Hier, der Donalphonso, noch son Blogger, der schreibt über diese seltsame Sache mit dem Manifest (Nein! Ich hör´nich´auf!)
Mir ist ja auch was seltsames aufgefallen, ein Kommentar bei Netzpolitik.org:
und dann die Artikel in der Netzeitung (der mich zu dem Kommentar bei Netzpolitik.org veranlasst hatte):
über den ich zu diesem SPDler gelinkt wurde. Dort steht:
“Einige Vordenker aus der Blogosphäre haben gestern das „Internet-Manifest“ online gestellt. Hier finden sich 17 Thesen zum Journalismus im Internet (saschalobo.com). Basierend auf Grundannahmen leiten Sie ein Konzept für den Journalismus der Zukunft ab.
Die Grundannahmen zeigen ein klares, aufgeklärtes Bild einer vernetzten Welt, in dem ich meine Idee eines zukunftsfähigen Internets wiederentdecke. Ich möchte daher aus den wichtigsten Thesen der Erstunterzeichner politische Forderungen ableiten. Diese verstehen sich als Ansatz zu einem Katalog für eine neue Netzpolitik, die ich in den Bundestag bringe.”
Zwar war mein Kommentar darin dann mal eine Weile verschwunden, aber letztendlich ist er wieder vorhanden:
Gut, mag sein, dass ich mal wieder zu langsam denke oder völlig falsch liege, mich hatte eben noch die Aufregung über die Anmaßung der Alphas geleitet, deswegen wunderte ich mich, dass der SPD‘ler ausgerechte Sascha Lobo (und der Artikel in der Netzeitung übrigens auch sehr auffällig), den zweifelhaftesten und meist kritisiertesten Blogger von allen als Quelle angab.
Aber diese Media-Club-de-Rome-Sache passt doch sehr gut mit Don Alphonso´s Annahmen zusammen. Bei diesem “Club” wird die Verquickung der Blogger mit der Politik sichtbar. Nachwuchskarriere-will-ich-jetzt-langsam-auch-mal-Politiker in der vorletzten Reihe sieht seine Chance mit — wie nennt das Don Alphonso — “nicht nur der olle Nigge mit dem leeren Bildblogbüro …, der Meyer-Lucht mit dem Möchtegern-Huffpost und dem Problem beim Urheberrecht, der Grimmejury-Sixtus mit dem Grimmepreis, oder der Fassaden-Iro mit der Kohle eines Zensurproviders, sonden halt: Robin-Sascha Bunz v. Niggeschinkstegersdahl, Vorsitzender der Internetgewerkschaft Mittelalte Adabeis Für Internet Angeberei M.A.F.I.A. e.V.”
Und nicht zu vergessen: die SPD ist ein Medienkonzern und mischt kräftig an der Korrumpierung der Internet-Kanäle mit. Tja…und ich wette auch, dass sich diese Tatsache _nicht_ verbreiten wird…denn liest man sich das hier durch:
“Der Gruppe gehörten die Politiker Philipp Missfelder (Bundesvorsitzender der Jungen Union) und Björn Böhning (Planungschef in der Senatskanzlei Berlin), der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Groebel (Direktor Deutsches Digital Institut), Dr. Hans Hege (Direktor Medienanstalt Berlin-Brandenburg), Petra Müller (Geschäftsführerin medienboard Berlin-Brandenburg GmbH), der Internetunternehmer Marcus Riecke, zuletzt StudiVZ-Chef, der Medienmanager und frühere Bertelsmann-TV-Chef Bernd Schiphorst und der Medienrechtler Dr. Christoph Wagner (Hogan & Hartson LLP) an”
erkennt man, dass die Schlüsselpositionen der Regierung jeden Scheiss zu erzählen bereits durch so unabhängige Experten wie z.B. Schiphorst (Bertelsmann *facepalm*) “besetzt” werden.
Da ist klar, dass es nur ums Geld geht, die “frischen Jungs aus dem Netz” gezogen und korrumpiert werden und die Bloggingkiste ganz schnell den Weg des Konsums geht.
Wo ist denn jetzt die Lösung gegen dieses Problem? Die haben uns an den Eiern!