alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

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Gelbes Forum: die Atomkatastrophe in Japan und die Folgen

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Eine aus­führ­li­che Abhand­lung des The­mas Atom­kraft und die Fol­gen fin­det man hier.

Ueber­blicks­bei­trag: Die Atom­ka­ta­stro­phe in Japan, was sie fuer Japan, uns und die Welt bedeutet …

ver­fasst von Cri­sis­Ma­ven, 17.03.2011, 17:37
(edi­tiert von Cri­sis­Ma­ven, 17.03.2011, 17:48)

Ueber­blicks­bei­trag: Die Atom­ka­ta­stro­phe in Japan, was sie fuer Japan, uns und die Welt bedeu­tet, was bis­her pas­sierte, was noch kom­men kann und wie Atom­kraft ueber­haupt funk­tio­niert Read the rest of this entry »

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März 18th, 2011 at 9:24 am

Internes Papier des Umweltbundesamts: alle AKW vor dem aus?

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Ges­tern in “Kon­traste” wurde ein inter­es­san­ter Bericht gesen­det: dem Maga­zin läge ein inter­nes Papier des Umwelt­bun­des­amts vor, aus dem sich in letz­ter Kon­se­quenz die Abschal­tung sämt­li­cher deut­scher AKW ergäbe. Read the rest of this entry »

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März 18th, 2011 at 8:23 am

Fukushima: Tepco 24h Crisis (Press) Room Live Stream

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Das kann ja wohl nur ein Pres­se­raum sein. Na egal, auf jeden Fall sieht man wenn es hek­tisch wird. Hier ist übri­gens ein Twit­ter Account, der “nah dran” zu sein scheint.

Update: der Twit­ter Account exis­tiert nicht mehr (24.03.2011)

Live Strea­ming by Ustream.TV

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März 17th, 2011 at 11:02 am

Ausstieg aus dem Ausstieg: nächster Schachzug der SPD: CDU muss Farbe bekennen

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Reu­ters mel­det, die SPD böte der Regie­rung ein Abschalt­ge­setz an. Grund­lage ist die aktu­elle Dis­kus­sion ob die umwer­fend schnelle Reak­tion der Regie­rung auf die Vor­komm­nisse in Japan — so kurz vor den Wah­len — eigent­lich recht­lich durch­zu­set­zen sei. Bis­her kam die Abschal­tung der sie­ben Mei­ler wohl nur auf­grund wirt­schaft­li­cher Über­le­gun­gen der Ener­gie­un­ter­neh­men zustande.

Das Gesetz könne bereits in der kom­men­den Woche von Bun­des­tag und Bun­des­rat ver­ab­schie­det wer­den, sagte der Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Bun­des­tags­frak­tion, Tho­mas Opper­mann, am Mitt­woch in Ber­lin: “Die Still­le­gung über ein Abschalt­ge­setz kann unver­züg­lich ohne Über­tra­gung der Rest­lauf­zei­ten auf andere Kern­kraft­werke erfol­gen.” Die von der Bun­des­re­gie­rung am Diens­tag ver­fügte vor­läu­fige Abschal­tung habe indes im Atom­ge­setz keine Grund­lage. Bun­des­kanz­le­rin Angela Mer­kel sei daher dar­auf ange­wie­sen, dass die Ener­gie­ver­sor­ger die AKW als Geste des guten Wil­lens frei­wil­lig vom Netz näh­men. (Reuters)

Nun ist die Regie­rung in einer Zwick­mühle und — ver­dammt noch­mal ich spiele gerne Schach — aber dass sich die poli­ti­sche Ebene in Ent­schei­dun­gen und tak­ti­schen Manö­vern so schnell zu bewe­gen ver­mag, hätte ich kurz vor Gut­ten­berg noch nicht für mög­lich gehalten.

Zwar bekla­gen sich unte­rer ande­rem der Tages­spie­gel über Mer­kels “feh­len­des Takt­ge­fühl”, doch ich gehe immer noch nicht mit der Mei­nung auch Hans Hütt´s überein, dass dies zu einem Regie­rungs­wech­sel in Baden-Württemberg füh­ren könnte.

Wie Frau Mer­kel das Ange­bot der SPD für ein Abschalt­ge­setz aller­dings gewinn­brin­gend “umbie­gen” möge, dass würde mich nun doch interessieren.

Japan: Hätten die nicht noch zwei Wochen warten können?

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Ein ganz schlech­ter Zeit­punkt, den sich die pazi­fi­sche Tek­to­nik da aus­ge­sucht hat. Aus­ge­rech­net zwei Wochen vor den Land­tags­wah­len in Baden-Württemberg und genau am Wochen­ende der Cam­pact e.V. Aktion “Atom­kraft­werke abschal­ten” haut den Japa­nern da ein 9er (was heisst das über­haupt) Erd­be­ben die Sys­teme umein­an­der und dum­mer­weise spülts ihnen dann auch noch anschlie­ßend ne 10 Meter hohe Tsu­na­mi­welle durchs Gebälk.

Wun­dert mich eigent­lich, dass der ganze Krem­pel nicht bereits am Frei­tag zusam­men­ge­bro­chen ist, dann wäre es selbst dem erkennt­nis­re­sis­ten­tes­ten Bür­ger auf­ge­fal­len. Aber lei­der (Iro­nie, gell?) haben die Kraft­werke dort drü­ben selbst das Beben höhe­rer Stärke abgekonnt.

Zumin­dest Teile davon. Read the rest of this entry »

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März 14th, 2011 at 12:09 pm

Harald Schmidt über den Süden der Republik in der FAZ

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Ich habe mich kaputt­ge­lacht. Ein­fach wun­der­bar! Nach­zu­le­sen hier, ich hoffe die FAZ nimmt es mir nicht übel. Harald Schmidt äußert sich in einem Inter­view mit der FAZ auf seine unach­ahm­li­che Art und Weise über den Süden, bzw. Baden-Württemberg, dem Wesen Stutt­garts und der Schwa­ben. Nie­mals ver­liert er den Blick auf die harte Rea­li­tät und dem Umgang der Men­schen damit. Seien es nun Kuchen mit Sahne essende Wut­bür­ger vor oder nach der Demons­tra­tion, oder der Abgleich eines glück­li­chen Gün­ter Oet­tin­ger mit einem tra­gi­schen Ste­fan Mappus.

Demut vor den Rea­li­tä­ten und trotz­dem oder gerade des­we­gen Spass und Humor kul­ti­vie­ren. Von dem Mann kön­nen sich viele bär­beis­sige Spaß­brem­sen mal eine dicke Scheibe abschneiden.

Wenn ich mir in Stutt­gart die sozia­len Brenn­punkte anschaue — das ist in Köln obe­rer Mittelstand. 

[…]

Wenn uns da der Ruhr­pott­ar­bei­ter geschil­dert wurde, in der Schule, im Dritt­welt­un­ter­richt oder so, da wusste man gar nicht, was damit gemeint ist. Denn man fuhr ja Benz, man hatte zwei Häu­ser, man hatte Grund­stü­cke. Man musste auch am Wochen­ende 400 Kirsch­bäume abern­ten, sinn­los, aber die hatte man halt. Übri­gens häu­fige Todes­ur­sa­che in der Ecke: vom Kirsch­baum gfalla.

Stuttgart 21: die Bahnhofssanierung als Alternative an einem praktischen Beispiel

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Die Stutt­gart 21-Gegnerschaft behaup­tet ja stets steif und fest — unter­mau­ert von soge­nann­ten Gut­ach­ten auto­di­dak­ti­scher Psy­cho­lo­gen und Betriebs­wir­ten, dass eine Sanie­rung des beste­hen­den Kopf­bahn­hofs, bzw. des dort lie­gen­den Gleis­vor­felds in abseh­ba­ren, modu­la­ren Schrit­ten, “behut­sam und sanft”, kos­ten­güns­tig und ter­min­ge­recht mach­bar wäre.

Wie man in die­sem Arti­kel lesen kann plant in Ber­lin sowohl die Stadt, als auch die Bahn die Avus und die dort par­al­lel lie­gende Bahn­stre­cke zu sanie­ren. Bis­her plante die Bahn die Redu­zie­rung der Stre­cke auf ein Gleis, etwas was bei der Bahn ZEB “Zeit­weise ein­glei­si­ger Betrieb” genannt wird:

Die Bahn hat bereits im ver­gan­ge­nen Okto­ber einen ein­glei­si­gen Betrieb ein­ge­rich­tet, um bauen zu kön­nen. Bei die­ser Vari­ante dau­ern die Arbei­ten eben­falls vor­aus­sicht­lich bis 2015. Würde die Stre­cke voll gesperrt, könn­ten die Arbei­ter dage­gen nach rund einem Jahr abrü­cken. Bis Anfang März soll die Ent­schei­dung gefal­len sein.

Ich fasse also mal kurz zusam­men: eine ein­jäh­rige Bau­zeit bei einer Voll­sper­rung und eine fünf­jäh­rige Bau­zeit bei einem zeit­weise ein­sei­ti­gem Betrieb. Read the rest of this entry »

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Februar 25th, 2011 at 10:00 pm

Der “Causa-Guttenberg” Kettenbrief

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Ges­tern bekam ich eine soge­nannte Kettenbrief-Email. Da ging es mal wie­der um die Ben­zin­kos­ten und wie man die “Ölmul­tis” dazu zwin­gen könnte die Preise run­ter­zu­fah­ren. Ich hab die Email natür­lich nicht wei­ter­ge­lei­tet, aber mir ist irgend­wie eine Par­al­le­li­tät zur aktu­el­len “Causa-Guttenberg”-Debatte — vor­nehm­lich im Inter­net und mal kurz im Bun­des­tag auf­ge­fal­len:

Jetzt hat der Spie­gel­fech­ter, Jens Ber­ger, in einem aktu­el­len Arti­kel dar­ge­stellt, dass es — mal wie­der — ein Skan­dal sei, dass das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium über BILD und Bild am Sonn­tag (aka Springer-Verlag) Wer­be­an­zei­gen für die Bun­des­wehr schal­ten wolle. Jens Ber­ger — und mitt­ler­weile die Welle der Netz­em­pö­rung — betrach­ten dies — wie vie­les andere — als erneu­ten skan­da­lö­sen Beweis für

Unred­lich­kei­ten, Kor­rup­tio­nen, Ber­lus­co­ni­sie­run­gen,

und was nicht alles. Dies­mal muss…es…doch…einfach…klappen…mit…dem…Skandal! Read the rest of this entry »

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Februar 24th, 2011 at 8:00 pm

Causa Guttenberg”, Unterwanderung der Verfassung und Wege in den Krieg

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Es ver­wirrt mich (und es beru­higt mich auch), wenn ich im Arti­kel Peter Büh­lers auf Tele­po­lis des­sen Empö­rung über den “wirk­li­chen Skan­dal” an der “Causa Gut­ten­berg” lese:

Ganz unge­niert sann der Minis­ter im Novem­ber 2010 nach über den Ein­fluss der Ver­knap­pung der Roh­stoffe auf “das wirt­schaft­li­che Wohl­er­ge­hen Deutsch­lands”, über den Zusam­men­hang von regio­na­ler Sicher­heit und deut­schen Wirt­schafts­in­ter­es­sen und über den “Bedarf der auf­stre­ben­den Mächte an Roh­stof­fen” in Kon­kur­renz zu “unse­ren Bedürf­nis­sen”. Das Ganze war ein denk­bar kla­res mili­tär­stra­te­gi­sches Bekennt­nis, getä­tigt auf einer soge­nann­ten “Sicherheitskonferenz”.Es folgte kein Memo­ran­dum der Ver­fas­sungs­rechts­pro­fes­so­ren, kein öffent­lich­keits­wirk­sa­mer Ein­spruch der christ­li­chen Kir­chen­fürs­ten und – anders als im Fall der nicht grund­ge­setz­kon­for­men Mili­tär­vo­ten des zurück­ge­tre­te­nen Bun­des­prä­si­den­ten – auch keine etwas län­gere Medi­en­de­batte. Kei­ner wollte zu den “Ver­klemm­ten” gehö­ren, von denen Gut­ten­berg gespro­chen hatte.

Herr Büh­ler beklagt das Aus­blei­ben einer  media­len Debatte zur Aus­sage Gut­ten­bergs im Novem­ber 2010, auf der die­ser eine Mili­tär­stra­te­gie zur Siche­rung des west­li­chen, nen­nen wir es ein­fach mal, “Frie­dens­sys­tems” (also unse­res Wohl­stands) benannt hat. Und eigent­lich hätte dies bereits der Grund für den Rück­tritt Gut­ten­bergs sein müssen.

Wenn ich in mei­nem alten Hirn krame, finde ich aber einen Arti­kel in Tele­po­lis, eben­falls geschrie­ben vom sel­ben Peter Büh­ler, in dem er fol­gen­des erklärt hat Read the rest of this entry »

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Februar 22nd, 2011 at 7:00 pm

Wahlergebnis Hamburg: ein echter Einprozenter ist ganz ordentlich

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Cem Özde­mir: Wir hat­ten zwei Ziele: Zule­gen und mit der SPD regie­ren. Das eine Ziel haben wir knapp erreicht, das andere nicht. Inso­fern ist es ins­ge­samt ordentlich.

Ein (1) Pro­zent mehr bedeu­tet ein ordent­li­ches Wahl­er­geb­nis? Für jeman­den, der sich nicht als eta­blierte Par­tei wähnt, aber den größ­ten Wunsch hegt eine sol­che zu wer­den, hat er sich die hoh­len Argu­mente der “Gro­ßen” aber schon ganz gut draufgeschafft.

Erläu­te­rung zum Wahl­er­geb­nis in Ham­burg:
Den ers­ten Hoch­rech­nun­gen zufolge kann die SPD mit 50 % der Stim­men künf­tig alleine regie­ren. Der poten­zi­elle Koali­ti­ons­part­ner GAL kommt auf 11 %. Einen Absturz erlei­det die CDU (-22 %) und kann nur noch 20 % der Wäh­ler für sich gewinnen.

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Februar 21st, 2011 at 2:05 pm