken die Bau­ar­bei­ter für einen Tag auf der Bau­stelle ein)?
> Die Idee ist ein Hand->Mund-System.

Du akku­mu­lierst genauso wie heute dein Kapi­tal in dem du sparst und
es zur Bank bringst. Und der Nor­mal­bür­ger dürfte selbst bei Null­zins
wes­end­lich bes­ser spa­ren kön­nen als heute. Wenn der Zins gegen Null
strebt, strebt auch der Zins in den Pro­dukt­prei­sen gegen Null. Wenn
du heute ein paar hun­dert Euro Zins für dein Geld auf dem Bank­konto
bekommst, zahlst du ein paar tau­send Euro Zins mit Steuern, Mieten,
Produktpreisen. Also kannst du - wenn du nicht zu den obe­ren 10.000
gehörst, einfacher sparen als heute.

> Es wird versucht, den Geld­um­lauf
> zu beschleunigen,

Es wird nicht ver­sucht den Geld­um­lauf zu beschleunigen, sondern den
Geld­um­lauf zu stabilisieren, damit das Geld nicht regel­mä­ßig vom
Markt verschwindet und dann wieder auf dem Markt flutet.

> um dar­aus ein Wachstum zu beziehen.

Es dreht sich nicht darum Wachs­tum zu generieren, sondern eine
Wirt­schaft zu haben die auch ohne Wachs­tum oder sogar mit nega­ti­ven
Wachs­tum gut klar kommt. Unser heu­ti­ges Sys­tem braucht Wachs­tum auf
Teufel komm raus.

> Was ein
> stän­di­ges Wirt­schafts­wachs­tum für Fol­gen für die Resour­cen (aka
> Umwelt) hat…Schwamm drüber.

Um so gerin­ger der Zins ist um so mehr lohnt es sich die Umwelt zu
schützen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wert_eines_Goldesels

> Wenn es keine Zin­sen gibt, gibt es keine Kre­dite (Zin­sen sind
> Risikoprämie und nicht jeder Kredit wird auch zurückgezahlt).

Wie gesagt. Es gibt wei­ter­hin Zinsen. Nur sind die halt deut­lich
positiv, null oder deut­lich negativ. So wie der Markt das braucht.
Die Risi­ko­prä­mie gibt es weiter, nur wird die abhän­gig vom
Markt­zu­stand manch­mal auch vom Kre­dit­ge­ber bezahlt. Kredite gibt es
weiterhin, weil du lie­ber dein Geld zur Bank bringst, als es dir von
der Umlaufgebühr wegfressen zu lassen.

Ach ja, die wah­ren Kre­dit­ge­ber sind übri­gens die (poten­ti­el­len)
Leis­tungs­er­brin­ger die in einer arbeits­tei­li­gen Gesell­schaft für
jeman­den Arbei­ten ohne eine Gegen­leis­tung zu bekommen. Das Geld ist
nicht der Kredit, sondern die Doku­men­ta­tion des Kredites. Unser
heu­ti­ges Sys­tem hat das Pro­blem das die Zin­sen ab einer gewis­sen
Markt­sät­ti­gung nicht mehr Markt­ge­recht sein können, und damit wer­den
die poten­ti­el­len Kre­dit­ge­ber in die Arbeits­lo­sig­keit gezwun­gen und
damit gezwun­gen 100% ihrer Leis­tung auf den Müll zu schmeißen. Dann
doch lieber ein Zins der auch Null und negativ werden kann.

> Übri­gens sind de Johdn an unse­rem Wohl­stand schuld, sie waren die
> einzigen, die damals Geld gegen Zins ver­lei­hen durf­ten und somit erst
> Groß­in­ves­ti­tio­nen ermöglichten. Deswegen hat­ten die
> Juden­ver­trei­bun­gen im Mit­tel­al­ter auch schwere wirt­schaft­li­che
> Rückschläge zur Folge.

Ja, zinsloses Geld ist Schwachsinn. Und ja, es ver­lieh damals kei­ner
Geld ohne Zins. Wieso sollte ich meine Mil­lion auch verleihen, wenn
ich nur ne Mil­lion wie­der bekomme? Mit Frei­geld gibts dar­auf ne
Antwort. Weil die Umlauf­ge­bühr dir teu­rer kommt als die Mil­lion zu
verleihen. Heute heißt die Ant­wort dar­auf Wirt­schafts­krise und
Wachstumszwang. Sobald die Wirt­schaft zu sehr gesät­tigt ist und
des­halb zu wenig Wachs­tum vor­han­den ist, rentieren sich die
Inves­ti­tio­nen nicht mehr (Mil­lion zu verleihen/investieren bringt zu
wenig) und du hast deine Wirtschaftskrise. ”

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Juli 5th, 2010 at 2:17 pm

#Finanzkrise und der Widerstand der Mittelschicht

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Aus­zug aus einem Umlauf der attac Gruppe “Genug für Alle”:

“der Umgang der Regie­run­gen mit der kapi­ta­lis­ti­schen Krise wird zwar immer absur­der, aber die Pro­teste der Men­schen schei­nen sich bis­her in Gren­zen zu hal­ten. Zumin­dest die Ver­ängs­ti­gung und Spal­tung der Betrof­fe­nen gelingt den Eli­ten nach wie vor.

Trotz­dem tut sich mehr, als man auf den ers­ten Blick mit­be­kommt. Nach den nicht beson­ders groß­ar­ti­gen Demons­tra­tio­nen in Stutt­gart und Ber­lin am 12.6. gab es eine ganze Reihe regio­na­ler und loka­ler Akti­vi­tä­ten, die z.T. recht beacht­lich waren:

15.6. Gie­ßen 700 Men­schen gegen Bil­dungs­ab­bau
(<http://www.sueddeutsche.de/karriere/bildungsstreik-elite-ist-schiete-1.452688>)

16.6. Dres­den: über 10.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.neues-deutschland.de/artikel/173265.mit-der-schere-an-sachsens-sozialem-netz.html>,<http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2010/06/Demonstration-gegen-Sparplaene-im-Sozialbereich.html>)

16.6. Kiel: 14.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.hl-1.tv/Vorlage_Freieseite.php?id=4971>)

17.6. Kiel: mehr als 1.500 Men­schen gegen Spar­pa­ket der
schleswig-holsteinischem Lan­des­re­gie­rung
(<http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1536738/Gewerkschaftsbund-stellt-Seite-fuer-Sparopfer-ins-Netz.html>)

19.6. Solin­gen: 500 Men­schen gegen Hal­len­bad­schlie­ßung
(<http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Wir-kaempfen-um-das-Hallenbad-e510ac2d-dbae-4064-b32b-9f9220ed68f9-ds>)

22.6. Plauen: 4.000 Men­schen gegen dro­hende Werks­schlie­ßung von
Phil­ipps; “größte Demo im Vogt­land seit der Wende“
(<http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/WIRTSCHAFT/7401226.php>)

23.6. Wolfs­burg: 3.500 Men­schen
(<http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Uebersicht/IG-Metall-Demo-3500-Wolfsburger-zeigen-Schwarz-Gelb-die-rote-Karte>)

26.6. Osna­brück: 2.000 Men­schen gegen Spar­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung
(<http://weser-ems.business-on.de/gerechtigkeit-osnabruecker-politik-sparpaket-menschen-protestlieder-_id12216.html>,<http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/28-lo-demo-soziale-gerechtigkeit.html>)

Außer­dem soll am 19.6. eine Demo in Düs­sel­dorf statt­ge­fun­den haben, von der ich aller­dings nur Ankün­di­gun­gen fin­den konnte:
<http://direkteaktion.over-blog.de/article-19–6-demonstration-in-dusseldorf-gegen-das-cdu-fdp-sparpaket-52169357.html>
Weiß jemand, ob da wirk­lich was pas­siert ist?

Nicht jeder Auf­ruf scheint auto­ma­tisch ein Erfolg zu sein, wie die SPD
letz­ten Don­ners­tag im bran­den­bur­gi­schen Jüter­bog festel­len musste:
<http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11832657/61939/Verhaltener-Protest-gegen-das-Sparpaket-Ins-Leere-geredet.html>

Wei­tere geplante Demos und Aktio­nen:
1.7, Lübeck gegen Uni-Schließung
(<http://www.ln-online.de/artikel/2808713/L%FCbecker_Uni-Rettung%3A_Sternmarsch_und_Podiumsdiskussion_in_St_Petri.htm>)
8.7. Bonn gegen Kür­zun­gen auf kom­mu­na­ler Ebene
(<http://www.attac-netzwerk.de/bonn/termine/cal/event///tx_cal_phpicalendar//Runder_Tisch_gegen_Kommunalkahlschlag/?tx_cal_controller[year]=2010&tx_cal_controller[month]=07&tx_cal_controller[day]=01&cHash=41e86ad143e8d3320419a89da6ef6831>)


8.7. Rem­scheid gegen Kür­zun­gen auf kom­mu­na­ler Ebene:
(http://www.rp-online.de/bergischesland/remscheid/nachrichten/Paritaetischer-ruft-zur-Demo-auf_aid_871089.html)

Außer­dem hat der DGB Nord ange­kün­digt, Sozi­al­pro­teste in Schles­wig
Hol­stein ver­net­zen zu wol­len
(<http://www.nord.dgb.de/article.php?article=1193>). Aller­dings ist auf
der dafür ins Netz gestell­ten Seite bis­her noch nicht viel zu sehen
(<http://www.gerecht-und-sozial.de/>).

Obwohl diese Dinge Mut machen, soll­ten wir selbst noch mehr tun. Ich habe oben die Spal­tung der Betrof­fe­nen schon ange­spro­chen. Eine der dar­aus resul­tie­ren­den Schwie­rig­kei­ten scheint mir zu sein, dass vor allem in Deutsch­land die Krise als ein Pro­blem allein der Armen und Arbeits­lo­sen gese­hen wird. Die Mit­tel­schich­ten bil­den sich ein, sie seien davon nicht direkt betrof­fen oder sie könn­ten sich doch zumin­dest ducken und abwar­ten, bis alles vor­über ist. Und wenn sie dann ihren Job noch haben, wird nach der Krise alles wie­der so sein wie vorher.

Dass das nicht stimmt, wis­sen wir, aber wir soll­ten es lau­ter und vor allem ver­ständ­li­cher sagen.”

Written by admin

Juni 30th, 2010 at 12:28 pm

Korrupte #Fifa, und die #WM 2010

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Als ich beim Spiel Deutsch­land gegen Ser­bien etwas von einem spa­ni­schen Schied­rich­ter hörte zuckte es mir in den Bei­nen: wei­ter­schauen oder nicht? Als der Schiri seine Kar­tons zog wusste ich “bes­ser abschalten!”.

Ich habe es dann doch zu Ende ange­schaut. Irgendwo las ich von den USA und einem drit­ten Tor, das nicht gege­ben wurde.

Und nun das hier (mal wie­der und zur rech­ten Zeit); anschei­nend dür­fen die eta­blier­ten Medien, wenn sie denn mal wie­der ihrem jour­na­lis­ti­schen Sinn nach­kom­men nur andeu­ten was da aktu­ell abgeht.

“Damals erklärte der eins­tige ISL-Finanzchef Hans-Jürg Schmid: “Das ist, als wenn man Lohn bezah­len muss. Sonst wird nicht mehr gear­bei­tet. Ansons­ten wären diese Ver­träge von der ande­ren Seite nicht unter­schrie­ben wor­den.” Der frü­here ISMM-Verwaltungsratschef Chris­toph Malms sagte aus: “Diese Pra­xis war uner­läss­lich, sie war bran­chen­üb­lich, sie gehörte zum Stil des Geschäfts. Ohne das geht es nicht.””

Und jetzt über­tragt die­ses Schmie­ren­thea­ter mal auf die Euro­päi­sche Union.

Written by admin

Juni 25th, 2010 at 1:48 pm