das Internet ist die Achse des Bösen. Besser als in netzpolitik.org kann man es nicht schreiben, deswegen:
“Aber schön, dass wir ein weiteres fundiertes Argument für Netzsperren haben. Auch wenn die Verfasser der Studie Netzsperren nicht explizit fordern. Ist ja auch nicht nötig, kann ja nicht angehen, das mit den Nazis im Internet. Sich die bei Heise verlinkten Broschüren anzuschauen, kann freilich trotzdem nicht schaden.
Update, 15.08.: Für die Prognose oben brauchte ich nicht einmal eine Kristallkugel:
Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine Ausweitung der Web-Sperren auf rechtsextreme Internet-Seiten gefordert, meldet die Presseagentur dpa unter Berufung auf die Bild-Zeitung. Gegenüber Bild sagte der Politiker: “Die Zahlen zeigen, dass wir zur Bekämpfung härtere Maßnahmen wie eine Sperrung von rechtsextremen Internetseiten dringend brauchen”. Herrmann bezieht sich dabei auf einen Bericht der Organisation jugendschutz.net […] (Quelle: Heise Online, via Vera und Ralf auch schon unten in den Kommentaren)”
Der Mann ist ja nicht ungeschickt. Er hat ja Recht: Zur Bekämpfung braucht er Netzsperren. Ich nicht. Der Rest vielleicht auch nicht. Aber er schon. Weil er lieber rechtsextreme Seiten als Rechtsextreme bekämpft und lieber Kinderporno als Kindesmissbrauch. Das macht den Job als Innenminister zugegebenermaßen viel einfacher. Und viele werden ihm glauben, dass ein einfacher Job für den Innenminister auch gut für Deutschland ist.
VonFernSeher
27 Mai 11 at 17:30