alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

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Stuttgart 21: Wie wird der Stresstest durchgeführt

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Juni 22nd, 2011 at 3:08 pm

Stuttgart 21: Grüne Versprechen und grüne Realitäten

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Nach­dem die Grü­nen die Wahl in Baden-Württemberg gewon­nen haben sind sie nun in der Rea­li­tät der Regie­rung ange­kom­men: was vor­her noch in jedem Falle dem Wäh­ler ver­spro­chen wurde, dafür zu sor­gen, dass Stutt­gart 21 nicht gebaut würde, wird schnell wie­der abgemildert:

Was nun wäh­rend der Koali­ti­ons­ge­sprä­che mit der SPD nach außen dringt, hört sich ganz anders an. “Grund­sätz­lich” stehe er zu sei­nem Ver­spre­chen, ora­kelt Kret­sch­mann. Doch lässt der desi­gnierte Minis­ter­prä­si­dent kei­nen Zwei­fel daran, dass er die end­gül­tige Ent­schei­dung über die Bür­ger­be­fra­gung gern so lange ruhen las­sen würde, bis der wäh­rend der Schlich­tung ver­ab­re­dete Stress­test die zusätz­li­chen Kos­ten des Bahn­pro­jekts ermit­telt hat. Wenn das Pro­jekt zu teuer würde, müsse man nicht mehr abstim­men, deu­tet Kret­sch­mann an. Read the rest of this entry »

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April 14th, 2011 at 6:00 pm

Schwarmintelligenz reloaded: Koch-Mehrin (und andere) unter der Lupe

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Gegen Sil­vana Koch-Mehrin sei am Mon­tag von Amts wegen ein Vor­prü­fungs­ver­fah­ren wegen Ver­dachts auf Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen ein­ge­lei­tet worden.

Bild dem pott­blog “entliehen”

Über diese Dame hatte ich bereits geschrie­ben. Auch andere Blogs hat­ten sich mit Ihr beschäf­tigt. Ins­ge­samt ergibt sich kein sehr ange­neh­mes Bild.

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Waren die Regimewechsel im nahen Osten von langer Hand geplant?

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Der ame­ri­ka­ni­sche Gene­ral Wes­ley Clark hat im März 2007 im Fern­seh­sen­der Demo­cracy Now behaup­tet, dass es wohl Pläne für meh­rere von den USA insze­nierte Regime­wech­sel in Irak, Syrien, Liba­non, Libyen, Soma­lien, Sudan und Iran gege­ben habe. Lei­der ist ab der Hälfte des Films ein ziem­lich ver­wor­re­ner Ver­schwö­rungs­theo­rie­mist über angeb­li­che Zusam­men­hänge mit dem jewei­li­gen Datum (19. März) zu sehen, was der gan­zen Sache an sich den gan­zen schö­nen Schwung nimmt.

Man ist natür­lich immer gerne gewillt sol­chen Leu­ten in ihren Aus­sa­gen zu glau­ben. Es muss nicht unbe­dingt bedeu­ten, dass an Clarks Aus­sa­gen auch nur irgend­was dran ist. Der Sen­der hat sei­nen Vor­teil, die Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker und er viel­leicht auch. Wer weiß? Read the rest of this entry »

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April 12th, 2011 at 3:00 pm

musikalische Internet-Fundstücke

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berei­chern einem das Leben. Auf der Suche nach einem fet­te­ren Ton für meine 40th Anni­versary Strat fand ich inter­es­sante und schöne Arti­kel aus dem Bereich Musik und Kultur:

Wann ist uns eine Stra­to­cas­ter zum ers­ten Mal aufgefallen?

Ja, wann eigent­lich? Read the rest of this entry »

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April 11th, 2011 at 3:30 pm

Die Zeiten ändern sich…weiter oder wieder zurück?

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Weiss­gar­nix geht zurück aufs alte Lay­out, der Spie­gel­fech­ter schreibt bei der NDS und über­legt sich ein ande­res Lay­out (zumin­dest bevor Tho­mas Strobl sei­nen Weg zum Maga­zin­look wie­der rück­gän­gig gemacht hat). Seit­dem ich bei Weiss­gar­nix mit­schrei­ben darf implo explo­die­ren meine Zugriffs­zah­len regel­recht. So quasi von Radius auf Durch­mes­ser oder vom Mega­watt zum Giga­byte. Man weiss es nicht. Und weil ich es nicht weiss, hab ich jetzt auch einen Stat­coun­ter–Dings. Page­views, Uni­que Gedöns und Retur­ned Was­sau­chim­mer, das Dings scheint mir wohl end­lich mehr zu sagen als diese dröge Strato–Aus­wer­tung. Und so habe ich mich — völ­lig unab­hän­gig vom geld­gei­len Blog­ger­main­stream auch für ein neues Lay­out ent­schie­den. Bin ja ein fle­xi­bles Kerl­chen. Liest ja sowieso kaum einer (weil die meis­ten Zugriffe als RSS Feeds lau­fen). Sieht mei­ner Mei­nung nach bes­ser aus als vor­her, aber mir geht diese knappe Breite für die Main-Kolumne auf den Keks. In PHP oder wie das heisst kenne ich mich nicht aus.

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April 8th, 2011 at 9:22 pm

Alternativlos: Neuer Ministerpräsident in Baden-Württemberg: made in Japan

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Die Bür­ger Baden-Württembergs haben gewählt. Wir kön­nen froh sein, immer­hin gab es nur eine klit­ze­kleine Ran­dale am Stutt­gar­ter Bahn­hof, was da wohl los gewe­sen wäre, wenn Map­pus noch ein paar Stim­men mehr bekom­men hätte. Ich will ja gern an ein vor Japan noch ange­dach­tes Schwarz-Rot im Ländle glau­ben, aber das scheint nun alles vor­bei zu sein. Feyn­sinn hat es gut erklärt:

Mein Pus­te­fix reicht aus für eine mehr­stün­dige Rede und zwei Dut­zend Inter­views. Fra­gen Sie, was Sie wol­len, wir haben immer recht, wir haben immer Erfolg, und wenn sich der poli­ti­sche Kon­kurs so gar nicht mehr ver­schlep­pen lässt, sind die wid­ri­gen Umstände daran schuld. Wir wis­sen alle, dass die ande­ren auch nicht bes­ser sind und war­ten ein­fach ab, bis die Wäh­ler von den ande­ren so ange­ekelt sind, dass sie wie­der uns wäh­len. Bis dahin hal­ten wir obs­zön dotierte Vor­träge und sam­meln Par­tei­spen­den. In der bit­ters­ten Not schmeckt der teure alte Wein auch ohne Regie­rungs­amt oder Abgeordnetenstatus.

Zwi­schen­zeit­lich ist der Mul­ti­pli­ka­tor Gan­dolf Sto­cker zurück­ge­tre­ten, die Wahl­kampf­pro­pa­ganda der Grü­nen wird medial auf ein­mal auch the­ma­ti­siert, und der Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter bie­tet schon­mal eine ele­gante Steil­vor­lage für den neuen MP Kret­sch­mann an: zum einen dür­fen die Grü­nen jetzt Gas geben, weil sonst die ganze Kohle weg ist, zum andern dür­fen sie sich — um bei Feyn­sinns Wor­ten zu blei­ben — mit den “wid­ri­gen Umstän­den” der Vor­gän­ger her­aus­la­vie­ren. Read the rest of this entry »

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März 28th, 2011 at 10:29 am

Ganze Sätze, halbe Sätze

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Manch­mal fin­den sich Sätze im Netz die einem im ers­ten Moment gar nicht auf­fäl­lig erschei­nen. So ein Satz wie:

Ich denke sehr struk­tu­riert und handle nie

Was könnte die­ser Satz bedeu­ten? Read the rest of this entry »

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März 24th, 2011 at 8:00 pm

Libyen: historische Zusammenhänge und mögliche Strategien

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Ein Kom­men­tar von Hans Hütt bei weissgarnix.de hat mich auf eine Idee gebracht. Bei Jens Ber­ger läuft ein “open thread” zu dem Thema, und der Herr Strobl ver­linkt das auch des Öfte­ren mal, also hab ich mir erlaubt mei­nen Kom­men­tar dort hier zu einem sepa­ra­ten Arti­kel aufzubereiten:

Erläu­ternd will ich dazu erklä­ren, dass ich 1976 arbeits­be­dingt durch mei­nen Vater in Libyen gelebt habe und dort in Ben­g­hazi ein­ge­schult wurde.

Aus mei­nen sehr deut­li­chen Erin­ne­run­gen weiss ich, dass Ghad­dafi sehr wohl gefürch­tet war und sein Poli­zei­sys­tem auch ver­dammt schnell rea­gierte: mein kind­li­cher Kom­men­tar “Ghad­dafi mush quois” in einem öffent­li­chen Bus führte zu schwe­rer Schelte des ägyp­ti­schen Fah­rers, der erläu­terte dass auch Kin­der “mal eben ein­ge­buch­tet wür­den”, und foto­gra­fi­sche Aktio­nen Infra­struk­tu­rel­ler Bau­werke (in dem Fall einer Brü­cke) führ­ten unwei­ger­lich zur Abgabe des Foto­ma­te­ri­als bei den inner­halb weni­ger Minu­ten erschie­ne­nen Poli­zis­ten (am Arsch der Welt, wo man nicht ansatz­weise erken­nen konnte, ob da über­haupt jemand war). Den­noch wurde meine Ver­let­zung fach­ge­recht durch eine Ost­deut­sche Ärztin in Ben­g­hazi versorgt.

Alles in allem haben Libyer nicht son­der­lich gear­bei­tet son­dern dies durch Aus­län­der erle­di­gen las­sen, Ägyp­ter, Paläs­ti­nen­ser usw.; Neben­bei wur­den wir als blonde Euro­päer sowohl mit Stei­nen bewor­fen, als auch sehr freund­lich behan­delt. Dass Europa und das isla­mi­sche Libyen der 70er ein Kul­tur­schock waren wurde deut­lich, wenn man sah, wie Liby­sche Män­ner auf den Nach­bar­dä­chern mas­tur­bie­rend in die hin­ter Mau­ern lie­gen­den Gär­ten glotz­ten und dort die sich däm­li­cher­weise bräu­nende Euro­päe­rin­nen anschau­ten. Nach­dem man das den Frauen klar­ge­macht hatte, kamen sol­che Pein­lich­kei­ten nicht mehr vor. Immer­hin waren wir da die Gäste.

Um die Situa­tion — viel­leicht — bes­ser zu ver­ste­hen sollte man sich — nicht nur hier — immer den his­to­ri­schen Hin­ter­grund anse­hen. Auch geo­gra­phi­sche Unge­nau­ig­kei­ten kön­nen zur Ver­wir­rung füh­ren, und des­we­gen ist es auch schon ein Unter­schied, wenn man Libyen mit der Cyre­naika gleich­setzt. Die Cyre­naika ist der östli­che Teil und Ben­g­hazi knappe 1000 Kilo­me­ter von Tri­po­li­ta­ni­ens Tri­po­lis ent­fernt. Read the rest of this entry »

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März 23rd, 2011 at 12:18 pm

Bedingungsloses Grundeinkommen: Themenwoche bei 3Sat

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Zur Zeit läuft eine The­men­wo­che über das BGE in 3Sat. Ich recher­chiere immer mal wie­der die­ses Thema, aber meine Zeit ist begrenzt und man kann sich ja nicht um alles küm­mern (obwohl man viel­leicht sollte, wer weiß).

Die im Film genannte Susanne Wiest hat im Bun­des­tag im letz­ten Jahr eine Peti­tion zum Bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men ein­ge­reicht und der Film am Frei­tag den 18.03.2011 in 3Sat hatte sich als Beginn der The­men­wo­che damit beschäftigt.

Die Doku­men­ta­tion “Bedin­gungs­los glück­lich” von Sabine Jain­ski und Ilona Kalm­bach beleuch­tet die aktu­elle Dis­kus­sion mit pro­mi­nen­ten Befür­wor­tern und Geg­nern und zeigt, wie aus einer uto­pi­schen Idee ein sehr rea­les, neues Lebens­ge­fühl heranwächst.

Bedin­gungs­los glück­lich? Frei­heit und Grund­ein­kom­men” ist der Auf­takt der The­men­wo­che “Sein oder Haben”, die danach fragt, wel­che Wirt­schafts­ord­nung wir in Zukunft brau­chen. Als nächste Bei­träge die­ser The­men­wo­che zeigt 3sat um 21.30 Uhr “makro: China — Rivale oder Part­ner?”. Um 22.25 Uhr folgt der fran­zö­si­sche Spiel­film “Aus­zeit” von Lau­rent Cantet. ”

Die wei­ter­füh­ren­den Links auf der Seite von Susanne Wiest sind sehr umfäng­lich. Das Thema wird zwar von vie­len Sei­ten schräg beäugt und belä­chelt, aber wenn sich Leute wie Götz Wer­ner damit befas­sen, meine ich — macht es Sinn sich etwas Zeit dafür zu neh­men. Der Mann sollte wis­sen wovon er spricht.

 

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März 19th, 2011 at 7:39 pm