alles Unsinn…ich bin müde

eigentlich war ich immer unpolitisch

Präsident #Köhler tritt ab

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Über Fefe bin ich auf die­sen Arti­kel bei Tele­po­lis gestoßen:

Aus­zug:

“Bereits 1975/76 benennt das mili­tär­po­li­ti­sche “Weiß­buch” die Ver­knap­pung von Erdöl und ande­ren Roh­stof­fen als “sicher­heits­po­li­ti­sche Bedro­hung” der Bun­des­re­pu­blik. CDU-Minister Vol­ker Rühe for­mu­liert in sei­nen Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­schen Richt­li­nien (26.11.1992) als Auf­trag der Bun­des­wehr: “Auf­recht­er­hal­tung des freien Welt­han­dels und des unge­hin­der­ten Zugangs zu Märk­ten und Roh­stof­fen”. Deutsch­land gilt als “kon­ti­nen­tale Mit­tel­macht mit welt­wei­ten Interessen”.

Ein­schrän­kend wird als Rah­men der Inter­es­sens­si­che­rung noch eine “gerechte Welt­wirt­schaft” ange­ge­ben – was immer das beim wirtschaftlich-militärischen Gefälle auf dem Glo­bus auch hei­ßen mag. Andere spre­chen sehr bald schon davon, dass bei knap­per wer­den­den Res­sour­cen die einen mehr Recht auf natio­nale Ver­sor­gung haben müs­sen als andere. Oberst­leut­nant i. G. Rein­hard Her­den schreibt nach einem Aus­tausch mit US-Militärs im offi­zi­el­len Bun­des­wehr­or­gan “Truppenpraxis/Wehrausbildung” (Nr. 2/1996): Im 21. Jahr­hun­dert “wer­den die jetzt im Frie­den mit­ein­an­der leben­den wohl­ha­ben­den Staa­ten gegen die Völ­ker der armen Staa­ten und Regio­nen ihren Wohl­stand ver­tei­di­gen müs­sen. (…) Der Mensch­heit steht ein Jahr­hun­dert des Man­gels bevor. Um Dinge, die man ein­mal kau­fen konnte, wird man Krieg füh­ren.” Der Kon­text: Res­sour­cen­kriege der Zukunft zwi­schen Rei­chen und Armen.

Prä­zise fragt der CDU-Politiker Kurt Bie­den­kopf: “Kön­nen wir es ertra­gen, wenn ein nicht unwe­sent­li­cher Teil der Men­schen ver­hun­gert? Wie wol­len wir uns gegen den Anspruch der Armen die­ser Erde schüt­zen, mit ihnen zu tei­len, wenn wir kaum bereit sind zu tei­len. (…) Wel­che krie­ge­ri­schen Gefah­ren erwach­sen aus die­sen Ent­wick­lun­gen? (…) Die Art wie wir leben, ist nicht ver­all­ge­mei­ne­rungs­fä­hig. (…) Das heißt aber, dass die Fort­füh­rung unse­rer eige­nen Lebens­weise nur mög­lich ist, wenn sie auch in Zukunft einer pri­vi­le­gier­ten Min­der­heit, den hoch­ent­wi­ckel­ten Indus­trie­na­tio­nen, vor­be­hal­ten bleibt.” (Bie­den­kopf: Ein deut­sches Tage­buch. Ber­lin 2000″

Japp! Alles alter Käse. Nix neues. Alles vor­her­sag­bar. Und so kommts. Denn wirk­lich ändern wol­len wir ja nix. Wäre ich Prä­si­dent eines sol­chen Dreck­hau­fens, der zwar offen zugibt Krieg für sei­nen Wohl­stand zu füh­ren es aber nicht mag, wenn man die Öffent­li­che Mei­nung zum fal­schen Zeit­punkt noch­mals ein wenig daran erin­nert, wäre ich auch zurück­ge­tre­ten. Mit den Brü­dern ist ein­fach kein Stich mehr zu machen.

Written by admin

Mai 31st, 2010 at 4:24 pm

One Response to 'Präsident #Köhler tritt ab'

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  1. […] ich in mei­nem alten Hirn krame, finde ich aber einen Arti­kel in Tele­po­lis, eben­falls geschrie­ben vom sel­ben Peter Büh­ler, in […]

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